Weiter um Beziehung kämpfen oder Trennung?

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4 Antworten

In einer solchen verfahrenen Situation ist guter Rat teuer. Deshalb versuche ich stattdessen mal zu erfassen, was überhaupt los ist, zumal Du deinen Fall ja sehr ausführlich beschreibst.

Möglicherweise ist dir nicht bewusst, dass das Problem nicht an dem Ort liegt, wo ihr baut. Es liegt auch nicht an seiner Familie.

Vielmehr stammt ihr wahrscheinlich aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Kreisen, die mit Familienbindungen unterschiedlich umgehen. Das führt eigentlich immer zu Problemen. Solange ihr räumlichen Abstand hattet, trat das nicht oder nur geringfügig in Erscheinung.

Jetzt aber wird sie erdrückend. Denn im Augenblick baut dein Partner. Darauf hat nicht nur er, sondern seine ganze Familie hingearbeitet. Es ist eine gewaltige Belastung, für die sich alle engagieren. Dies drängt dich und deine Belange automatisch an den Rand. Bis dahin ist das natürlich.

Offen ist, ob diese Einstellung nach Bezug des neuen Heimes bestehen bleibt. Das wäre in der Tat kaum zu ertragen. Deshalb würde ich behutsam, aber beharrlich gegensteuern.

Lass dir von deinem Partner verspechen, dass Du neben ihm, dem Hausherrn, die gleichberechtigte Hausherrin sein wirst, und falls Du nicht mehr arbeiten gehst (wegen Kinder o.ä.) die alleinige Hausherrin. Gemeint ist damit der soziale Status - keinesfalls das Eigentumsverhältnis. Diesbezüglich darf nicht einmal andeutungsweise ein Mißverständnis entstehen.

Dieser Frage wird er sich zunächst nicht stellen. Entweder macht er die Frage lächerlich, oder er macht daraus einen Stunk. Doch Hauptsache, er muss sich damit auseinandersetzen.

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Hope1984 05.06.2016, 16:23

Danke für deine Antwort. Kann sein das ich starke Angst dacor habe, das seine Eltern aich nach dem Einzug weiter stark in unser Leben einmischen da seine Mutter schon gefragt hat ob wir dann eh jeden Sonntag zu den Großeltern kommen.

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Wurzelstock 05.06.2016, 16:33
@Hope1984

Selbst wenn sie das tun werden, ist das keinesfalls böse Absicht. So, wie deine Angst ja auch nicht eine Feindseligkeit ist. Wenn ein neues soziales Gefüge entsteht - das ist ja nicht nur bei euch so - muss der Umgang damit erlernt werden. Von allen. Das allerdings ist auch bei euch so.

Der Kern dieses Gefüges im neuen Haus bist Du und dein Mann/Partner. (Deshalb meine Vorstellung von eurem sozialen Status untereinander.)

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Mir ging es ähnlich wie Dir, nur dass mein Mann bereits das Haus besaß. Ich bin von der Stadt zu ihm aufs Land gezogen, in ein Dorf, in dem auch seine Familie lebt. Seine Familie war mir gegenüber sehr distanziert und es hat lange gedauert, bis sie mich akzeptierten. Sie haben irgendwann kapiert, das wir glücklich sind und ich ihm gut tue. Für mich war es ständig so, als würde ich um ihre Anerkennung kämpfen und es ist auch heute noch manchmal so. Aber eigentlich passiert das nur in meinem Kopf und in der Realität haben sie mich aufgenommen. Wir wohnen jetzt 14 Jahre hier zusammen und es war nicht immer leicht aber ich bin "angekommen" und mittlerweile ziehe ich das Dorfleben der anonymen Großstadt vor. 

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Dan würde ich aber mit ihm darüber sprechen und auf keinen Fall eine unüberlegte Entscheidung treffen die du im Nachhinein bereust! Vielleicht ist die anst aber eigentlich unbegründet und es legt sich dann wieder!

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Mach das was du fuer richtig hälst ps wen du dich trennst braucht es natürlich erstmal lange bis er dir vergibt da ohr ja vor hattet ein Haus zu bauen.

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