Welche Abhängigkeit ist 'schlimmer', Alkohol- oder Tabaksucht (Experiment)?

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12 Antworten

Entweder bist du nicht ganz auf der Höhe, bist stock naiv oder schwerst masochistisch veranlagt.

Alkohol macht körperlich wie psychisch abhängig. Die meisten Menschen mit einer Alkoholismus kommen nicht mehr davon weg und wenn sie davon weg kommen dürfen sie nie wieder einen Tropfen Alkohol (auch nich alkoholfreies Bier) anrühren. Sonst haben sie sofort einen Rückfall.

Alkohol richtet einerseits den Körper zu grunde und fügt ihm massive Schäden zu. Des weiteren macht er auch psychisch schwer abhängig und es kommen meistens Begleitkrankheiten wie z.B. Depressionen hinzu. Diese Begleiterkrankungen bringt man auch nach dem Entzug (welcher übrigens die Hölle ist) nicht wieder weg. Eine Depression ist ebenfalls die Hölle. Viele bringen sich desshalb um, weil sie die Qualen nicht mehr aushalten.

Tabak macht ebenfalls psychisch hochgradig abhängig und fügt dem Körper (vor allem der Lunge) massive Schäden zu. Diese Schäden äussern sich häufig im fortgeschrittenen Alter durch Krebs. Der Entzug von Tabak ist sehr schwierig, doch ist es nicht so extrem die Hölle wie von Alkohol. Auch bei Tabak darf man nach dem Entzug nie wieder eine Zigarette rauchen, da sonst einen Rückfall erfolgt. Ich rauche nun seit 15 Jahren und habe schon diverse Entzugsversuche gemacht. Ohne Erfolg.

Wenn du also noch ganz bei Trost bist lässt du dein Unterfangen sein.

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Kommentar von MatrixNon
22.06.2017, 12:50

Danke für die lange Antwort!

Aus deinem Text kann ich herauslesen dass Nikotin das weniger schlimmere Übel sein dürfte, nun das war mir ohnehin schon klar. Dass der Entzug beider Seiten nicht leicht ist, ist mir ebenfalls bewusst, ansonsten wäre es doch ein ziemlich langweiliges Experiment. Die immer wieder schwierigen Herausforderungen im Leben sind die, die mich antreiben und mir überhaupt die Motivation geben, zu leben bzw. ist das der einzige Sinn des Lebens, den ich bis jetzt gefunden habe.

Ich werde nicht mein Leben lang auf diesen Substanzen kleben bleiben, sondern mir nach dieser Erfahrung neue schwere Aufgaben, die ich bewältigen werden muss, suchen

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Bei Nikotin geht das meistens schnell, ist aber nicht so schädlich/schlimm wie eine Alkoholabhängigkeit! Mit dem Alkohol würde ichs sein lassen, weil das das schlimmste ist was du machen kannst!

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Kommentar von MatrixNon
23.06.2017, 08:25

Eine der wenigen Antworten die sich tasächlich auf meine Frage bezieht, Danke!

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Du hast Sucht nicht verstanden mein Junge.

Tust hier einen auf experimentierfreudigen Sprössling der die tiefen einer Sucht erforschen will, aber scheinst nicht einmal geradeaus denken zu können.

1. körperliche Sucht: 
Dein Körper ändert sich soweit hingehend das die Zufuhr der bestimmten Substanz wie Alkohol oder Heroin weiterhin benötigt wird damit der Körper funktionieren kann bzw. nicht entzügig wird.

2. psychische Sucht:
Kann durch alle Tätigkeiten enstehen die dir Spaß machen.
Gleichzeitig kann sie die körperliche Sucht bei weitem überflügeln, da sie keine feste Variabel hat.
Es ist nun mal die menschliche Psyche die eine gewisse Einnahme unbedingt WILL und sie mit Spaß/ Liebe/ Freude assoziiert.


Du willst Süchtig werden? 
Dann muss du Drogen als "Ausweg" / Zuflucht vor Problemen einnehmen.
Erst daraus resultierend entsteht eine psychische Abhängigkeit einer Substanz-
Dich interessiert die körperliche Sucht? 
Trink jeden Tag Alkohol für einen längeren Zeitraum (und öfters am Tag für 2-4 Wochen).

Nikotin kann dich körperlich nicht Abhängig machen, sprich du musst Spaß daran haben, es rauchen zum runterkommen, in dein leben einbinden oder so oft gezwungenermaßen rauchen das sich das Gehirn an die erhöhte Dopamin-Bindung gewöhnt.


