weiter Unterhält für die Mutter?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Wenn die Mutter einen Titel für ihren "Betreuungsunterhalt" hat, der bis zum dritten Geburtstag des Kindes befristet ist, so kannst du diesen Unterhalt einstellen und die Herausgabe des Titels fordern.

Ist der Titel unbefristet, müsstest du ihn erst "abändern" lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Unterhaltsanspruch der (nicht-verheirateten) Kindesmutter ist nach dem seit Anfang 2008 geltenden Recht nicht mehr bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes befristet.

Die Kindesmutter hat dann noch einen Unterhaltsanspruch, wenn sie wegen der Betreuung des Kindes nicht wieder Vollzeit berufstätig sein kann. Ob dies der Fall ist, muss in jedem Einzelfall geprüft werden (es hängt ab von den Öffnungszeiten der Kindertagesstätte, den Arbeitszeiten der Kindesmutter, den Wegezeiten zur Arbeit, etc.).

Umfassende Informationen zu dieser Frage finden Sie hier:

http://www.asp-rechtsanwaelte.de/anwalt-fuer-familienrecht-scheidungsanwalt/weitere-beitraege/unterhaltsanspruch-nichtehelicher-muetter-und-vaeter/

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hier muß man verschiendes Unterscheiden. Hat die Mutter keinen Titel, oder ist der Titel befriste und die Befristung abgelaufen, kann man die Zahllung mit Ende des Titels einstellen. Die Mutter muß dann ggf. weiteren Unterhalt fordern und begründen.

Ist der Titel der Mutter unbefristet muß eine Herausgabe des Titels verlangt und ggf. gerichtlich durchgesetzt werden.

Ob materiellrechtlich ein Anspruch besteht hängt vom Einzelfall ab.

Der Kindesunterhalt ist davon natürlich unabhängig.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

3 Jahre ist quasi die Mindestzahldauer ;-)

Zahlung einstellen und abwarten, ob irgendwelche Anwaltschreiben kommen und dann dem eigenen Anwalt geben, da es einige Sonderfälle gibt, wo sich die 3-Jahresfrist verlängern kann

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ok - lieber Papa - du musst zahlen, bis der Sohn 27 oder berufstätig ist, was eher eintritt, dazu jedes Jahr etwas mehr. Mit 3 Jahren ist aber deine Ex auch berufspflichtig und kann für sich selbst keinen Unterhalt mehr verlangen. Außerdem kannst du (würde ich dir empfehlen, wenn du die Zeit hast) das Wechselmodell für das Kind einfordern. dann würden sich die Barleistungen als Nebeneffekt aufheben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DFgen
05.01.2016, 07:37

Ok - lieber Papa - du musst zahlen, bis der Sohn 27 oder berufstätig ist, was eher eintritt, dazu jedes Jahr etwas mehr. 

Diese oberflächliche Aussage stimmt so nicht.... Der Unterhalt für Kinder steigt nicht jährlich (entgegen dem Wunschtraum vieler Mütter...).

Ab dem 18. Geburtstag ist dann auch die Mutter selbst barunterhaltspflichtig - falls das Kind dann überhaupt noch einen Unterhaltsanspruch nachweisen kann.....

0

Was möchtest Du wissen?