Welche Anzeichen gibt es bei Depressionen?

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7 Antworten

Fast ununterbrochene depressive Stimmung in starkem Ausmaß, die nicht von außen beeinflussbar ist und mindestens zwei Wochen anhält.
Verlust von Freude und Interessen
Antriebslosigkeit oder Müdigkeit
Diese Anzeichen von Depression machen das Ausmaß der Erkrankung deutlich. Depressive Menschen fühlen sich über viele Tage hinweg und den ganzen Tag hindurch niedergeschlagen. Sogar positive Erlebnisse können ihre Stimmung nicht verbessern bei einer Depression.
Charakteristisches Anzeichen einer Depression ist zudem, dass der Patient weder Freude noch andere Gefühle empfindet, sich daher innerlich leer und gefühlstot fühlt. Aufmunterungsversuche durch die Mitmenschen haben dann keinen Effekt. Nichts kann das Interesse von depressiven Menschen wecken. Selbst das Aufstehen am Morgen fällt den Betroffenen so schwer, dass manche das Bett gar nicht mehr verlassen. Ihren alltäglichen Aufgaben können sie nicht mehr nachkommen.

- Nebensymptome
Neben den drei Hauptsymptomen treten meist weitere Symptome einer Depression auf. So entwickeln depressive Menschen große Selbstzweifel und bewerten sich selbst sehr negativ. Starkes Schwinden des Selbstvertrauens oder des Selbstwertgefühls sind daher charakteristisch für Depressionen. Symptome sind zudem mitunter starke Schuldgefühle und Selbstvorwürfe. Außerdem haben manchen Depressive mit Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen zu kämpfen.
Wahnvorstellungen und Halluzinationen
Eine schwere depressive Episode kann auch von psychotischen Symptomen wie Wahnvorstellungen und Halluzinationen begleitet werden. Die Patienten leiden dann beispielsweise unter Verfolgungswahn oder moralischen Zwangsgedanken. Sie fühlen sich verfolgt, hinterfragen ständig, welches Verhalten richtig oder falsch ist, und fühlen sich minderwertig. Wahnhafte Depressionen sind besonders schwerwiegend und nicht leicht zu behandeln. Eine solche psychotische Depression wird daher nicht nur mit Antidepressiva, sondern zusätzlich mit Neuroleptika behandelt. Eine schwere Depression kann auch von.
Suizidgefahr
Die negativen Gedanken sind mitunter so stark, dass Suizidgedanken aufkommen. Bei depressiven Menschen ist die Selbsttötungsgefahr sehr hoch. Viele versuchen, sich das Leben zu nehmen, etwa zehn bis fünfzehn Prozent sterben durch Suizid.
Körperliche Symptome
Depressionen wirken sich nicht nur auf die Emotionen und das Verhalten aus. Es gibt auch physische Auswirkungen einer Depression. Körperliche Symptome sind beispielsweise Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Schmerzen, mitunter auch Appetitverlust oder – seltener - eine Steigerung des Appetits. Manchmal stehen die körperlichen Beschwerden so stark im Vordergrund, dass die Depression nicht erkannt wird.
Wenn es keine organische Ursache für körperliche Beschwerden gibt, spricht man von „Somatisierung“ (von griechisch Soma = Körper). Das bedeutet nicht, dass Betroffene sich die körperlichen Symptome einbilden. Die psychische Störung erzeugt oder verstärkt vielmehr vorhandene Beschwerden. Sie zeigen sich in ganz unterschiedlichen körperlichen Regionen. Häufig klagen die Patienten über Magen- und Darmprobleme, Kopf- und Rückenschmerzen. Ein weiteres körperliches Anzeichen von Depression sind Schlafstörungen. Depressionen lösen zudem häufig starke Unruhe und Erregtheit aus oder sie hemmen das Verhalten. Häufig nimmt auch das Interesse an Sex ab. Immer wieder auftretende Denk- oder Konzentrationsschwierigkeiten können ebenso ein Anzeichen von Depressionen sein.
Abhängig von der Schwere der Depression unterscheidet man zwischen leichter, mittlerer und schwerer depressiver Episode. Schwere Depressions-Symptome schränken die Betroffenen in allen Lebensbereichen ein.

