Welche Altersvorsorge ist empfehlenswert?

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12 Antworten

"Nach einigen Nachforschungen fiel mir die FörderRente Premium der DB
(Züricher Gruppe) ins Auge, dabei sind aber die Kosten nicht nur
versteckt, sondern gar nicht zu finden. Aber mir gefällt die Prämie für
unter 25Jährige Bausparer + die Förderungen, sowie die Möglichkeit den
Anlagebetrag auch (nur für unter 25Jähriger) für nicht
wohnwirtschaftliche Zwecke zu verwenden."

Da geht bei Dir Einiges durcheinander. Altersvorsorge und Anlagedauer 6-7 Jahre passt nicht, VL haben (solange wir nicht von AVWL reden) nichts mit Altersvorsorge zu tun.

Im Bereich VL ist sicherlich ein BSV eine Option (höchste Förderung), insbesondere wenn Du Arbeitnehmersparzulage und /oder Wohnungsbauprämie erhälst ohne (was die WOP angeht) an die wohnwirtschaftliche Verwendung gebunden zu sein. Überlege ob Du einen Tarif mit später (beim Darlehen) niedrigen Darlehenszins und demzufolge minimalen (0,1 bis 0,25 %) Sparzinsen willst oder einen mit höheren Sparzinsen (bis 2,3 %) dafür aber mit idiotisch hohen Darlehenszinsen (über 4 %). Eventuell kommt ein Tarif mit Jugendbonus in Frage. Geh´ nicht einfach zu einer Bank oder SpK (die können eh nur LBS, Schwäbisch-Hall oder Deutsche Bank/BHW verkaufen), es gibt noch viele andere Bausparkassen die interessante Tarife haben (u.a. BSK Mainz, Debeka, Aachener BSK, Alte Leipziger BSK, Wüstenrot, u.v.m.).

Die Förderrrente Premium gibt es nicht für VL, nur für AVWL. Das ist eigentlich ein Riesterprodukt. Dahinter verbirgt sich die RiesterRente Premium der DWS in einem Versicherungsmantel. Das Produkt ist teuer und ich würde fragen warum dann nicht einfach einen Riester-Fondsparplan (z.B. DWS TopRente Dynamik), aber dafür müsstest Du erst einmal Dich über Riester schlau machen und überlegen & entscheiden ob das etwa ist für Dich.

Ggf. solltest Du Dich dann, wenn Riester in Frage kommt, auch mit dem Thema Wohnriester beschäftigen, und ich meine damit nicht zwangsläufig riestergeförderte Bausparverträge sondern das gitl für alle Variantenbei Riester.

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@soundmixer,

nach dem du eine kurzfristige Anlage von 7 Jahren suchst, kann ich dir nur einen Bausparvertrag empfehlen für deine vermögenswirksame Leistung + evt. Wohnungsbauprämie.

Aktienfonds, wie auch Riesterverträge sind für diesen kurzen Zeitraum nicht empfehlenswert.

Aber bevor man sich nach einer Altersversorgung Gedanken macht, sollte man zuerst einmal eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen.

Die Altersversorgung kann man wenn die Einkünfte etwas höher sind immer noch beginnen.

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Ich habe deinen Beitrag nicht in Gänze gelesen, sondern nur überflogen. Das hat mir aber gereicht um zu sehen, dass du wirklich sehr wenig Ahnung in der Materie hast.

Ich kann dir daher nur eindringlich empfehlen einen Versicherungsmakler in deiner Nähe aufzusuchen und erstmal eine Bedarfsanalyse machen zu lassen. Anschließend geht man die Risiken der Reihe nach durch:

  • Absicherung biometrischer Risiken (ggf. Optimierung GKV durch Wechsel, Berufsunfähigkeitsschutz, Haftpflicht)
  • Planung und Aufbau von Altersvorsorge und Vermögensbildung unter Berücksichtigung der inviduellen Situation, Neigungen und Ziele
  • Optimierung weiterer Zweige (Pflege, ggf. KV-Zusatz, Sachgeschäft wie z.B. Hausrat und Rechtsschutz).
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Hallo lieber Soundmixer,

den gemachten Angaben nach, kommt nur ein Produkt für dich
in Betracht.

Fondssparplan
für vermögenswirksame Leistungen

Das Besondere daran ist, die günstige Kostennote und die hohe Ertragschance.

