welch waffen benötigt man für walfang bitte auch beschreibung lesen!

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Besser suchen hilft!!!

Am Beispiel einer Blauwaljagd: Sobald ein Wal gesichtet wurde (angezeigt durch den Ruf „Er bläst“ vom Ausguck), nimmt das Fangboot mit äußerster Kraft Kurs auf den Wal. In einer Entfernung von etwa einem Kilometer verringert es seine Geschwindigkeit auf langsame Fahrt. Der Harpunier studiert währenddessen die Eigenheiten des Tieres. Es gibt neugierige Wale. Ihnen wird Gelegenheit gegeben, ihre Neugierde zu befriedigen, bis sie, mit etwas Nachhilfe des Steuermanns, vor den Bug des Fangbootes geraten. Solange sie nicht beunruhigt werden, zeigen ausgewachsene Wale eine beachtliche Beständigkeit in ihrem Atemrhythmus und damit in ihrem Auftauchen. Der „Blas“ genannte Atemstrahl besteht aus Luft, die bei niedriger Außentemperatur kondensiert – und als Nebel sichtbar wird. Aus der Anzahl der aufsteigenden Blasen schließt der Harpunier auf die Dauer des Schwimmens unter Wasser und auf die mutmaßliche Stelle ihres Auftauchens. So sprechen Walfänger von einem „Acht-Minuten-Wal“ oder von einem „Neun-Minuten-Wal“. In Bedrängnis können Wale den Atem beträchtlich länger anhalten, bis zu einer halben Stunde und Pottwale bis zu einer Stunde. Größere Anstrengungen zwingen sie jedoch zu häufigerem Auftauchen. Bleibt ein Blauwal ungewöhnlich lange unter Wasser, und kommt er jedes Mal in Abständen von 500 bis 1000 Meter Abstand vom Fangboot hoch, handelt es sich meist um ein schon öfter gejagtes älteres Tier. Blauwale, die sich verfolgt fühlen, werden unruhig. Das Tier bewegt sich dann mit wechselndem Tempo und Richtungsänderungen vom Fangboot weg. Wann und wo es auftauchen wird, ist nicht vorauszusehen. Während der Verfolgung durchlaufen die Fangboote die ganze Geschwindigkeits-Skala von äußerster Kraft voraus bis ganz langsame Fahrt. Die Fangboote müssen mindestens auf eine Entfernung von 20 Meter an den Wal herankommen, um die Harpune richtig ansetzen zu können. Geduldiges Anschleichen war deshalb die weit verbreitete Jagdtaktik. Diese „Kunst“ ist – wenn überhaupt – sehr schwer erlernbar und weit wichtiger als das Werfen der Harpune. Sie war das Ergebnis von jahrelanger Erfahrung und Einfühlungsvermögen in das individuelle Verhalten des Wales. Der Harpunier musste über die Strömungsverhältnisse vor Ort, das Verhalten von Zweier- oder Dreiergruppen und die Taktiken erfahrener Einzelgänger Bescheid wissen. Harpunen Verschiedene Walharpunen

Im Bild von oben nach unten: Die doppelflügige Harpune oder Bartharpune gehörte zur Standardausrüstung der Walfänger, bis sich etwa 1840 die einflügige durchsetzte, die tiefer eindrang und besser hielt. Noch besser war der ab 1848 erfundene Spannagel. Er drang wie eine Nadel ein und hielt trotzdem, sobald der Widerhaken sich quer stellte. Mit der Stoßlanze wurde dem Wal der Todesstoß versetzt. Die seit 1860 verwendete Stachelpistole enthielt eine Sprengladung, die einen zweiten Pfeil abschoss. (Wikipedia)

tafusimu 15.06.2014, 13:16

thx (dankeeeeeeeeeeeeee)

0
tafusimu 15.06.2014, 13:25
@tafusimu

kannst du mir bitte die i nternet adresse davon geben??????

ist echt wichtig

0
Maeeutik 15.06.2014, 13:27
@tafusimu

Den ganzen Beitrag findet man unter dem Stichwort Walfang bei Wikipedia oder bei google unter walfang

0

Ein Fangboot (das der Größe des Wals angemessen ist) und Harpunen. Die Fangboote müssen ca. auf 20 Meter an den Wal herankommen, um die Harpune richtig ansetzen zu können. Wenn der Wal erlegt ist, wird er mit einer Kette am Boot fixiert und dann an Land gezogen. Insgesamt eine sehr grausame Taktik, die leider immer noch weit verbreitet ist....

Zum Thema Walfang allgemein hat WDC (Whale & Dolphin Conservation) super Infos auf der Website: http://de.whales.org/themen/walfang

Was möchtest Du wissen?