Weiß Satan das seine Herrschaft endet?

6 Antworten

Nun - das Böse oder auch Satan ist zur Zeit ja ziemlich gut dabei den Menschen zu schaden. Das Böse in uns selber. Wir Menschen werden immer egoistischer, immer gewalttätiger, immer gefühlsärmer. Wir zerstören unseren eigenen Planeten, wir rufen Kriege, Tod und Meuchelmord hervor. Das Böse ist in uns selber und arbeitet auf Hochtouren.

Das Gute können auch wir beeinflussen. Leben und leben lassen, Religionsgemeinschaften ihren Glauben lassen ohne selbst immer dagegen anzukämpfen, Grenzen nicht akzeptieren (auch nicht die Grenzen im Kopf). Neugierig auf die Welt und ihre Schönheit sein. Das Gute sehen und fördern.

Hass hat auf dieser Welt noch nie etwas Gutes bewirkt. Insofern können die Menschen das Gute nur so weiter tragen, indem sie es dem Bösen bevorzugen und dies auch ihren Kindern (Freunden / Bekannten / Interessierten) weiter geben.

Ob man es Satan und Jesus nennt oder das Böse gegen das Gute. WIR sind diejenigen, die das Ergebnis beeinflussen können - je nachdem, von welcher Seite wir uns tragen lassen.

Da hast du Recht gute Antwort

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Ich glaube er weiss es seit der Auferstehung Jesu von den Toten, aber er ist ein schlechter Verlierer und wird seine verbleibende Zeit nutzen um größtmöglichen Schaden anzurichten und Menschen in die Irre zu führen.

Zum Glück haben wir die Gewissheit das Jesus ihn für seine Werke vernichten wird.

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Hallo Crusaderofgod

Dies ist zwar "nur" die Antwort auf eine ähnliche Frage, dennoch enthält sie einige Anhaltspunkte, die für Dich hilfreich sein könnten:

Die Bibel zu „kennen“ bedeutet noch lange nicht mit ihrem Inhalt vertraut zu sein, geschweige denn, bereit zu sein entsprechend zu reagieren oder zu handeln.

Das beste Beispiel dafür liefert die Christenheit, denn sie ließ sich auch durch das zweitgrößte Gebot, „du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ nicht daran hindern, die beiden größten Blutbäder der Menschheitsgeschichte, den ersten und zweiten Weltkrieg, auf ihrem Territorium und unter ihrer Federführung auszulösen und bis zum bitteren Ende mit Sterben zu erfüllen; und das auch noch unter dem Motto: „Gott mit uns“.

Abgesehen davon gab es zu der Zeit, als der Teufel „als Mörder begann“ (Jesu Worte) noch keine Bibel, die er hätte kennen können (Johannes 8:44).  Mit dem Bibelschreiben begann Gott - durch Mose  - erst etwa 2.000 Jahre später.

Doch wie alle „Widerstandsleistende“ (das ist die Bedeutung des Begriffes „SATAN“), so ging und geht auch der Teufel davon aus, dass er früher oder später eine so beeindruckende Mehrheit hinter sich zusammenbringen würde, dass er allein schon daraus das moralische Recht herleiten können, sich dem Souverän des Universums zu widersetzen.

Spätestens durch die Sintflut hätte der Teufel allerdings erkennen können, was der Besitzer der ganzen Erde von Mehrheitsentscheidungen egoistischer Menschen hält.

Doch selbst dieses einschneidende Ereignis veranlasste ihn in seiner Dreistigkeit nicht, so etwas wie Angst zu empfinden.

Warum nicht?

Weil es ihm nämlich so ergeht, wie vielen Menschen auch: Sie glauben nicht an den Teufel.

Auch dieser einst schirmende Cherub glaubt nicht an einen Teufel - schon gar nicht daran, dass dieser Titel ihn betrifft.

Wie kann das sein?

Ganz einfach, weil er sich in seinem Stolz  - in unangebrachter Selbstüberschätzung  zwar  -  „für einen „Engel des Lichts hält“. So jedenfalls beschreibt ihn die Bibel 2. Korinther 11:14, 15

Gestärkt wird diese von Stolz geprägte Selbstüberschätzung noch dadurch, dass es dem Teufel immerhin gelingt, die schillerndsten Persönlichkeiten aus Religion, Wirtschaft, Unterhaltung und Politik in seinen Bann zu ziehen, indem er sie in der Auffassung bestärkt, es gäbe keinen Teufel. Besonders „seine“ Politiker sehen sich gegenwärtig dazu veranlasst, das aufwendigste Wettrüsten der Menschheitsgeschichte voranzutreiben; eine „Friedensbemühung“,  die   - ebenfalls in der Bibel  -  mit wenigen aber klaren Worten angekündigt und den Dämọnen und Ihren „inspirierten Äußerungen“ zugeschrieben wird. Wie es dort heißt, bringen  sie die Regierenden „der ganzen bewohnten Erde“ dazu, „sich zum Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen, zu versammeln.“ (Offenbarung16:14) „Versammeln“ in dem Sinne, dass sie sich darin einig sind!

Wenn man sich in diesem Zusammenhang auch noch die „Startphase“ der destruktiven Entwicklung des Teufels vergegenwärtigt, liegt es auf der Hand, dass die einmal eingeschlagene Kursabweichung die irdische Schöpfung umso weiter von ihrem Schöpfer entfremdet, je länger sie andauert - und infolgedessen die geistige Finsternis immer dunkler wird.

