Weiterbildung - Finanzbuchhalter?

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7 Antworten

Also als bürokaufmann kannst du grundsätzlich ohne Zusatzqualifikation in der Buchhaltung arbeiten.
Also einfach mal bewerben.
Du musst halt nur überzeugen 😄

Allerdings ist der finanzbuchhalter sicherlich hilfreich, um wieder reinzukommen. Gesetze ändern sich ja ständig.. Oder für einen potenziellen Arbeitgeber zu Sehen, dass es dir wichtig ist, und auch was kannst.

Wie der anerkannt ist, kann ich dir leider nicht sagen. Es ist zumindest kein offizieller Abschluss der IHK.

Es gibt sicherlich Regionen, in denen ein Abschluss der Fachschule endriss anerkannt ist.
Zumindest habe ich dies mal beim Bilanzbuchhalter gehört.

Ob fernlerngang oder Präsenzlehrgang musst du selber wissen.
Für mich käme nie ein fernlerngang in frage. Ich lerne und verstehe es besser, wenn mir einer etwas erklärt. Als wenn ich es nur lese.

Da du aber selbst sagst, dass du immer gut warst, fällt es dir evtl leicht, selber zu Hause zu lernen.
Kommt also auf dich an.

Langfristig würde ich aber auch eher den Bilanzbuchhalter anstreben. Aber dazu brauchst du erstmal 3 Jahre Berufserfahrung in der Buchhaltung ..

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Hallo, die Chancen für qualifizierte Buchhalter sind gut bis sehr gut. Gesucht werden jedoch vor allem Bilanzbuchhalter.

Da dir praktische Erfahrung fehlt, brauchst du für einen Job in der Buchhaltung einen Türöffner. Dazu kann dir der Finanzbuchhalter dienen. Er liegt sicherlich über dem Niveau eines einfachen VHS-Kurses. Die VHS bietet jedoch auch sogenannte Expert-Kurse an, die meist über 2-3 Semester gehen.

Ich persönlich habe schlechte Erfahrungen mit Fernlehrgängen gemacht. Dies liegt aber sehr an deiner eigenen Persönlichkeit. Ich brauche einen Vorturner (Referenten), dann klappt das. Ansonsten fehlt mir Motivation.

Bei Endriss habe ich sowohl einen Fernlehrgang abgebrochen als auch einen Samstagslehrgang zum Bilanzbuchhalter gemacht. Damals war mir der Fernlehrgang zuviel Papier, digital fände ich ihn vielleicht besser.
Die Materialien von Endriss sind jedenfalls gut nutzbar.

Ergänzend: Gerade im Rheinland ist Endriss recht bekannt, deswegen ist auch eine hausinterne Fortbildung Finanzbuchhalter anerkannt.

Ich würde im Gegensatz zu anderen hier den Finanzbuchhalter empfehlen, jobmäßig umsatteln und dann zeitnah einen Bilanzbuchhalterkurs besuchen.

VG Rainer

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1. Wie sind denn die Chancen nach so einer Qualifizierung in der Buchhaltung arbeiten zu können?

Es sind Chancen da, und diese sind höher als bei Kaufleuten ohne diese Weiterbildung. Aber nach meiner Einschätzung nur marginal. Zwischen Bewerbern ohne diese Weiterbildung aber mit Berufserfahrung im REWE und Bewerbern ohne Berufserfahrung aber mit Weiterbildung würde ich eher erstere auswählen.


    2. Ist der Abschluss als Finanzbuchhalter dann auch anerkannt?

    Nein, Finanzbuchhalter ist keine Berufsbezeichnung und kein geschützter Begriff, der eine eindeutige Angabe über die Qualifikation des Absolventen macht - wie z.B. beim Bilanzbuchhalter. FB besagt lediglich, dass du einen Lehrgang zu diesem Thema besucht hast.


    3. u. 4. Was haltet Ihr von einem Fernlehrgang? Hat jemand Erfahrungen mit einem Fernlehrgang zum Finanzbuchhalter (vielleicht auch bei der Steuer Fachschule Dr. Endriss)?

