Welche Altersvorsorge habt Ihr?

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Zunächst einmal solltest du für dich entscheiden, wie du dir einen Lebensabend so vorstellst. Das ist gerade bei jüngeren Menschen ein Problem, da sie sich hiermit noch nicht auseinander setzen wollen. Es ist ja noch soooo weit weg und was viele wirklich völlig vergessen, was ist ist, wenn der Motor mal zu stottern anfängt? Gemeint ist eine Krankheit, eine Berufsunfähigkeit oder ein Unfall. Wann möchtest du in Rente gehen, wie hoch soll die Rente sein, was bekommst du vom Staat und hast du bereits alle steuerlichen Möglichkeiten für dich ausgeschöpft. Mal angenommen, du bist heute 25 Jahre alt und verdienst 1.300 Euro netto im Monat. Dein Ziel ist es eventuell zwischen 62 und 65 in Rente zu gehen, da du dir so überhaupt nicht vorstellen kannst bis 67 oder gar 70 zu arbeiten. Die Regierung will es aber so. Das bedeutet, wenn du mit 62 in Rente gehen möchtest, dann musst du von deiner gesetzlichen Rente bereits einen Abzug von ca. 20 % in Kauf nehmen. Du ziehst also von deinem Rentenbescheid 20 % ab und dann musst du dir den Gegenwert noch Inflationsbereinigt berechnen lassen. Damit du den Gegenwert von heute 1.300 Euro in 37 Jahren bekommst, muss dein jetziges Netto mit der derzeit gültigen Inflation umgerechnet werden, da du sonst massive Kaufkraft verlierst. die durchschnittliche Inflation liegt so bei 2,5 % im Jahr. Das heißt, du bräuchtest in 37 Jahren eine Rente in Höhe von 3.241,35 Euro, damit du die Kaufkraft von deinen 1.300 Euro von heute behälst. Oder anders erklärt. Du möchtest dir einen Fernseher kaufen. Er kostet 1.399 €. Du hast sie aber nicht und musst dir das Geld erst zusammen sparen. Nach 2 Jahren hast du das Geld zusammen und gehst wieder in Laden, um endlich den Fernseher zu erwerben. Den Fernseher gibt es zwar noch, aber da die Entwicklung ja weiter ging, kostet er jetzt aufgrund verbesserter Technik und höherer Produktionskosten 1.899 Euro. Dein Geld reicht nicht und du musst etwas länger sparen, was aber auch bedeutet, dass es teurer wird, da ja jetzt z. B. 3 D Technik angesagt ist -:))). So ist es mit allem. Vielleicht verstehst du jetzt auch, warum z. B. eine klassische Lebens- oder Rentenversicherung definitiv nicht geeignet sind um für die Rente zu sparen. Das ist Finanzmathematik. Gold ist ebenso völlig ungeeignet. Gold ist gut für den Werterhalt, aber für den Sparprozess völlig ungeeignet, da es keine Zinsen erwirtschaftet. Was die Immobilie betrifft, so ist es sicherlich gut, wenn man im Alter keine Miete bezahlen muss, aber Kosten hat man trotzdem. Die meisten Immobilien in Deutschland hatten in den letzten 40 Jahren keinen effektiven Wertzuwachs, sondern Sie haben nur den Inflationsbereinigten Gegenwert erwirtschaftet. Es gibt Ausnahmen, wie z. B. München und Dresden Innenstadt. Aber außerhalb? Kostete das Haus in 1970 ca 120.000 DM, so hat es heute den Gegenwert von ca. 160.000 -200.000 Euro. Das entspricht in etwa einem Wertzuwachs von 2,5 bis 3,06 % pro Jahr. Verkaufst du es jetzt, dann usst du Miete zahlen. Hast du viele Immobilien, dann beziehst du unter Umständen Miete, dann warst du aber auch beruflich sehr erfolgreich und konntest dir den Kauf leisten. Du siehst, eine Beratung beinhaltet viele Punkte, welche im Detail durchgesprochen werden müssen. Altersvorsorge ist sehr wichtig, denn du musst ein Produkt haben, welches nicht nur den Wert erhält, sondern auch Zinsen erwirtschaftet. Weder Gold, noch klassische Versicherungen, Bausparer und Tagesgeldkonten erfüllen diese Vorgaben und da kannst du wirklich sagen, der gute alte Sparstrumpf ist besser, da du dein Geld immer zur Hand hast, aber du verlierst zunehmend Kaufkraft. Es gibt tolle lebensbegleitende Verträge ohne feste Bindung, in denen du alles flexibel auf deine individuelle Situation neu einstellen kannst. Brauchst du plötzlich Geld, so kannst du dir es einfach holen ohne gleich den Vertrag zu kündigen. So etwas bekommst du aber nur bei einem Finanzmakler. Er wird dich auch beraten und dir alle Zahlen ohne einen PC berechnen können. Kann er es nicht, dann suche dir einen anderen. Auf keinen Fall zur Bank oder irgendeiner Ausschließlichkeit gehen. Hast du dich schon einmal hingesetzt und ganz vorsichtig gerechnet, wieviel du noch so in deinem Leben verdienen wirst? Also die Jahre bis zur Rente mal die Monate mal dein monatliches Nettoeinkommen. Das Ergebnis ist der Wert deiner derzeitigen Arbeitskraft. Passiert dir morgen etwas, dann fällt das alles weg und stehst mit nichts da.

