Welche Altersvorsorge bietet sich momentan an?

9 Antworten

Als sinnvolle Alternative bietet sich auch die Investition in ein Eigenheim an! Eine eingesparte Miete (im Alter) kann nicht versteuert werden! Überlege Dir also, wie viel Miete Du einsparst, wenn Du im Alter ein (schuldenfreies) Eigenheim besitzt. Oder anders gesagt - wie viel mehr an Rente müsstest Du bekommen, um (D)eine Miete bezahlen zu können?

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Eine eingesparte Miete (im Alter) kann nicht versteuert werden!

Kleine Anmerkung: Wird die Immobilie über einen Riestervertrag bezahlt ist sehr wohl eine Steuer auf die fiktive Rente aus dem Vertrag zu zahlen.

Ansonsten gute Antwort :)

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Ein Eigenheim ist keine Alternative, sondern nur ein Baustein in der Rentenplanung, denn ein Eigenheim ersetzt maximal die Miete (und verursacht dafür weitere Kosten), alle anderen Kosten fallen trotzdem an.

Wenn das Eigenheim gefördert wird, fällt auch dort wieder eine Versteuerung an, auch wenn die weniger ist als die Vorteile ;-)

So ungern Berater das hören: wenn ich Dir eine Rente abschließe, die Dir später die Miete finanziert, erreichst Du NICHT die Höhe einer Kreditrate ! Ein Eigenheim ist nach wie vor die Entscheidung für Wohneigentum, denn als reinen Ersatz für eine Miete ist es eine schlechte Investition. Und ich verkaufe Eigenheime bzw. Kredite dafür auch nur so.

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Das kommt darauf an, wie alt du bist. Die immer wieder tot gesagte Lebensversicherung kann sehr schnell auch wieder attraktiv werden. Eine solche Niedrigzinsphase ist ja eigentlich die absolute Ausnahme.

Für eine Altersvorsorge bietet sich ja auch eine selbstbewohnte Immobilie an. Das ist natürlich nur sinnvoll, wenn du beruflich gefestigt bist, und nicht mit einer baldigen Versetzung rechnen musst. Dann kann die sehr schnell zum Klotz am Bein werden.

Diese selbstbewohnte Immobilie ist auch weitgehend geschützt, falls es einmal ganz hart kommen sollte, und du wirst länger arbeitslos.

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Eine reine klassische Kapitallebensversicherung halte auch ich für einen aussterbenden Dinosaurier. Es gibt heute allerdings sehr gute moderne Rentenversicherungen.

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Ich höre momentan immer wieder, dass Lebensversicherungen und Private Rentenversicherung (oft mit versteckter Lebensversicherung drin) nicht mehr rentabel sind aufgrund der niedrigen Zinsen.

Stop. Kein Halbwissen aneignen.

Rentenversicherungen und (Kapital-)Lebensversicherung werden gleich kalkuliert, sichern aber zwei komplett konträre Risiken ab.

Eine Lebensversicherung soll den Todesfall absichern, eine Rentenversicherung, das lange Leben. Da die Rentenversicherung daher kaum Risikokapital braucht für den Todesfallschutz, ist eine Rentenversicherung mit gleicher Laufzeit und gleichem Beitrag immer rentabler als die ansonsten identische Lebensversicherung.

Kapitalbildende Lebensversicherungen sind schon seit 2005 keine interessanten Investments mehr (vgl.: Alterseinkünftegesetz).

Aber was ist denn momentan zu empfehlen, wenn man monatlich was übrig hat und das gut für später anlegen will?

Mittel- bis langfristig (Anlagehorizont 15 Jahre und mehr) - und so war es eigentlich immer schon, heute mehr denn je - führt kein Weg an den freien Kapitalmärkten vorbei, heißt Aktien und Fonds. Eine Immobilie, oder sogar mehrere, spricht Mieteinnahmen, zu haben, kann durchaus auch interessant sein. Allgmeinverbindlich lässt sich das nicht beantworten, jeder Mensch ist anders, was Einkünfte, Ziele, Zeit, Planung und finanzielle Spielräume angeht.

natürlich kann man Riester Beiträge absetzen, aber dafür wird die Rente ja auch besteuert...

Auch die Rente einer privaten Rentenversicherung ist nicht steuerfrei. Allerdings wird hier nur der Ertrag besteuert (17% bei Rentenbeginn mit 67), nicht die komplette Rente.

Wenn man die Steuerkarte in der Diskussion spielen möchte muss man stets beide Seiten betrachten. Beitrags- und Leistungsphase.


Fische hier nicht im Forum nach Antworten von Leuten, die meinen sie seien Experten weil sie mal 3 Artikel gelesen haben. Du wirst viel Polemik und Halbwissen finden, und keinerlei Haftung für die gemachten Aussagen. Allerdings bewegen sich hier auch einige wirkliche Experten aus der Branche (meine Wenigkeit z.B.).

Suche einen Versicherungsmakler oder -berater gegen Honorar auf und lass erstmal eine Bedarfsanalyse und einen Schichtenvergleich machen, bevor du raus gehst und irgendwas abschließt, dass du weder verstehst noch für deinen Bedarf passend wäre.

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