Egal was du machst du bist geistlich zurück geblieben, ich hoffe du fliegst auf die Schnauze und realisierst was du deinem Körper angetan hast.


Dir ist bewusst das Alkohol und Nikotin auf Platz 1. und 5. der gefährlichsten Drogen weltweit sind (Alkohol vor Meth und Heroin und Nikotin unmittelbar nach Amphetamin)?.

Du zerstörst damit dein Dopamin-System, machst dich selbst antriebslos (JA HEY WER HÄTTE DAS GEDACHT, DER FEHLENDE ANTRIEB IST EIN SYMPTOM VOM KAPUTTEN DOPAMIN SYSTEM), zerstörst gleichzeitig deine kognitiven Fähigkeiten und überstimulierst deine Rezeptoren, welche sehr schnell eine Psychose auslösen können.

Alkohol hat ein höheres Psychose-Risiko als Cannabis und LSD zusammen! (Google hilft) und auch Nikotin wird dein Dopa-System über-sensibilisieren.


Wieso versuchst du es mal nicht mit einer Heroin Sucht? 
Davor hast du zu viel Angst richtig? 
Warum eigentlich? 

Heroin lässt sich innerhalb 4-5 Tagen kalt entziehen, während ein kalter Alkohol Entzug tödlich sein kann und sich über mehrere Monate evt. Jahre hinweg zieht.

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Kommentar von Smirno
28.07.2017, 12:09

Nikotin macht sehr wohl körperlich abhängig und ist in Deutschland für die meisten Drogentode verantwortlich. 

http://mindzone.info/drogen/nikotin/

Im Jahr 2013 starben rund 121.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Das waren 13,5% aller Todesfälle.
http://www.dhs.de/datenfakten/tabak.html

Es wird zwischen Entgiftung und Entwöhnung unterschieden. Körperlicher Entzug bei Alkohol braucht ca. eine Woche. Allerdings lassen die Fallpauschalen der Krankenhäuser die nicht mehr so lange Liegezeiten zu. 

Beim Suchtkongress in Heidelberg vor zwei Jahren wurde eine spannende Aussage getroffen: Um zu entscheiden ob man drogenfrei leben will, muss man dies erst ein Jahr getan haben. Daher sind Drogentherapien mit Vorbereitung - Entgiftung - Entwöhnung und Nachsorge auf ein Jahr angegelegt. 

Nikotin ist die Droge mit der allerhöchsten Rückfallquote. Sie ist die am meisten gesellschaftlich tolerierte Droge, sie schafft teilweise massive gesellschaftliche Vorzüge. 

Nikotin mach auch am schnellsten abhängig, da hier die Konsum-Effektzeiträume extrem kurz sind. 

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Eine Sucht kann man nicht bekämpfen.
Ein Freund von mir ist seit 7 Jahren clean vom Meht (welcher keine körperliche Sucht erzeugen kann).
Er hat jetzt eine Frau und 2 Kinder und DENNOCH sehnt er sich sehr oft mal wieder nach einem blow Meth (er ist sogar noch aktiv auf /r/stims) 

Eine Sucht ist nicht ein Zustand der vorübergehend ist und denn man "bekämpfen" könnte bzw. besiegen kann.
Eine Sucht ist wenn du es dir immer und immer wieder innerlichst wünschst und alles dafür tun würdest um es zu wiederholen.

Einige blenden damit ihre Probleme aus, die anderen gehen feiern und brauchen ihre Nase Koks.

DU kannst nicht gegen dein eigenen Körper gewinnen.
Dein Körper reguliert alle Neurotransmitter, welche wiederum deine gesamte Psyche bilden.

Und wenn es dir KEIN Spaß macht (Nikotin, Alkohol) dann wirst du auch niemals in eine richtige Sucht hineingeraten.


Das funktioniert in etwa so:

  • Drogen einnehmen
  • Dopamin wird ausgeschüttet  
  • Euphorie
  • Gehirn wird überstimuliert und verbindet großartige Events mit dem vollbringen der Tätigkeit/ einnehmen der Droge
  • neuronales Netz wird erweitert; sprich mehr Dopamin wird ausgestoßen beim wiederholen der selben Tätigkeit
  • Die "Sucht" ist das Craving/ Verlangen diesen Prozess zu wiederholen
  • Du nimmst wieder die Droge ein
  • neuronales Netz erweitert sich
  • Craving
  • Droge
  • neuronales Netz erweitert sich
  • Craving 

Spätestens jetzt bist du gefangen in einem riesigen Netz das dich mit Dopamin belohnt aber NUR wenn du die Droge einnimmst.