    Fernlehrgänge sind immer problematisch. Denn bei kopflastigem, schwer verdaulichem Lernstoff (und DAS ist Buchführung!), braucht man mitunter schon mal die persönliche Reflektion mit einem Dozenten aus Fleisch und Blut.

    Andererseits, Endriss hat einen sehr guten Ruf und auch eine hohe Erfolgsquote bei seinen Fernlehrgängen. Meiner persönlichen Meinung nach kann ein Fernlehrgang überhaupt nur mit Endriss klappen. Darüber hinaus ist Endriss recht bekannt, und ein absolvierter Endrisslehrgang hat schon fast Zertifikatscharakter.

    Ich würde dir aber dann noch gegen Ende des Lehrgangs ein Crash-Training von Endriss empfehlen (gibt es als Wochenend- oder Wochenkurs). Da wirst du dann von den Dozenten vor Ort (du musst also reisen) geschliffen, dass dir das Wasser in der Kimme gefriert. Haben vier Mädels aus meinem Kurs gemacht, denen hat's geholfen.

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Hallo gaysenshi,

auch aus unserer Sicht ist die Weiterbildung Finanzbuchhalter oder die IHK Fachkraft für Rechnungswesen nichts halbes und nichts ganzes.

Was Dich wirklich weiterbringt wäre der Bilanzbuchhalter IHK. Die Vorazussetzungen mit 7 Jahren Berufserfahrung als Bürokaufmann hättest Du. Allerdings kann es sein, dass Du noch einen Eignungstest machen musst. Einige Akademien verlangen das.

Zu Deinen Fragen:

1. Ja, die Berufsaussichten als gelernter Bilanzbuchhalter sind sehr gut. Insbesondere in Steuerberatungsbüros werden hier gerade viele Fachkräfte gesucht.

2. Wie oben beschriebn, bringt Dir der Titel nicht sehr viel. Der Bilanzbuchhalter ist hier der anerkannte Titel.

3. Wir persönlich halten von Fernlehrgängen nur dann etwas, wenn diese von Dozenten begleitet werden. Das bedeutet, es gibt feste Zeiten (meistens am Abend) an denen Du online mit anderen einen Dozenten hast, der die Themen mit Euch durchgeht und für Fragen auch feste Sprechzeiten hat - Webinar.

4. Wir würden empfehlen, von mehreren Anbieter (auch Deiner IHK vor Ort) Angebote einzuholen (auch für Abendschule) und die Kursabläufe, Kosten etc. vergleichen. Bei den Gesprächen oder der Form der Abwicklung (Beratung, Versand von Unterlagen etc.) bekommst Du dann auch einen Eindruck, wer sich hier um Dich auch wirklich bemüht. Der Kurs kostet ja schliesslich auch eine Menge Geld und die Akademien sollten sich schon um Dich als Kunden bemühen.

Eine gute Auswahl an Akademien, welche Die Weiterbildung Bilanzbuchhalter IHK (aber auch Finanzbuchhalter) anbieten, findest Du hier bei uns:

https://www.fortbildung24.com/bilanzbuchhalter-ausbildung-weiterbildung/suchergebnisse.html

Erkundige Dich auch noch nach der Unterstützung des Meister-BAföG`s. Unserer Meinung nach handelt es sich hier um eine Aufstiegsfortbildung, welche normalerweise damit gefördert wird.

Viel Erfolg und Gruß

Serviceteam FORTBILDUNG24

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Endriss hat einen guten Klang, allerdings sind andere auch gut.

Ich habe mich damals geärgert, als ich mich zu einem Fachwirt-Lehrgang angemeldet habe. In den Unterlagen stand dann sinngemäß zu lesen, dass nur auf die interne Prüfung vorbereitet wird.

Interne Prüfungen haben nur keine Relevanz. Natürlich kann man sich dann als Externer in seinem Bundesland auch anmelden. Berufliche Bildung ist Ländersache.