Auch wenn hier des Öfteren Bausparen genannt wurde, solltest du diesen Tipp überlesen. Bausparen ist außergewöhnlich teuer und wird dich nichts ans Ziel führen.

Die Zurich DWS-Riester-Rente solltest du auch wieder ganz schnell vergessen. 

Weshalb?

a)  Der Vertrag passt nicht zu deinen Vorgaben

b) Riestern lohnt sich nur in den wenigsten Fällen

c) das Produkt hat erhebliche versteckte Kosten  (Kick-Back-Zahlungen)

d) Jetzt kommt´s… 
Die Zurich Vermittler selbst, verkaufen seit dem 01.01.2016 KEINE ZURICH DWS-RIESTER mehr. Das Produkt wird eingestellt. Ab jetzt wird das Produkt des Volkswohlbundes verkauft 
;-)

Merke

Wenn es unbedingt ein  Vorsorgeversicherungsprodukt sein muss, dann bitte ausschließlich in

NETTO-POLICEN investieren.

Alles andere ist Geldvernichtung!  

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Kommentar von DolphinPB
16.01.2016, 12:28

Alles gut und m.E. weitgehenst richtig.

Aber - bitte doch nicht solche pauschalen und unsinnigen Aussagen wie unter b)

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Hi, wenn ich so lese, was Du schreibst, dann würde ich Dir eher einen Wohnriestervertrag empfehlen. Das ist ein Bausparvertrag mit Riesterförderung. Auch hier bekommst Du die junge Leute Prämie.

Die Kostenbetragen bei einer Förderrente bei ungefähr 5%, beim Wohnriester dagegen nur 1 - 1,5% der Vertragssumme. Auch die laufenden Verwaltungkosten sind beim Bausparer wsentlich geringer - die Förderung ist trotzdem gleich hoch. Auch die Steuervorteile, falls Du zu den besser Verdienenden gehören solltest, sind gleich lohnen sich bei einem Riester-/Fördervertrag.

Zu Riester allgemein (= Förderrente) gibt es positive und negative Meinungen, wobei die negativen überwiegen. Mach Dir am besten selbst ein Bild.

Als Vorsorge für das Alter würde ich persönlich immer einen Fondssparplan einer Versicherung vorziehen - es sei denn Du hast einen Makler oder Honorar-Berater, der Dir Netto-Policen vermitteln kann. Bei Sparplänen mit langen Laufzeiten ist ein höheres Risiko mit größeren Schwankungen übrigens die bessere Variante, weil Du dadurch im Schnitt größere Gewinne machst. Mein Favorit in diesem Bereich sind Fondssparpläne bei Vermögensverwaltungen, wie Mahrberg, Bauman&Partner oder BankZweiplus. da brauchst Du Dich um nichts zu kümmern und es wird immer automatisch Dein Depot optimiert.

All das und noch viel mehr kann Dir aber ein unabhängiger Finanzberater noch viel intensiver erklären und Dir auch weitere Tipps geben, wie Du Deine Ziele am besten erreichen kannst. Such Dir am besten einen und geh dann dorthin. Vielleicht kann Dir in Deinem Bekanntenkreis ja auch jemand einen empfehlen.

Hinweis: Die Berater der Deutschen Vermögensberatung sind übrigens weder unabhängig, noch kennen sie den ganzen Markt - auch wenn sie das immer behaupten. Ich erwähne das an dieser Stelle, weil diese Berater sich mit Vorliebe auf junge Kunden wie Dich stürzen und einen vom Pferd erzählen. Die Wahrscheinlichkeit ist also ziemlich groß, dass einer von denen angedackelt kommt, wenn Du herumfragst, ob nicht einer einen guten Finanzberater kennt. Halte da besser Abstand.

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Kommentar von MoechteAWissen
16.01.2016, 11:40

würde ich Dir eher einen Wohnriestervertrag empfehlen

Aua! 

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Kommentar von DolphinPB
16.01.2016, 12:29

Ein Wohnriestervertrag ist eben nicht gleichbedeutend mit einem riestergeförderten BSV !!!

Jeder Riestervertrag ist wohnriesterfähig.

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Kommentar von jsch1964
16.01.2016, 14:42

Na na, mal immer schön mitdenken und freundlich bleiben, bitte!