Ich habe eine ganz normal private Rentenversicherung und noch das ein oder andere Produkt, wo ich nebenbei für eine Rente einzahle, aber noch anderen Versicherungsschutz habe.

Hallo SunnyStern,

bei der betrieblichen Altersvorsorge geht es nicht darum, was wir anderen haben, sondern was Dein Arbeitgeber im Betrieb anbietet. Nur dann, wenn nichts geregelt ist, kannst Du eine Direktversicherung abschließen und Dir dabei auch noch die Gesellschaft aussuchen. Das Beste für Dich wäre, wenn der Arbeitgeber eine pauschal dotierte Unterstützungskasse anbieten würde, da Du dann in aller Regel eine auf Deinen Gehaltsverzicht bezogene Zusage erhalten würdest. Diese Zusage errechnet sich wie folgt: Höhe des Gehaltsverzichts mal Laufzeit mal zugesagte Verzinsung. Das Beste dabei: sofortige Unverfallbarkeit sämtlicher Beiträge.

betriebliche Altersvorsorge - warum ist mein Gesamtkapital so klein?

Hallo,

ich habe bAV Direktversicherung bei HDI. Da die Beiträge vom Brutto kommen, lohnt es sich auf jeden Fall - man kann in die bAV zahlt man ein was man sonst als Steuer zahlen würde. Aber ich habe die folgende Frage: wie kann ich mal sehen, wie viel ich insgesamt in der Versicherung, für die Rente, schon gesammelt habe? Ich weiß, dass in den letzten 5 Jahren ca. 11000 € eingezahlt habe. Ich bekomme jährliche Informationen über meinen "Gesamtkapital". Er beträgt ca. 5000 €. Wieso habe ich jetzt weniger als eingezahlt? Das Geld wird auch investiert, ich habe erwartet, dass ich sogar mehr als eingezahlt im "Konto" habe!

Vielen Dank!

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Ich habe gekündigt, ist die betriebliche Altersvorsorge kündbar?

Hallo,

ich werde ab August ein neues Beschäftigungsverhältnis beginnen und habe fristgerecht bei meinem alten Arbeitgeber gekündigt.

Vor 2 Jahren hatte ich eine betriebliche Altersvorsorge mit meinem alten Arbeitgeber über die alte Leipziger abgeschlossen.

Da mein neuer AG mir ebenfalls automatisch eine betriebliche Altersvorsorge zu einem festen Prozentsatz bietet, bin ich nun unsicher, was ich mit der "alten" Versicherung tun kann.

Ich habe mir dem Vertrag angesehen, bin jedoch nicht viel schlauer daraus geworden. Kann ich den Vertrag stornieren oder ist es nur möglich, diesen bis zu meiner Rente auf Eis zu legen?

Hat schon jemand Erfahrungen hiermit?

Danke für jeden Tipp.

