Weiterbildungen oder Umschulungen als Rechtsanwaltsfachangestellte?

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1 Antwort

Im Gegensatz zu Rechtsanwälten (die befugt sind Steuerberatung durchzuführen) sind RA-Fachangestellte nicht einer Steuerfachangestellten gleichzustellen (es können allerdings durchaus ggf. Kenntnisse vorhanden sein) - natürlich ist jeder Steuerberater frei in seiner Entscheidung, wen er einstellt (dazu braucht man gesetzlich keine Steufa-Ausbildung) - aber ohne einschlägige Berufsausbildung werden i. d. R. ausbildungsfremde Personen nicht eingestellt.

Es gibt daher für Quereinsteiger nur die Möglichkeit gem. der Prüfungsordnung (in den Bundesländern unterschiedlich) eine Prüfung zur Steufa abzulegen; dazu bedarf es aber i. d. R. mind. einer 4,5 Jahre nachweisbaren Tätigkeit im Bereich der Steuern bei einem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Buchprüfer (man beachte: Rechtsanwälte werden hier nicht erwähnt, selbst wenn sie Steuerbeartung durchführen).

Eine Umschulung wäre auch eine Alternative: dazu ist dann die Arbeitsagentur zuständig (Dauer 2 Jahre mit Prüfung als Steufa) - wenn man aber nicht arbeitslos ist, hat man keine Chance.

Ansonsten bleibt nur eine entsprechende zweite Ausbildung.

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