So kann es passieren, dass Prüfungsfächer ganz anders gewichtet sind. So kann es passieren, dass ein Fach bei so einem Kurs erst zur mündlichen Prüfung kommt. In Deinem Bundesland allerdings bereits in der schriftlichen Prüfung kommt.

Ein Fernlehrgang kann natürlich sehr gut sein. Doch um fachlich in gleicher Weise qualifiziert zu sein (im Vergleich zu einem Präsenz-Unterricht), verlangt das Fernstudium mehr Zeit.

Ist ja klar: Man hat keine regelmäßigen Zusammenkünfte. Weder mit den Dozenten, noch mit anderen KurteilnehmerInnen. Auch Seminar-Wochenenden bieten da keinen Ausgleich.

Und es ist auch eine Frage ob man selber an der 'Aufschieberitis' leidet.

Ich würde gucken, ob eine Volkshochschule in Deiner Gegend ein vergleichbares Angebot hat. Sicher sind die auch nicht das Optimum, da die ihren DozentInnen nicht so viel zahlen.

Aber da der Finanzbuchhalter nicht so richtig hoch angesiedelt ist, dürfte dieses auch nicht so dramatisch sein.

Egal auf welchem Weg: Viel Erfolg!

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Erstmal vielen Dank fĂŒr eure RĂŒckmeldung.  Soweit ich weiß gilt auch als Voraussetzung 6 Jahre kaufmĂ€nnische Berufspraxis nachzuweisen?  Also ich bin insgesamt 7 Jahre als BĂŒrokaufmann tĂ€tig. 


Oder wĂŒrdet Ihr die Weiterbildung zur Fachkraft im Rechnungswesen IHK bevorzugen?  Oder ist Finanzbuchhalter und Fachkraft im Rechnungswesen gleichgesetzt? 

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Kommentar von Mojoi
15.07.2016, 17:13

Fachkraft im Rechnungswesen...

Ich drück's jetzt mal etwas hart aus: Die machen Ablage.

Das hast du drauf, wenn du Industriekauffrau, Groß- und Außenhandelskauffrau oder Bürokauffrau gelernt hast.

Das hielte ich für verschwendete Zeit. Ggf. als Umschulungsmaßnahme von einem nicht kaufmännischen Beruf heraus.

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"Finanzbuchhalter" ist nach meiner Auffassung nichts Halbes und nichts Ganzes.

Das kannst Du auch daran erkennen, dass die "Prüfung" von der Schule selbst durchgeführt wird.

Finanzbuchhalter ist meines Wissens auch keine geschützte Bezeichnung.

Wenn schon, dann wähle den Kurs "Bilanzbuchhalter".

Da wird die Prüfung nämlich von der IHK durchgeführt, und daher ist diese Bezeichnung auch allgemein anerkannt.

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Kommentar von faiblesse
03.07.2016, 20:49

Für den Bilanzbuchhalter fehlt hier allerdings die Berufserfahrung

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Kommentar von MenschMitPlan
03.07.2016, 20:51

Wenn schon, dann wähle den Kurs "Bilanzbuchhalter"

Er würde zur Prüfung nicht zugelassen werden, da er die erforderliche Berufserfahrung im betrieblichen Rechnungswesen nicht vorweisen kann.

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Kommentar von faiblesse
03.07.2016, 21:41

Kann sein, das du zugelassen würdest, das kann man leicht klären, in dem man einfach die IHK mal anruft.
Die Essener IHK hat mich damals darauf hingewiesen, dass ich die 3 Jahre in der Buchhaltung brauche.. Ob da 6 Jahre als bürokaufmann ausreichen? Ist für mich auch irgendwie sinnfrei..

Aber: der Bilanzbuchhalter ist kein leichter Lehrgang. Die durchfallquoten sprechen für sich und die Prüfungsverordnungen sind nicht leichter geworden..

Ich fand zwar die 3 Jahre schon übertrieben, hatte auch Glück die Prüfung mit 2 1/4 Jahren machen zu dürfen, aber wenn man so gar nicht aus der Praxis kommt, stelle ich mir das schon schwieriger vor.
Schulrechnungswesen ist halt noch mal was anderes als die Praxis..

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