Welche Abfindung für einen Betriebsrat?

6 Antworten

Denke mal 100.000 - 200.000€ sollten drin sein. Je nachdem wieviele Kollegen ebenfalls von Intressenausgleich/Sozialplan betroffen sind, kann das mit ner unzufriedenen BR im Hause deutlich teurer werden. Am besten gleich mal ne Rechtsberatung durch nen fitten Anwalt wegen der Betriebsänderung beschliessen. Dann hast du das benötigte KnowHow schon mal an der Hand um das optimale rauszuholen ;)

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wie kommst Du auf eine Summe von 200.000 Euro?
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Hi, das solltest Du mal Deine Gewerkschaft fragen! Evtl. zuvor eintreten. Beispiel geben. Gruß Osmond

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tja, Gewerkschaft, dass war mal!
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Ich nehme an, dass du Mitglied einer Gewerkschaft bist. Als Betriebsraetin hast du Sonderrechte. Lass Dich beraten.

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Sonderrechte, dass gehört eh abgeschafft, denn was die sich alles erlauben und meist widersprechen sie dem Chef ohnehin nicht, bis zum Tage des Herrn an dem man sie nicht mehr braucht und los werden will.
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Doppeltes Beschäftigungsverhältnis zulässig?

Liebe Community,

ich habe eine Frage, bei der es sich um die Zulässigkeit eines doppelten Beschäftigungsverhältnisses handelt.

Der konkrete Fall:

Mein Arbeitgeber baut ca. ein Drittel der Belegschaft ab und hat hierfür mit dem Betriebsrat einen Sozialplan ausgehandelt. Gemäß Sozialauswahl bin ich von dem Stellenabbau betroffen (30 Jahre alt, 5 Jahre dabei, ledig, keine Kinder). Daraufhin habe ich mit meinem Arbeitgeber einen "Aufhebungsvertrag zur Vermeidung einer betriebsbedingten Kündigung" per 30.06.13 unterschrieben. Des Weiteren werde ich von meinem aktuellen Arbeitgeber ab dem 01.04.2013 bis Vertragsende "unwiderruflich von der Arbeitsleistung freigestellt" (quasi 3 Monate bezahlter Urlaub).

Mittlerweile habe ich einen neuen Arbeitgeber gefunden (bzw. wurde von einem Headhunter angesprochen). Die Arbeitsbedingungen etc. sind sehr gut und das Angebot finanziell sehr lukrativ. Die Vertragsunterzeichnung ist nur noch Formsache und soll kommende Woche stattfinden.

Es gibt jedoch 2 "Einschränkungen": die Stelle ist ab dem 01.04. frei und ich müsste als Selbstständiger/Freiberufler beginnen. Es handelt sich hierbei um ein langfristiges Projekt (min. 3 Jahre) und ich bin dem Freiberuflertum durchauchs nicht abgeneigt.

Allerdings soll die Stelle schnellstmöglich besetzt werden. Nun befürchte ich, dass wenn ich bis zum 01.07.13 warte, diese Stelle anderweitig vergeben werden könnte und mir dadurch diese Möglichkeit entgeht.

Daher nun meine Frage(n): ist es (steuer-)rechtlich zulässig, direkt zu Beginn meiner Freistellung mich selbstständig zu machen und quasi "auf eigene Rechnung" arbeitend diese Anstellung anzunehmen? Was müsste ich steuerrechtlich beachten? Ich würde ja weiterhin 3 Monate lang normales Gehalt von meinem Arbeitgeber beziehen. Müsste ich dieses Gehalt gesondert versteuern?

Des Weiteren ist in meinem Aufhebungsvertrag kein Passus über die Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit enthalten. Der neue Arbeitgeber ist auch nicht in derselben Branche tätig oder gar ein Konkurrent meines aktuellen Arbeitgebers.

Vielen Dank im Voraus für jede Hilfe.

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Keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall/Urlaub im Minijob

Hallo liebe Community,

ich bin seit mehr als 5 Jahren in einem der führenden Einzelhandelsunternehmen als Minijobber beschäftigt. Erst jetzt habe ich mich über meine eigene Rechtslage informiert und bin ziemlich verunsichert und enttäuscht, zumal es sich um ein bekanntes, großes Unternehmen handelt, das auch gerne mit Fürsorge für seine Mitarbeiter wirbt.

  1. Eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall hat es trotz Attest nie gegeben. Stattdessen wurden meine Stunden aus dem Plan gestrichen und diese anderweitig eingetragen, d.h. ich musste die Stunden nacharbeiten um an mein Geld zu kommen. Erst neulich habe ich dann darauf bestanden, dass auch mir Lohnfortzahlung zusteht, wovon meine Chefin angeblich nichts wusste (sie arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Teamleiter..) so dass ich das wenig glauben kann. Mein Attest war auch zufällig verschwunden, glücklicherweise hatte ich eine Kopie ;) Ein anderer Teamleiter behauptete, da gäbe es Pauschalbeträge, die mir dann zuständen. Jetzt habe ich auf meiner Abrechnung gesehen, dass mir nur irgendwelche Stunden pauschal bezahlt wurden (z.b. 1,37 Stunden jeden Tag), statt der 11 Stunden in der Woche, die ich ursprünglich eingetragen war.

Wenn ich das richtig sehe, steht mir das komplette Geld für die Stunden zu, die ich normalerweise ohne Ausfall in der Woche arbeiten gegangen wäre oder?

