Welche Antidepressiva könnt ihr empfehlen, von denen man nicht zunimmt?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Jeder Mensch reagiert anders auf jedes Medikament, von dem her kannst du nicht von Erfahrungen anderer auf dich schliessen. Was ich machen kann, ist lediglich dir ein paar gut gemeinte Tipps zu geben.

Es gibt diverse Antidepressiva bei denen man nicht zunimmt. Meistens wird bei starken Antriebsstörungen ein SNRI eingesetzt, da dieses zustätzlich zum Serotonin noch das Noradrenalin beeiflusst. Bekannte Präparate sind z.B. Venlafaxin (Trevilor) und Duloxetin (Cymbalta). Vor allem von Duloxetin nimmt man in der Regel auch ab. Eine andere Möglichkeit ist, Bupropion (Elontril) mit einem SSRI (z.B. Sertralin) zu kombinieren.

Bevor ich dich zu fest verwirre: Von SSRI's und SNRI's nimmt man in der Regel (Ausnahmen sind immer vorbehalten) nicht zu. Eine Ausnahme dabei bildet Escitalopram und Paroxetin, bei denen kann man zunehmen (muss aber nicht).

Am besten schaust du dich mal auf http://deprimed.de/ssri-ssnri-sndri-nari/ um. Dort findest du eine Übersicht über alle Medikamente inkl. der Angabe über Gewichtszunahme oder Reduktion.

Von Antidepressiva nimmt man per se nicht zu, diese Tabletten haben höchstens 2 Kalorien. Aber durch die beruhigende Wirkung wird der Grundumsatz gesenkt, häufig wird auch der Appetit verstärkt und du nimmst schnell bei gleichbleibender Kalorienaufnahme 1 - 3 kg zu. Reduziertst du dann aber deine Kalorienzufuhr (zB um 5-10%), bleibt eine Gewichtszunahme aus.

Mir ist aber absolut wichtig, dass man davon nicht zunimmt!!!!! 

Da fällt mir nur noch Elontril ein, es hat eine ähnliche Struktur wie Amfepramon und 20 Prozent der Patienten nehmen sogar noch ab.

Das soll aber keine Empfehlung sein und die Therapie ist von deinem Arzt festzulegen.


Das nehme ich gerade! 300mg morgens :(

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@powerfulgirl

Hoffentlich werde ich jetzt nicht gesperrt: Die appetitvermindernde Wirkung wird durch Etilefrin-tropfen (rezeptfrei) noch verstärkt. Aber wie bereits gesagt, ich spreche dafür keine Empfehlung aus. LG

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Habe gerade mal gegoogelt, die darf ich nicht nehmen, weil ich Betablocker nehme :/ trotzdem danke :)

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Welches Medikament hilft bei dissoziativen Störungen (PTBS, etc.), Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit?

Nur vorweg: Ich habe schon Medikamente probiert und werde euch meine Erfahrung dazu schildern, damit ihr es besser beurteilen könnt. Diese Medikamente hatte ich schon: Medikamente mit dissoziativen Eigenschaften, Betäubungsmitten; denn Alkohol zählt schon zu Betäubungsmitten!, Koffein, Fluoxetin, Citalopram, Abilify, Olanzapin, Risperidon, Beruhigungsmittel, Anderweitige pflanzliche Antidepressiva. Das alles hat mir bis jetzt nicht geholfen.

Medikamente mit dissoziativen Eigrnschaften: haben mich nur noch mehr abschweifen lassen. Schlechtere Konzentration und noch schlechtere Aufmerksamkeit. Es hat mich außerdem unter Stress gesetzt und nur noch mehr verrückt gemacht.

BTM (Alkohol): Hilft nur zur Entspannung aber hilft mir nicht wirklich.

Koffein: macht mich nur nervös.

Fluoxetin: macht glücklich, aber was bringt es, glücklich aber dennoch antriebslos zu sein und den ganzen Tag glücklich auf dem Sofa zu verbringen?

Citalopram: wirkungslos, außer höheres Konsumverhalten...

Abilify, Olanzapin und Risperidon: Eines der Medikamente hat bei mir einen psychotischen Schub ausgelöst. Bei den anderen beiden bin ich nur noch unkonzentrierter und benötige 14-15 Stunden schlaf. Alle drei Medikamente sind ungeeignet.

Ich weiß nicht was mir helfen könnte. Ich würde vermuten ein Medikament das das Gegenteil von Medikamenten mit dissoziativen Eigenschaften sind. Was vermutet ihr denn?

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