Weiterbildungskosten?

2 Antworten

Wenn die Fortbildung im überwiegend betrieblichen Interesse liegt, kann der ArbG dem ArbN diese Kosten erstatten, sofern er vor Vertragsabschluß schriftlich zugesagt hat, diese Kosten zu übernehmen. Die Zusage ist zum Lohnkonto zu nehmen.

Wenn die Rechnung des Fortbildungsinstitutes nicht auf den ArbG ausgestellt wird, muß dem ArbG die Originalrechnung vorgelegt werden und die Höhe der Kostenübernahme ist darauf zu bestätigen; damit soll eine Doppelabrechnung als Werbungskosten des ArbN vermieden werden.

Es ist grundsätzlich unerheblich, wer an das Fortbildungsinstitut überweist, aber zur Erleichterung bei Prüfungen wäre es ratsam, daß der ArbG für Dich die Kosten direkt an das Fortbildungsinstitut vom betrieblichen Konto zahlt.

Wenn er die Kosten direkt an die Handwerkskammer zahlt, sind das Betriebsausgaben, mit den du als Arbeitnehmer dann gar nichts zu tun hast.

Das ist auch kein "geldwerter Vorteil" weil du dafür ja auch später eine Zeit lang an den Betrieb gebunden bist.

AWBG und Freistellung

Ich versuche Urlaub für die Prüfungstermine meiner 4 jährigen nebenberuflichen Weiterbildung zum staatl. anerkannten Techniker durch zu kriegen und brauche dabei Hilfe.

Die Weiterbildung fand komplett nebenberuflich statt, fing auch schon beim vorherigen Arbeitgeber an und wird nächsten Monat mit den Prüfungen enden.

Die Prüfungen sind allerdings nicht Abends, sondern Tagsüber, weswegen ich für die Tage den Bildungsurlaub beanspruchen möchte. Die Schule darf zwar diesen Lehrgang anbieten, ist jedoch nicht auf der Liste der nach dem AWBG anerkannten Weiterbildungsstätten verzeichnet, deswegen lehnt die Personalabteilung den Antrag ab.

Mein Arbeitgeber kümmert sich sonst gar nicht um Weiterbildung. Aber auf Zetteln an jeder Tür im Büro mit den Leitsätzen des Unternehmen wird schriftlich dazu aufgefordert sich eigenverantwortlich um Weiterbildung zu kümmern. Soweit ich weis kann man mir mit der Aufforderung doch gar nicht die Freistellung für die Prüfung verwehren, oder?

Bin für jeden Hinweis dankbar.

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Steuererklärung - Fernstudium und Jobrad - wie gebe ich das richtig an?

Hi,

ich mache gerade meine Steuererklärung und habe da mehrere Fragen dazu:

  1. Ich mache zurzeit ein Master-Fernstudium. Wie muss ich die Kosten des Studiums angeben - als Ausbildungskosten oder als Werbungskosten?Ich habe erst eine Berufsausbildung abgeschlossen, dann ein Bachelor-Studium und jetzt eben nebenberuflich den Master. Alles in der Informatik - es passt also alles Inhaltlich zueinander. Ich gehe davon aus, dass ich den Master dennoch als Fortbildung in den Werbungskosten ausweißen muss. (Anders wäre es mir lieber, da ich dann die 1000€ Grenze nicht habe)
  2. Ich habe über meinen Arbeitgeber ein Fahrrad geleast. Von der Rate des Fahrrads zahlt 15€ der Arbeitgeber und der Rest wird von meinem Brutto--Lohn abgezogen. Muss ich das ganze in der Steuer angeben? Oder kann ich das auch draußen lassen? Und wenn Ja - wie muss ich es angeben?
  3. Habt ihr Tipps welche Kosten man immer angeben kann, sodass ich die 1000€ Grenze für Werbungskosten erreichen kann? Meine Werbungskosten sind relativ niedrig, da der Weg zu meiner Arbeit nur 3km beträgt.
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Weiterbildung über ALG1 Bezug hinaus möglich?

Hallo,

ich bin seit 1.1.2014 arbeitslos und beziehe alg 1 bis 31.12.2014.

Leider bin ich bislang nicht wieder in Arbeit gekommen, da mir vermutlich einiges an aktuellem Fachwissen fehlt. Meine Vermittlerin wollte dies nicht hören und so bekam ich bislang keine Weiterbildung. Nun wurde mir bekannt, dass man mit bissl mehr "Druck" evtl doch noch eine Weiterbildung genehmigt bekommt.

Jetzt ist aber mein Anspruch fast erschöpft. Die Weiterbildung, die ich mir "ausgeguckt" habe, geht ca 5 Monate. Besteht die Möglichkeit sie finanziert zu bekommen, obwohl mein Anspruch ja nur noch bis 31.12.14 geht? Wenn ja würde dann "nur" die Weiterbildung finanziert, oder evtl sogar alg1 verlängert?

Vllt kennt sich jmd damit aus oder hat Erfahrung. Ich habe bislang keine eindeutigen Aussagen gefunden.

Vielen Danke für Eure Hilfe.

Silvie

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Rückzahlung von Weiterbildungskosten nach eigener Kündigung?

Guten Morgen an alle. Folgende Sachlage liegt aktuell vor:

Mein Arbeitgeber hat mit mir einen Weiterbildungsvertrag geschlossen. In dem Weiterbildungsvertrag steht wortwörtlich drin, dass ich wenn ich innerhalb von einem Jahr nach Abschluss kündige, 5000€ zurückzahlen solle. Für mich völlig legitim. Allerdings fordert er nunmehr 5850€, da ich die Selbstkosten mittragen müsse (Welche im Vertrag nicht aufgeführt sind). Ebenfalls bietet er mir eine Ratenzahlung aktuell an, die völlig fern jeglicher Realität und für mich viel zu hoch ist.

  • Ich habe für meine Weiterbildung bis zu 14 Tage/ Jahr von meinem Erholungsurlaub nehmen müssen!;
  • ich habe gekündigt wegen Mobbing und einen viel zu geringen Gehaltsangebot nach Abschluss der Weiterbildung

Was denkt/ meint Ihr darüber?

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