  1. Urlaub mussten wir nie offiziell wie die Festangestellten zum Ende des Jahres beantragen. Stattdessen wurde uns gesagt, wenn wir nicht könnten, dann könnten wir eben nicht, müssten die Stunden dann aber natürlich ein andern Mal nacharbeiten. Seit mehr als 5 Jahren habe ich also nie offizielle und v.a. bezahlte Urlaubstage bekommen. Stattdessen musste ich zusehen, dass ich in der Woche nach dem Urlaub also mehr arbeite, um auf mein Monatsgehalt zu kommen. Ich arbeite meistens 2x die Woche. Gehe ich dann richtig in der Annahme, dass mir eigentlich 8 bezahlte Urlaubstage zustehen ?

  2. Vor ca. 2 Jahren mussten wir unterschreiben, dass Urlaubs- und Weihnachtsgeld anteilig in unserem Stundenlohn enthalten sein werden. Ich habe gelesen, dass gerade so eine Regelung nicht rechtens ist, stimmt das?

An wen kann ich mich mit diesen Dingen wenden? Mein Chef ist studierter Jurist und in einer Führungsposition eines großen Unternehmens, so dass ich ihm eigentlich wissentliches Vorenthalten dieser Ansprüche unterstellen würde, um Personalkosten zu sparen.

Sollte ich auf mein Recht pochen, muss ich doch mit Sicherheit mit einer angeblich betriebsbedingten Kündigung in absehbarer Zeit rechnen oder?

Wir haben auch einen Betriebsrat, kann der mir weiterhelfen (auch anonym vielleicht, da es noch andere Aushilfen in dem Laden betrifft). Oder die Revision.. oder ist die nur an Zahlen interessiert? Ich fühle mich total ungerecht behandelt und opfere mich gerne und viel für das Unternehmen auf, aber irgendwie beruht das so gar nicht auf Gegenseitigkeit.

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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Gibt es nach 2 Jahren Betriebszugehörigkeit (Werksschließung/Werksverlagerung) eine Abfindung?

Um das Problem ausführlicher zu beschreiben: die Geschäftsleitung hat sich dazu entschieden unser Werk in Deutschland zu schließen und mit ein vorhandes anderes Werk im Ausland weiterzumachen (obwohl guter Auftragslage). Aktuell ist der Betriebsrat mit der Geschäftsleitung an einem Sozialplan dran. Fakt ist, dass es Abfindungen geben wird die frage ist ob icg etwas bekomme?Ich bin jetzt seit knapp 2 Jahren in diesem Unternehmen beschäftigt und möchte nur wissen ob ich überhaupt einen Anspruch auf Abfindung habe, wenn ja mit wie viel Geld kann ich rechnen ? Macht es Sinn auf Abfindung zu warten oder sollte man, wenn man eine andere Stelle gefunden hat schon das aktuelle Unternehmen verlassen?

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Steht mir eine Abfindung nach anderthalb Jahren zu?

Moin,

wurde gekündigt ohne Angabe von Gründen. Aber das ist eine andere Geschichte. Nirgends steht was von Abfindung. Bin Ich berechtigt eine zu bekommen? War ein Jahr fünf Monate im Betrieb. Einfach Chef nochmal drauf anhauen oder muss ich deswegen vor Gericht? Hab gehört, dass es eigentlich die Regel ist eine Abfindung zu bekommen.

Danke

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Abfindungsanspruch trotz Ablehnung einer Wiedereinstellung?

hallo zusammen, am 27.05. bin ich aus betriebsbedingten gründen zum 31.08. gekündigt worden, mein Arbeitsplatz fällt allerdings nicht weg. ich habe auch innerhalb von drei wochen klage eingereicht. wollte mich dann mit meinem AG außergerichtlich einigen und mir wurde eine abfindung i. h. v. einem monatsgehalt mehr oder weniger zugesagt (ich bin seit jan. 2009 in der fa.). nach einigem hin und her wurde ich am nächsten tag informiert, dass man die kündigung zurücknimmt und mich weiterbeschäftigen will. da ich aber 2 wochen vorher einen neuen arbeitsvertrag unterschrieben hatte, teilte ich meinem AG mit, dass ich die kündigungsrücknahme nicht annehmen werde. mein anwalt hat mir auch bestätigt, dass somit nach wie vor die kündigung zum 31.08. gilt. habe mich mit meinem AG auf freistellung mit lohnfortzahlung ab 19.08. geeinigt, was aber meiner meinung nach keine einigung wegen der klage war, sondern von meiner seite aus darin begründet, dass ich weniger als nichts zu tun habe. mein AG hat den sachverhalt nun seinem anwalt geschildert und gesagt, dass man sich so geeinigt hätte und das arbeitsgericht davon in kenntnis setzen möchte. dies wurde mir mit keinem einzigen wort gesagt. meine frage (mein anwalt ist passenderweise genau jetzt im urlaub): habe ich, da ich die wiedereinstellung auf grund eines neuen vertrage abgelehnt habe, überhaupt noch die chance auf eine abfindung?

Danke für eine info!

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Berechnung der Abfindung bei 3,5 Jahren?

Mein Freund arbeitet bei einer kleinen Firma knapp 3,5 Jahren. Längst ist ihm keine richtige Aufgabe zugewiesen. Er geht davon aus, dass der Arbeitgeber mit ihm nicht zufrieden ist, und ihm durch Softmobbing loswerden möchte. Die Firma erwartet wahrscheinlich quälend auf seine Kündigung.  Er wollte dem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag mit Abfindung vorschlagen, um die Übergangszeit beim Stellenwechsel zu unterstützen. Kann er eine Abfindung in Höhe von einem Monatlichen Lohn * 3,5 im Aufhebungsvertrag angeben? Wie rechnet man normalerweise solche Abfindung?

Noch eine Frage: wenn er die Abfindung bekäme, hätte er keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld?

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