Welche Anzahl von Fahrstunden sind heute Pflicht, wenn man den Führerschein macht?

13 Antworten

Zu den 12 Pflichtstunden (Nacht, Überland, Autobahn) kommen noch die 'normalen' Stadtfahrten, deren Anzahl sich nach der Lerngeschwindigkeit des Fahrschülers richtet.
Theoretisch wären 12 Std genug, aber im Schnitt brauchen Fahrschüler zwischen 20 und 30 Fahrstunden (incl. Pflichtstunden).
Fahrten auf einen Übungsplatz nützen zwar, aber auch das kostet fast soviel wie eine normale Fahrstunde mit einem ausgebildeten Fahrlehrer, wenn man die ehrlcihe Rechnung aufmacht: der Platz, der Sprit, die Zeit für den Begleiter. Nicht zu vergessen ist, dass man auf dem Übungsplatz für Schäden am eigenen Fahrzeug (oder eher dem des Kumpels) selber haftet.
Ausreisser nach eher nach oben als nach unten gibt es natürlich.
Die Leute, die mit weniger als 1000€ für Klasse B hinkommen, sind in der Minderheit.

Hi, ich bin auch gerade Fahrschülerin (mit 24 Jahren und nach 6 Stunden praktischer Fahrt und mit 3 Nachfahrten) und denke es liegt nicht ungedingt an einer "verblödeten" Jugend, sondern vielmehr an verschärften Gesetzen und anderem Aufwachsen von Jugendlichen. Früher gab es für viele die Gelegenheit noch "Vorkenntnisse" in die 1. Fahrstunde mitzubringen, was heute bei so einigen nicht mehr der Fall ist (Sei es, dass es für denjenigen nicht die Möglichkeit gibt, vorher zu üben da kein Auto vorhanden ist, oder da die Eltern vielleicht keine Zeit dafür haben wegen Arbeit oder Geld). Da erklärt es sich doch von selbst, warum mehr Fahrstunden gebraucht werden. Außerdem kann ich nicht zustimmen, dass es noch genauso viel Verkehr gibt, wie 1962. Es ist eindeutig mehr geworden, da es ja auch mehr Leute gibt, die sich Autos kaufen und dementsprechend damit herumfahren. Umso wichtiger ist es eine bestimmte Anzahl an vorgeschriebenen Fahrten zu haben, sonst kann sich doch ein junger Mensch von 18 Jahren gar nicht im Auto zurechtfinden und sei er auch noch so sehr der Meinung schon der perfekte Fahrer zu sein. In diesem Fall ist es gut, dass die Entscheidung jemanden zur Prüfung anzumelden auch beim Fahrlehrer liegt. Als Fußgänger ist es nun einmal anders als mit dem Auto zu fahren. Und gehen und sich im Straßenverkehr zurecht zu finden dauert nun einmal, das hat man als Kind auch nicht von heute auf morgen gelernt und so ist es eben auch mit dem fahren.

Also auf jeden Fall zu Viele. Ich habe vor 30 Jahren nach vier Farhstunden meinen FS gemacht!!

Allerdings hatte ich viel Übung auf einem Abgeschlossenen Firmengelände. Heute kann man aber auf die Übungsplätze z.B. ADAC ausweichen. Das ist vollkommen legal und versichert. Also viel auf den Übungsplatz (ist nicht besonders teuer) und dann zu einer guten Fahrschule. Dann sollte das mit 12 + max. 3 Stunden (für die gewöhnung an das Fahrschulauto und den Fahrlehrer).

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