Nimmst du die Droge NICHT MEHR ein: 

Antriebslos, kognitiver Verlust, Sehschwäche, Depressiv, Soziale-Inkompetenz/ Phobien, Psychotische-Erscheinungen, starke Stimmungsschwankungen, Schweißausbrüche, körperlicher Zerfall. 

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Kommentar von FehlerFrage2
23.06.2017, 17:24

Dieses neuronale Netz verschwindet auch im übrigen nicht.

Es ist und wird immer ein Teil von dir bleiben.

Experimentier lieber mit etwas was deinem Alter entspricht.

Legos sind ganz cool.

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Ich hab einen besseren Vorschlag.

Geh mal in ein Suchtzentrum und teste mal aus, wie viele der dortigen Patienten, dich in deiner Idee dich bewusst in eine Suchtsituation zu bringen, die sich gesundheitlich und finanziell negativ auswirkt, bekräftigen.

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Kommentar von MatrixNon
23.06.2017, 08:29

Wieso sollte ich mich von Leuten beeinflussen lassen, die es nicht geschafft haben, damit aufzuhören?

Gehst du in eine cafeteria und fragst nach dem Kaffee, der am Boden ausgeschüttet wurde?

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Viel Spaß, Alkoholabhängigkeit ist die schlimmste überhaupt, weit schlimmer noch als zB Heroin. Der Entzug dauert ewig und sobald man danach wieder einen Tropfen trinkt, kann man rückfällig werden, auch 20 Jahre danach. Außerdem besteht sogar die Gefahr, vom bloßen Entzug zu sterben.
Tu es nicht.

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Deine Grenzen testen? Werde erwachsen! Alkohol- oder Nikotinsucht sind keine freiwilligen Entscheidungen der Süchtigen. Sucht ist eine Krankheit. Wenn du süchtig wirst, bleibst du es dein Leben lang. Aus der Sucht zu kommen, gelingt nicht Vielen. Es gehört eine ordentliche Portion Leidens- und Frustrationstoleranz dazu um das zu überstehen.


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Kommentar von MatrixNon
22.06.2017, 12:23

Ich bin geboren und schwere Herausforderungen zu bewältigen!

Um auf meine Frage zurückzukommen, was würdest du eher empfehlen?

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Sorry, aber das ist das dümmste was ich je gehört hab. Wie kann man seinen Körper nur so hassen, dass man ihn absichtlich vergiften und nachhaltig schädigen will? Mit Süchten ist nicht zu spaßen, da sich das ganze nicht nur körperlich, sonder auch psychisch manifestiert. Ich appelliere also an deinen gesunden Menschenverstand

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Kommentar von MatrixNon
22.06.2017, 12:15

Ich hasse meinen Körper nicht, bin lediglich ein interessiertes und erwartungsfreudiges Individuum - ähnlich wie Extremsportler

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Lass die Selbstexperimentiererei und sei einfach froh, dass Du nicht abhängig bist.

Ich persönlich ziehe einen Raucher einem Alkoholiker vor. Nicht nur, weil ich selbst rauche, sondern auch, weil ich noch keinen Raucher erlebt habe, der unter Nikotineinfluss ausfällig oder übergriffig wird oder alles vollkotzt. Da rauche ich doch lieber passiv mit.

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Kommentar von MatrixNon
22.06.2017, 12:17

Ist klar dass du als Raucher lieber passiv rauchst, aber was ist mit den Menschen die den Rauch unwiderstehlich (im negativen Sinne) finden, an Bronchitis leiden oder an irgendeiner Lungenkrankheit. Viele gehen dann doch lieber einfach betrunkenen aus dem weg, ist vll einfacher

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Ich sag's mal diplomatisch:

Diese Idee ist einfach nur kranker Schmarrn. 

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was meint ihr?

Such Dir einen Job, dann hast Du auch was zu tun und musst Dir nicht mit solchen Experimenten die Zeit vertreiben.

Grüße, ------>

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Kommentar von MatrixNon
22.06.2017, 12:12

Ich hab nen Job, man kann sich ja auch mit mehreren Dingen die Zeit vertreiben

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Abhängigkeit ist Abhängigkeit, egal ob Alkohol oder Kaugummi

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Kommentar von MatrixNon
22.06.2017, 12:10

Nein ist es nicht, das eine ist ein Nervengift, das andere nicht

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