Weitergabe von Gerichtsbriefen an dritte?

4 Antworten

Wenn auch Daten sichtbar sind, die NICHT ihre sind, darf sie es nicht.

Fordere sie nachweislich schriftlich auf, ihr Tun zu unterlassen oder DEINE Daten zu schwärzen.

Ich habe mir ein E-Postkonto eingerichtet, darüber schicke ich wichtige Sachen als Einwurfeinschreiben. Die Briefe sind im Nutzerkonto abgespeichert und damit ist der Inhalt nachweisbar. Kostet pro Schreiben ab 2,80 Euro.... je nach Seitenzahl

Ihre persönliche Post ( soweit sie keine Daten Dritter benennt ) kann sie auch öffentlich im Rathaus aushängen, wenn sie dies möchte.

Ja, ist es.

Sie darf alles was sie betrifft so weit verbreiten, wie sie möchte.

Kreditdaten an dritte durch die Bank weitergeben

Guten Abend zusammen,

folgendes ist meine Frage:

ich habe einen Kredit bei meiner Bank. Meine Bank hat meine Kreditdaten (Zinsbindung, Konditionen, Rate etc.) an eine andere Bank weitergegeben und die haben das an eine Privatperson gezeigt.

Wie das funktioniert hat? --> die private Person kennt einen Bänker in der anderen Bank und dieser Bänker kennt jemanden von meiner Bank.

Jedoch wurde ich weder informiert, noch gefragt, ob die Daten weitergegeben werden dürfen.

Die Info, dass das passiert ist, habe ich aus sicheren Quellen und habe auch Zeugen dazu. Kann ich Schadensersatz Ansprüche einklagen, wegen Weitergabe meiner privaten Daten an eine andere Bank und dadurch an eine andere private Person? Oder was kann ich allgemein machen, weil Rechtens kann das ganze sicherlich nicht sein.

Vielen Dank für die kommenden Antworten.

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Rechnung Anwalt ohne Auftrag rechtens?

Hallo zusammen, ich bräuchte mal Rat.

Entschuldigt die Länge des Textes. Ich hoffe, ihr blickt durch.

Es geht um einen Rechtsstreit aus Mai 2016. Kläger war unser damaliger Vermieter gegen meinen Ex Partner und mich.

An der Verhandlung nahm ich wegen Krankheit nicht teil. Mit einer Vollmacht sollte mich mein neuer Lebensgefährte vertreten. Diese Vollmacht wurde jedoch durch das Gericht nicht akzeptiert. Mit dem Hinweis: Das Gericht weist darauf hin, dass er zur Vertretung von $79 ZPO nicht berechtigt ist.

Mein Ex Partner erschien dort inkl. seines Anwalts.

Spontan gab sein Anwalt dann an, dass er mich ebenfalls mit vertreten würde. (Ich hatte mit diesem Anwalt in diesem Rechtsstreit überhaupt keinen Kontakt, es gab noch nicht mal ein Telefonat, nichts!).

Die Verhandlung wurde ohne mich geführt und es kam zu einem Vergleich. War auch völlig in Ordnung.

Den Vergleich erhielt ich zeitnah schriftlich durchs Amtsgericht.

Nun, Januar 2017 erhielt ich ein Schreiben von diesem Anwalt mit Nachsicht, dass er mir jetzt erst den Vergleich zu sendet inkl. seiner Rechnung mit der Bitte um Bezahlung, da er mich ja ebenfalls wie meinen Ex vertreten hat.

Wenn es überhaupt keinen Kontakt mit diesem Anwalt gab, ist diese Rechnung rechtens?

Wie reagiere ich nun darauf?

Oder soll ich die Rechnung ignorieren?

Ich vermute, er hat es damals bei Gericht behauptet, mich mit zu vertreten, damit die Verhandlung ohne mich statt finden kann. Die Vertretung mit Vollmacht für meinen jetzigen Lebensgefährten wurde ja nicht akzeptiert.

Danke euch!

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Kann ein Architekt hier ein Honorar verlangen?

Familie A möchte bauen. Hierzu verhandelt sie mit einem Makler über ein Grundstück G. Über ein anderes bauträgergebundenes Grundstück gerät Familie A in Kontakt mit einem Architekten. Familie A erklärt ihr Bauvorhaben und erwähnt auch das in Aussicht stehende Grundstück G. Der Architekt schlägt vor, sich diesbezüglich zusammenzusetzen. Bei einem ersten Treffen erklärt Familie A ihr Bauvorhaben. Als klar wird, dass das Baugrundstück zu klein wird, fragt der Architekt, ob er beim Besitzer des Nachbargrundstücks nachfragen soll (dem auch Grundstück G gehört), nachfragen soll, ob er noch ein Stück von seinem Grundstück abgeben soll? Familie A willigt ein. Bei einem zweiten Treffen wird deutlich, dass das Bauvorhaben zu teuer ist und Familie A sich das nicht leisten kann. Der Architekt hat sich zwischenzeitlich mit dem Grundstücksbesitzer zusammengesetzt und auch einen Preisnachlass beim Grundstücksbesitzer verhandelt. Immer noch zu teuer. Unaufgefordert schickt der Architekt der Familie A einen Vorentwurf des Grundstücks mit Baukörper per e-mail. Dieser zeigt lediglich die Lage des Baukörpers auf dem Grundstück. Famile A kommt zu dem Entschluss, dass das Bauvorhaben zu teuer ist und sie es (auf diesem Grundstück) verwerfen möchte. Der Architekt hat nie darauf hingewiesen, dass es "ab jetzt Geld kostet". Kann Familie A mit einer Rechnung rechnen obwohl es nicht explizit mit dem Architekten abgesprochen war?

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