Weiterbildung zum Versicherungsfachmann - Debeka // Bitte um Ratschläge

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8 Antworten

Hallo,

Versicherungsfachmann ist nur eine Weiterbildung. Bei Stellenausschreibungen wird man gegenüber einem Versicherungskaufmann häufig das Nachsehen haben.

Wenn die Berufsschulfächer, die für den Versicherungsbereich relevant sind, gut waren, kann man ggf. auch die Ausbildung zum Versicherungskaufmann in 2 Jahren machen (z.B. Verkürzung des Ausbildungsvertrages auf 2,5 Jahre und dann Prüfung ein halbes Jahr vorziehen).

Ich würde mich auch vor einer Entscheidung bei der Arbeitsagentur und der IHK ausführlich beraten lassen.

Wenn die Ausbildung in einem Großunternehmen erfolgte, evtl. in der Zentrale nachfragen, ob man dort eine verkürzte Ausbildung machen kann. Evtl. z.B. Weiterbildung zum Personalkaufmann.

http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/

Gruß

RHW

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Der Abschluss zum Versicherungsfachmann ist ganz klar auf den Vetrieb ausgerichtet. Wenn Du nicht vorhast, in dem Bereich als Aussendienst zu Arbeiten, dann macht es keinen Sinn.

Nur um das "mitzunehmen" lohnt es sich nicht. Daduch hast Du später keine besseren Chancen in der Berufswelt.

Weiterbildung ist zwar schön, sollte aber zielorientiert sein. Führungskräfte und Innendienst wird derzeit eher überall abgebaut und da werden dann tatsächlich eher die Kaufläute oder Fach-, bzw. Betriebswirte vorgezogen.

Wenn Du später im Vertrieb darauf aufbauen willst und später als Selbständiger mit einer Agentur oder als Makler hochwertige, qualifizierte Beratung machen willst, dann kann es ein guter Einstieg sein.

Das KV Geschäft ist sehr anspruchsvoll und der Schwerpunkt der debeka im Bereich der Beamten / Beihilferechtist nicht ganz ohne. Und Krankenversicherung wird auch in einem SPD regierten Deutschland immernoch eine Rolle spielen. Entweder als Vollversicherung oder als Zusatz zu einer Bürgerversicherung.

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Das kommt darauf an, welche Aus- bzw. Weiterbildung Dir die Debeka konkret anbietet. Ist es eine Ausbildung, die zu einem anerkannten Abschluß führt (IHK) oder nicht ...

Ein Versicherungsfachmann wird nicht unbedingt bei einer Bank arbeiten. Ebenso wird ein Bankkaufmann nicht unbedingt bei einer Versicherung arbeiten. Das kommt schlicht auf den Bedarf des jeweiligen Unternehmens an. Wenn eine Bank just im Moment einen Mitarbeiter für das Versicherungsgeschäft benötigt, könnte es sein, dass sie Dich einstellen .... wenn nicht: nicht! :-)

Selbst wenn es dazu käme, dass es keine privaten Krankenversicherungen mehr gäbe (ohne das jetzt zu beurteilen) gibt es ja noch andere Sparten (Leben, Renten, Sach (HUK)) ...

Ich hoffe, ich konnte helfen ...

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W1nterStory 28.03.2013, 12:36

Hallo impuritas, die Weiterbildung führt zu einem anerkannten IHK Abschluß, kann man darauf aufbauen? vielen Dank schonmal für die Antwort, lG

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impuritas 28.03.2013, 12:43
@W1nterStory

oh ... da solltest Du bei der IHK anrufen. Spontan fällt mir der Fachwirt ein. Normalerweise wäre dort aber die Zugangsvoraussetzung eine kaufmännische Ausbildung (Kaufmannsgehilfe) ob der Versicherungsfachmann anerkannt wird ? Keine Ahnung !

Wie gesagt, ein kurzer Anruf bei der IHK Deines Vertrauens ... wird die Frage klären!

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Candlejack 29.03.2013, 23:06
@W1nterStory

Als anerkannter und geprüfter IHK-Abschluß fällt mir da spontan eher der Versicherungskaufmann ein (heißt heute anders).

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Die Ausbildung zum Versicherungsfachmann benötigt man lediglich um Versicherungen verkaufen zu dürfen. Mehr ist es eigentlich nicht. Diese Ausbildung nutzt Dir sonst in keiner anderen Branche etwas.

Wie die Aufstiegschancen dann bei der Debeka sind, mußt Du dort erfragen.

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Nun lese ich im Internet so viele negativ Berichte, das verunsichert mich total.

Das ist und bleibt nunmal eine Schmalspurausbildung gegenüber der echten Ausbildung für Fachleute mit Prüfung vor der IHK. Du kannst in 9 MOnaten nicht lernen, was man sonst in 3 Jahren macht. Das bleibt immer oberflächlich. Und der Beruf an sich ist ja nun auch nicht gerade positiv belegt ;-)

wo kann ich mich dann nach dieser 9 Monatigen Ausbildung bewerben?

Bei Finanzdienstleistungsunternehmen und Versicherungen...

Auch bei Banken?

Kaum. Die suchen Bankkaufleute. Wenn die einen EHK mit 9monatiger Umschulung zum FKM sehen, winken die meist ab.

Ich kann mich sehr gut verkaufen und wirke sehr attraktiv und sympathisch auf Menschen

Ein Quereinsteiger mit Top-Selbstvermarktung, ner geringen 9monatigen Ausbildung und keiner Berufserfahrung. Dann bist Du eigentlich optimal geeignet für diverse Firmen von der Deutschen Vermögensberatung über den OVB bis hin zum AWD ;-)

Abgesehen davon, dass der Umgang mit Menschen insbesondere das Beraten mir wirklich Freude bereitet.