Meiner Meinung

Hallo tiggibiest,

hier ein Link mit Information: http://www.psychenet.de/psychische-gesundheit.html

Mit einer guten Ernährung kannst du viel erreichen!

Ich habe mir mal deine Fragen angesehen und die Touren mit deinen Mann machen dir vielleicht Angst und das schlägt auf den Darm! Wenn der aber zulange gereizt wird kann man nicht mehr die benötigten Stoffe für das Gehirn aufnehmen!

Eines der Symptome ist eine Schlechte Verdauung!

Man lasse ersteres und Esse Gesund dann verschwindet das Problem! Falls dir dein Mann zu sehr auf den Keks geht einfach mit dem Arzt sprechen und danach mit dem Arzt und deinem Mann ein Gespräch führen! 

Wegen deiner Freundin dazu kann ich dir nix sagen da ich sie nicht kenne einfach mal Nachfragen oder Besuchen wenn sie das wünscht!

Gute Besserung!


Das kann dir nur ein Psychologe oder Psychiater mit Gewissheit sagen. Was deine Freundin hat, können wir natürlich nicht wissen. Man kann wegen allen möglichen psychischen Erkrankungen in die Psychiatrie kommen.

  • allgemeine Unlust
  • Stimmungstief
  • Appetitlosigkeit
  • sexuelle Unlust
  • kontaktscheu
  • Schlafstörungen

Du hast schon ein paar deutliche Zeichen aufgeführt. Weitere Anzeichen sind z.B. Zukunftsangst (bzw. sonstige Ängste, die man "normalerweise" nicht hat und die plötzlich und erdrückend auftreten). Auch allgemeines Missbefinden ist typisch.

Ob das jetzt Depression oder Burnout ist.....das eine kann ins andere fließen. Ein Arzt wäre hier sicher die erste Adresse.

Manche Krankenkassen bieten übrigens einen Service an, einen Therapeuten zu finden, bei dem ein Termin in kürzerer Zeit möglich ist. Auch ein Hausarzt kann dies machen, wenn das Krankheitsbild akut ist! Gute Besserung.

Schau doch mal auf www.innere-stärke.info vorbei, da bekommst du einige Infos und Tipps zu diesem Thema. 

Bei jedem zeichnen sich Burnout und Depressionen anders ab, deswegen ist es auch meist relativ schwierig Depressionen zu diagnostizieren bzw. sie selbst zu bemerken. Wie du schon geschrieben hast sind Antriebs- und Lustlosigkeit bzw. Müdigkeit, Schlaflosigkeit etc. die ersten Anzeichen. Diese werden oftmals von Stress oder persönlichen Rückschlägen ausgelöst und so wird man immer tiefer in einen Kreisel hineingezogen aus dem man dann nur schwer wieder herauskommt.

Wenn du nicht auf Medikamente zurückgreifen willst, dann würde ich dir empfehlen, dass du es vielleicht erst mit pflanzlichen Mitteln versucht. Diese sind nicht verschreibungspflichtig und fügen deinem Körper keinen Schaden zu. Ich selbst habe Sedariston genommen und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Lässt dich ruhiger werden, besser schlafen und auch die Antriebslosigkeit geht wieder weg. 

Jeder muss sein eigenes Mittel gegen die Depressionen finden, versuche dich auszutauschen und mit anderen zu reden. Das ist auch oft eine gute Hilfe, wenn man mit seinen Probleme nicht alleine dasteht. 

Also SvV könnte ein Anzeichen sein. Das was du beschreibst klingt sehr nach Depressionen. Hast du auch Todesgedanken (nicht mit Todeswunsch oder Selbstmordgefährdung gleichzusetzen!), Migräne, Panikattacken oder Angstzustände?
Ich hoffe, dass du bald einen Termin bekommst und das der Psychologe dir dann helfen kann!!
Viel Glück!

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