Wenn der Fragesteller die staatliche Förderung unbedingt mitnehmen will und schon weiß, dass er diese auch für eine selbstgenutzte Immobilie einsetzen will, dann ist ein Wohnriester die preiswerteste und schnellste Möglichkeit, die Riester-Förderungen umzusetzen.

Ob ich selber Riester für unbedingt sinnvoll halte, steht auf einem anderen Blatt. Es kann passen und es kann totaler Blödsinn sein. Das können wir hier in diesem Umfeld und für diesen potenziellen Kunden bestimmt nicht abschließend herausfinden.

Und dass eine Riester-Rentenversicherung etwas anderes ist, als ein Riester-Bausparvertrag, ist sowieso klar. Man muss halt nur  mal gelegentlich gucken, was denn die Ziele des Kunden sind und nicht nur eigene Interessen in den Vordergrund stellen - nicht wahr, lieber Delphin?

Jeder Riestervertrag ist wohnriesterfähig, selbstverständlich. Nur - warum sollte sich jemand die horrenden Kosten eines Riester-Rentenvertrages an die Backe kleben, wenn sowieso klar ist, dass das Geld für die o.g. selbstgenutzte Immobilie eingesetzt werden soll?

Ein VL-Fondssparplan macht definitiv Sinn, das sehe ich auch so.

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Vielen Dank für die vielen Antworten, auch die unterschiedlichen Ansichten helfen mir die verschiedenen Produkte kritisch zu betrachten =)

"Du bekommst für riestergeförderte BSVs keine Arbeitnehmersparzulage oder Wohnungsbauprämie."
Darüber werde ich mich noch einmal genauer belesen, welche Variante evt. mehr Förderungen erzielen bzw kombinierbar mit der VL sind.

Sonst spiele ich auch gerade mit den Gedanken, einen BSV (ob Riester- oder durch die Bauprämie gefördert) in Anspruch zu nehmen und dazu noch einen Fond-Sparplan für die VL abzuschließen. Denn dieser wurde ja doch schon mehrmals positiv hervorgehoben =)

Aber da werd ich mich heute noch einmal genauer schlau machen und mich dann zurück melden für was ich mich entschieden habe^^

Noch einmal vielen vielen Dank für jede Antwort, denn hier fühle ich mich besser beraten als bei einer Bank die nur Ihre Produkte los werden will. ;)

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Hallo, gut das du dich damit beschäftigst. Hier haben schon mehrer Informautionen gegeben die ich nicht wiederholen möchte. Also was der Staat fördert holt er sich wieder. Die Steuer wird er dir aufdrücken im Alter und Freibeträge gehen gegen 0. Jedes Produkt hat Kosten und gehe von aus, dass du in den Versicherungsprodukten mit Garantien keine klare Kostenstruktur finden wirst. Die Verpflichtung der Garantie kostet genauso Rendite und macht viele Produkte wertlos. Egal welche Anlage, Renditemöglichkeiten sollten wenigstens 6 % p.a vorhanden sein. Der Gewinn für dich liegt nicht in der Steuerersparnis , sondern in der richtigen transparenten Anlage deines Geldes. Mit Riester entschließt du dich für eine Anlage und kannst diese nicht mitgestalten( eingeschrängt bei Fondspolicen mit freien Anlagen) und immer so ändern das Rendite oder Sicherheit des Geldes erreicht wird. Du findest in jeder Anlage Kosten. Die Hororarberater arbeiten genauso mit den Nettopolicen nicht umsonst und stellen dir eine Rechnung, die auch nicht weniger ist als der Vermittler in einer Versicherungspolice bekommt. Alles nur eine Ansichtssache! Fondssparen hat zwar weniger Kosten, aber nur solange die Steuerfreibeträge bei Änderungen reichen. Denn wer gewinnen will darf nicht verlieren und sollte lernen auch eine Fondsanlage ( Depot) zu gestalten. Vermögensverwaltungen nehme genauso Gebühren und oft nicht wenig und auch dann voll, wenn es gerade mal runter geht mit der Anlage. Alle Auszahlungen von Fondssparplänen sind immer mit der Abgeltungsteuer 25% auf die Gewinne belastet. Versicherungsprodukte haben zwar Abschlusskosten in den ersten 5 Jahren, aber du kannst die Geldanlage jeder Zeit kostenfrei verändern. Dazu gibt es moderen Altersvorsorgeprodukte die ein flexibles Sparen im Versichedrungsmantel interessant machen. Alle Anlageformen, von Tagesgeldkonto(z.Z. 1,25%) bis hin zu Vermögensverwaltungen (auch von Banken), große Anzahl von Mischfonds bis zu Aktienfonds, steht alles zur Verfügung. Änderungen der Anlagen kostenfrei! Jeder Zeit Geldennahme bis 62. LJ mit Abgeltungssteuer und danauch steuerbegünstigt. Bis zum 85. Lj  bestimmen ob Rente oder Auszahlplan oder Kombi daraus.  Der Vorteil ist die freie Geldanlage, hier liegt der Gewinn! Lerne, lerne, lerne.... dein Geld richtig anzulegen. Übrigens nimm nur einen Finanz- uder Versicherungsmakler, der dich auch bei der Anlage aktiv unterstützt. In 10 Jahren wirst du über die Riesteridee lachen. Es gibt keine Anlage ohne Kosten und Gebühren oder Steuerzahlungen.  Viel Glück! constein  