Gute Voraussetzung, jetzt noch eine weirklich fundierte Ausbildung und los gehts...

Nun habe ich gelesen das die SPD es anstrebt, die PKV vom Markt zu nehmen.

Polemisches Wahlkampfgeblubber. Die PKV gibt es länger als die GKV, es existieren Millionen Verträge mit Leistungsversprechen, das killt man nicht eben so.

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Diese Ausbildung wollte ich auch machen /debeka) Ich habe es gelassen weil: Ein gewisser Umsatz von dir Verlangt wird denn man meißtens nicht schafft Feiertage, Wochenenden und feste Arbeitszeiten gibt es nicht du musst alles tun um etwas zu verkaufen (z.B ner Omi ne lebensversicherung aufdrehen) den Leuten unnötig Angst machen ( es könnte ja was passieren) das war mir alles zu skrupellos

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W1nterStory 28.03.2013, 12:42

ok, verstehe ich. andererseits sind's ja nur 9 Monate und dann solten einem doch neue Türen offen stehen oder nicht? Mir geht's in erster Linie darum, wie ich darauf aufbauen kann. LG

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SgtMiller 28.03.2013, 20:36
@W1nterStory

und dann solten einem doch neue Türen offen stehen oder nicht?

ja klar , UMSATZ UMSATZ UMSATZ

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Warum keine Ausbildung zum Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen???

Für weitere Infos hierzu die Seite: www.azubi-welt.de

Gruß siola

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W1nterStory 28.03.2013, 12:40

Hallo sioala, klar wäre das von Vorteil. Da ich aber gerade meine Ausbildung zum EHK abgeschlossen habe bevorzuge ich den kürzeren Weg.

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Candlejack 29.03.2013, 23:05
@W1nterStory

Mach es richtig oder gar nicht ! Wer in diesem anspruchsvollen Markt tätig werden will, sollte ordentliche Basics haben. Also entweder richtige Ausbildung oder gar nicht. Der kürzere Weg führt nicht immer zum Ziel.

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Aus mehr als 30 Jahren Berufspraxis muss ich leider heute sagen, würde ich aktuell nicht zu dem Beruf raten. Viele Neider und Besserwisser machen und den Job kaputt. Da geht es zum einen um die Abschaffug der PKV wie du richtig bemerkt hast, aber das ich nicht neu. Aktuell ist die Lage so, dass du zwar theoretisch mit PKV noch Geld verdienen kannst, in der Realität aber machst du Schulden. Warum? Weil du die Provision im voraus ausgezahlt bekommst und wenn der Vertrag dann aus irgendwelchen Gründen (die du noch nicht mal zu vertreten hast) platzt, musst du deine Provision zurückzalen (Anteilig). Das führt dazu, dass du Schulden aufbaust wenn du PKV oder LV / RV verkaufst. Du musst immer drann bleiben, dass die Verträge zumindest die ersten 5 Jahre am Leben bleiben. Abgesehen davon, dass RV/LV im Moment nicht so der Renner sind und auch mit gutem Gewissen dem Kunden nicht verkauft werden können. Egal welcher Gesellschaft oder welcher Art. Der Trend geht eher Richtung Honorarberatung, ist aber noch nicht richtig ausgegoren. Mal abegesehen davon, dass eine aktuelle Entscheidung dem reinen Honorarmodell eine Absage erteilt hat.

Ausgerechnet bei der Gesellschaft die du genannt hast aber must du deine Verträge schion sehr genau prüfen. Die beschäftigen gerne Scheinselbstständige (Selbstständige die aber wie ein Angestellter gescheucht werden und alle Kosten selbst tragen müssen). Weiter erzählen die gerne von einem Fixum oder einer Garantie....aber die musst du zum größten Teil selbst verdienen....also doch reine Prov. Schau dir die Verträge vorher an und bespreche sie mit einem erfahrnenen Kollegen.

Mit der Ausbildung zum Versicherungsfachmann wirst du kaum in eine Bank kommen...ist nebenbei bemerkt zumindest von der Fairness dem Kunden gegenüber auch nicht seriös.

Wenn du dich für diese Schiene entscheidest, musst du dich mit dem Thema Stornohaftun und Höhe der Provision sowie einem Honorarmodell auseinanderstzen.

Richtig machst du es, wenn du nach der Ausbildung dann als freier Mensch die Kunden berätst und als Makler oder Versicherungsberater arbeiten kannst. Nur so bist du für die Kunden auch unabhängig und fair.

Darüber hinaus kannst du die Ausbildung und Erfahrungen die su im Verkauf erfährst sicher für Artverwandte Berufe, aber eher selbstständig und frei umsetzen. Wenn du Fragen hast zur Praxis, meld dich einfach. Alles Gute.

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Candlejack 29.03.2013, 23:11

und wenn der Vertrag dann aus irgendwelchen Gründen (die du noch nicht mal zu vertreten hast) platzt, musst du deine Provision zurückzalen (Anteilig).

Wenn von 5 Verträgen einer nach 2 Jahren ins Storno geht, musst Du eben für einen Vertrag für 3/5tel Stornorücklagen zurückgelegt haben. Macht doch jeder gute Berater so.

RV/LV im Moment nicht so der Renner sind und auch mit gutem Gewissen dem Kunden nicht verkauft werden können

Schwachsinn. Es gibt gute Konzepte von guten Anbietern, die völlig ohne Bedenken verkaufen kann, besser als Fondssparpläne und ähnliches.

gerne von einem Fixum oder einer Garantie....aber die musst du zum größten Teil selbst verdienen....

JEDER muss sein Gehalt rechtfertigen, auch in der Bank oder der Versicherung. Ein Fixum garantiert Dir erstmal ein regelmäßiges Einkommen für die Fixkosten.

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