Weitere Beratung Museumsgründung

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5 Antworten

Hi Autobox,

die Rentabilität eines Unternehmens kann man natürlich schätzen lassen. Nur wird Dich das so nicht wirklich weiter bringen. Um da was vernünftiges zu bekommen, also eine verlässliche Marktuntersuchung liegst Du auf alle Fälle im fünfstelligen Bereich.

Dazu solltest Du aber die anderen Teile eines Businessplanes fertig haben. Denn für eine saubere Markterkundung muss ja klar sein, wie die Zielgruppe aussieht. Dumm nur, wenn Du das in Auftrag gibst ist, dass bei der Marktanalyse nicht reagiert werden kann. Also wenn Du feststellst, dass eine ganz bestimmte Ausrichtung auf mehr Interessenten kommt, dann kannst Du für Dich sehr schnell entscheiden ob das ein für Dich gangbarer Weg ist. Eine Studie wird Dich lediglich darauf hinweisen und dann bist Du im Grunde so schlau wie vorher.

Außerdem ist dieses Wissen leider bei Unternehmern nicht selbstverständlich. Die Folge ist, dass oft am Markt vorbei geworben wird oder die Interessen nicht richtig eingeschätzt werden.

Bedingt gilt das auch für die Einwerbung von Fördermitteln. Daher wäre mein Rat, dass Du das in Begleitung inklusive einer Fördermittelrecherche selber in die Hand nimmst. Wenn das neben der Ausbildung zu viel wäre, dann könnte man noch eine studentische Hilfskraft ins Boot holen. Das ist immer noch für einen Bruchteil einer Machbarkeitsstudie möglich. Dabei hast Du dann aber von Anfang an die Fäden vollständig in der Hand.

Ich werde im Februar wieder so ein Bildungs- und Planungsangebot starten. Die Dauer beträgt sieben Wochen. Wenn Du dann noch etwas Zeit für die redaktionelle Nachbearbeitung rechnest, dann hättest Du zusätzlich noch eine Tragsfähigkeitsbescheinigung in den Händen. Und natürlich wird das so geplant, dass viel kuriosere Geschäftsideen am Markt erfolgreich werden. Meine "Genauigkeitsquote" ist auch richtig gut. Bei Interesse einfach melden.

Viel Erfolg

Ein Museum kannst du nicht wirtschaftlich betreiben, sondern nur als sehr teures Hobby neben einem gut bezahlten Job.

Wenns dich interessiert, kann ich diese Aussage auch mit einigen Zahlen beweisen.

Zunächst einmal wäre natürlich eine kaufmännische Ausbildung nicht verkehrt sowie Sachkenntnis. Willst Du ein Technikmuseum gründen, sind hier Fachkenntnisse erforderlich. Genauso wie im Bereich Kunst oder so. Natürlich kannst Du das auch als Familienbetrieb aufziehen, sofern Ihr hier die gleiche Linie vertretet.

Zudem solltest Du auf jeden Fall einen Kurs für Existenzgründer mitmachen (z.B. bei der IHK). Dort lernst Du grundlegende Dinge über Buchführung, Kalkulation, Steuerrecht etc.

Hey, wie wär's, wenn du erst einmal Museologie studierst? Das Studium schafft schonmal gute Vorraussetzungen für die spätere Leitung eines (deines) Museums. :D

Hallo, da sind, bevor es an Gründungsregularien und kaufmännisches Wissen geht, einige grundsätzliche Dinge zu klären wie: Wo kommen die Artefakte her? In welchem Gebäude sollen sie präsentiert werden? Wer ist die Zielgruppe und wie erreiche ich sie? Welches Kapital ist erforderlich und wie ist dein finanzieller Hintergrund? Mal unterstellt, du hast keine Million zur freien Verfügung, musst du an Fördertöpfe kommen. Voraussetzung hierfür sind professionelle Unterlagen und hierzu gehört zwingend ein Bussinessplan (Geschäftsplan) und einiges mehr. Auch unternehmerische Kenntnisse im Rechnungswesen, Marketing usw. sollten vorhanden sein, damit man dich ernst nimmt. Zu allen Fragen findest du im Internet Antworten. Besonders hilfreich ist:http://www.unternehmerstarthilfe.de. Hier kannst du auch kostenlos einen 10-Punkte Check machen, wie es um dein Vorhaben bestellt ist.

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