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Was bedeutet 80 % vom letzten Netto für eine auskömmliche Rente?

Hallo Zusammen, in diversen Zeitschriften und Onlineartikeln liest man, dass der finanzielle Bedarf im Alter ca. 80% vom letzten Nettogehalt beträgt. Mir ist jedoch nicht klar warum dieser Betrag so hoch angesetzt wird, denn durch das Absenken der Rente ist der Grundbetrag aus der Rentenversicherung relativ niedrig. Aus diesen Gründen muß man privat vorsorgen. In meinem unten dargestellten Beispiel verdient jemand einen Lohn in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze. Wenn dieser Mensch nicht bis 67 oder länger arbeiten möchte wird er nach jetzigen Stand eine Rente zwischen 1.700 - ca. 2200 € nach heutiger Kaufkraft erwarten können. Bei 80 % benötigt er eine Rente vo ca. 2500 €. netto. Daher hat er eine Rentenlücke netto von ca. 1.000 € nach Definition. Um diese Lücke zu schließen muss er massiv vorsorgen. Beim Beispiel unten würden ihm dabei, wenn er seinen Kindern am Ende ein Haus vererben möchte, nur ca. 1.400 € zum leben bleiben. Dieses Sparverhalten dauert fast bis zum Ende des Arbeitslebens an. Warum sollte dann nach Empfehlungen der Experten 2.500 € / Monat nötig sein, wenn man 3 Jahrzehnte zuvor inflationsbereinigt mit 1400 € / Monat auskommt weil man sparen sollte wie empfohlen. Mir fehlt hier das Verständnis!?

Wie seht ihr das?

Beispiel: Gehalt Beitragsmessungsgrenze Rentenversicherung 5800 €/Monat => Nettogehalt: 3.143,35 €/Monat

130 € / Monat Betriebliche Altersvorsorge 163 € / Monat Riester 100 € / Monat Bausparvertrag 1000 €/ Monat Finazierung Eigenheim 75 € / Monat Kapitallebensversicherung x € / Monat Sparrate Investmentfonds zur Altersvorsorge

=> 1.468 € / Monat Fixkosten Altersvorsorge - x € / Monat Sparrate Investmentfonds

Verfügbares Konsumbudget:1675,35 € / Monat - Sparrate

Rentenbedarf bei 80 % vom letzten Netto: 1340,28 € /Monat

Zusatz: Des Weiteren glaube ich nicht an Altersarmut, da derzeit in Deutschland die Bevölkerungszahl rückläufig ist und trotzdem das Bruttoinlandsprodukt von Deutschland steigt. Ebenfalls sind Kosten für Kinderbetreung, Schulen, Universitäten usw. rückläufig, wenn die Bevölkerung schrumpft. Es geht vermutlich später nicht um Altersarmut, sondern um ein Umverteilungsproblem der Einnahmen eines Landes.

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Hi :)

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Man liest und hört ja immer wieder: Wenn eine Inflation kommt sollte man Sachwerte besitzen, denen kann die Inflation nichts anhaben. Aber die meisten Sachwerte verlieren selbst ziemlich schnell an Wert (z.B. Computer und Autos), sind Gegenstand von Spekulation (Gold, Silber, Aktien) oder lassen sich nicht vernünftig lagern (Öl, Lebensmittel). Bleiben vor allem Immobilien übrig. Das Problem ist: Als Normalverdiener mit 1500 Euro netto kann ich mir in meinem ganzen Leben höchstens eine Immobilie erlauben. Wenn ich da etwas falsch mache - und bei Immobilien kann man viel falsch machen - dann lässt sich das nicht mehr korrigieren. Wenn ich mir vorstelle ich gehe in Rente, habe mein ganzes Leben für mein Haus gezahlt, und dann ist es nichts mehr wert weil die z.B. Gegend absolut heruntergekommen ist, was dann? Meine Frage ist: Wie kann ich mit wenig verfügbarem Kapital in Immobilien investieren, mein Geld dadurch inflationssicher anlegen, aber immer noch flexibel sein? Ich möchte dabei auch nicht alles auf eine Karte setzen, sondern mein Geld möglichst auf mehrere Anlageformen und Länder aufteilen.

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