PS. Bausparen ist der größte Blödsinn-  die Inflation des Geldes mit 2 % mal einplanen. Dein Geld soll für dich arbeiten , oder!


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Du legst dein Geld "für den Notfall" in Devisen an? "Nur Wechselkursgewinn"? Du kannst auch üblen Wechselkursverlust haben!

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Kommentar von Soundmixer
17.01.2016, 23:16

ja ich weiß schon, aber es sind keine Megasummen sondern nur kleinere Beträge gestreut über einige devisen. Wie gesagt ich hoff damit ein wenig die inflation gegen zu wirken und spekulier jetzt nicht mit großen gewinnen, sondern will auch erstmal ein gefühl für depotangelegenheiteb bekommen.

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Das ist eine fondsgebundene Riester-Rentenversicherung. Das ist so mit abstand das teuerste und schlechteste Riester-Produkt, was man meiner Meinung nach wählen kann.

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Kommentar von kevin1905
16.01.2016, 12:51

Kommt drauf an.

Jeder Riestervertrag, der nicht wohnwirtschaftlich verwendet wird, wird spätestens zum 85. Geburtstag ohnehin in eine Rentenversicherung umgeschichtet. Die Bedingungen die dann gelten sind heute nicht bekannt.

Wer diese Unsicherheit nicht will und darüber aufgeklärt wurde, dass die Rentenversicherung natürlich höhere laufende Kosten hat, kann sich aber dennoch für eine Versicherungslösung von heute an entscheiden.

Transparenz und Ehrlichkeit ist hier gefragt. Riester hat halt ein recht starres rechtliche Konzept.

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Für die Altersvorsorge, hier ein Riester-Fondssparplan

https://www.fairr.de/produkte/fairriester/

(Das muss nicht der Beste sein, ist aber sicherlich fünfzig Mal besser als das Produkt, was du rausgesucht hast)

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vielen dank für die produktive. Antworten, ihr habt mir schon sehr viel weitergeholfen.

 " ich würd Dir eher einen Wohnriestervertrag empfehlen. Das ist ein Bausparvertrag mit Riesterförderung. Auch hier bekommst Du die junge Leute Prämie"

das klingt sehr gut und spiegelt auch meine vorüberlegungen wieder.

"PS. Bausparen ist der größte Blödsinn-  die Inflation des Geldes mit 2 % mal einplanen. Dein Geld soll für dich arbeiten , oder!"

darüber weiß ich bescheid und leg mein geld aus sicherheitsgründen auch noch in Devisen an, für den notfall (leider ohne verzinsung nur mit wechselkursgewinn)

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Kommentar von DolphinPB
16.01.2016, 12:34

jsch1964 erzählt Unsinn. Ein Wohnriestervertrag ist nicht zwingend ein BSV, jeder Riestervertrag ist wohnriesterfähig.

Darüberhinaus: Du bekommst für riestergeförderte BSVs keine Arbeitnehmersparzulage oder Wohnungsbauprämie. Und bitte detailliert schlau machen was die ganzen Einschränkungen angeht, über das Wohnförderkonto, die nachgelagerte Besteuerung und über förderschädliche und förderunschädliche Verwendungen.

Riester-BSV bieten unterirdische Guthabenzinsen (Ausnahme Alte Leipziger BSK) und nicht immer wirklich günstige Darlehenszinsen. Und wenn doch Letzteres dann häufig gepaaart mit exorbitanten Tilgungsbeträgen.

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