Das vom Teufel ins Leben gerufene Wunschdenken: „Ihr werdet wie Gott sein und [selbst] erkennen, was gut und böse ist“ (1.Mose 3:4, 5) hatte zu Beginn nur zwei Anhänger, inzwischen ist es die Mehrzahl aller Milliarden, die allen negativen Erfahrungen zum Trotz Gottes Gebote für unangebracht halten und sie durch ihre eigenen Rechtsauffassungen ersetzen, damit es „unseren Kindern einmal besser ergeht als uns“.  Die nüchterne Realität belegt allerdings das genaue Gegenteil.

Noch deutlicher hat der Teufel die „die Katze aus dem Sack gelassen“ als er bei zwei späteren Gelegenheiten Details seiner Strategie veröffentlichte.

Es war zur Zeit Hiobs, als er dem Schöpfer Bestechung und seinen irdischen Geschöpfen Bestechlichkeit unterstellte. Verleumderisch stellte er die Behauptung in den Raum, Menschen würden Gott nicht aus Dankbarkeit und Liebe, sondern nur des persönlichen Vorteils willen dienen. Wörtlich: „ . . . Alles, was ein Mensch hat, wird er für sein Leben geben . . . streck doch zur Abwechslung mal deine Hand aus und füg ihm körperlichen Schaden zu, und er wird dir [Gott] bestimmt direkt ins Gesicht fluchen“ (Hiob 2:4-5).

Weitere rund 1.600 Jahre später, zurzeit Jesu, gipfelte seine Dreistigkeit in dem Versuch, den Sohn Gottes, ebenfalls durch ein Bestechungsgeschenk,  dazu zu verführen,  sich der Rebellion anzuschließen. Wörtlich: „Wenn du mir einen Akt der Anbetung erweist, gehört alles dir.“

Wovon war die Rede? 

Von der „Macht über alle Reiche der bewohnten Erde, samt ihrer Pracht“ (Lukas 4:5-8)

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=485928908638190&set=a.168303123734105&type=3&theater

Und vor dem Hintergrund der Summe all dieser biblischen Informationen nun noch einmal zu Deiner Frage:

Hat Satan Angst vor Gott?

Der Teufel hat Respekt vor Gottes Allmacht. Und raffiniert wie er ist zweifelt er diese Allmacht zu keiner Zeit an. Was er allerdings anzweifelt war und ist die Rechtmäß---igkeit dieser Allmacht, denn er unterstellt beiden Seiten, sowohl Gott, aber auch seinen Geschöpfen, unlautere Motive.

Und durch diese Provokation hat der Teufel einen universellen Streitfall vom Zaun gebrochen, der jedes vernunftbegabte Geschöpf einbezieht und zu einer Stellungnahme zwingt, ob es sich dessen bewusst ist oder nicht.  „. . .Wer nicht für mich ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir einsammelt, der zerstreut,“  so lautet Jesu „Faustregel“ zu diesem, vom Teufel provozierten, Rechtsstreit (Matthäus 12:30)

Nicht einmal die inzwischen vollzogene, fristgerechte Kündigung seines Aufenthaltes im Himmel scheint ihm Angst einzuflößen, stattdessen spürt die ganze We-lt „nur“ seine blinde Wut, „weil er weiß, dass er nur eine kurze Frist hat“ (Offenbarung 12:7-12).

Was lernen wir aus alledem?

Wer seine Bindung zu dem Quell des Lebens bewusst abbricht, tappt fortan im Dunkeln und verliert die Bodenhaftung. So wie der Teufel auch. Und ganz gleich, ob er das nun wahr haben will oder nicht: Sein Ende wird der „Feuer- und Schwefelsee“ sein, ein Symbol für ein unumkehrbares Ende (Offenbarung 20:10)

Sehr viel vernünftiger ist es angesichts dieser Sachlage einem anderen sehr weisen Rat der Bibel zu folgen  „Sei weise, mein Sohn, und mach meinem Herzen Freude, damit ich- dem, der mich verhöhnt, eine Antwort geben kann.“ (Sprüche 27:11)

Soweit eine Kurzfassung der biblischen Informationen zu Deiner Frage.

Zwar ist sie nicht erschöpfend, dennoch hoffe ich, dass sie Dir ein Stückchen weiterhilft.

Gegebenenfalls frage gern nach (auch über PN oder Mail)

Viel Erfolg und alles Gute

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Woher ich das weiß:Recherche

Ja — das weiß er. Er kann lesen — auch, was in der Bibel steht:

“Darum freue dich, Himmel samt denen, die in dir wohnen! Wehe der Erde und dem Meer, denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, weil er weiß, dass er nur eine kurze Frist hat.“ (Offb. 12:12)

„Der Gott, der Frieden gibt, wird seinerseits Satan in Kürze unter euren Füßen zermalmen“ (Römer 16:20)

LG ...

Weiß Satan als Gott dieser Welt das seine Zeit endet und Jesus wiederkommt um ihn zu zerstören ?

Du bringst da zwei Ereignisse zusammen, die laut Offenbarung über 1000 Jahre auseinander liegen. Das ist Dir hoffentlich bewusst (vgl. https://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung20,1-3 und https://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung20,7-10 ).

Und wenn ja kennt Satan den Zeitpunkt der Wiederkehr Jesu oder wird es für ihn überraschend kommen ?

Nein, das weiß nur der Vater im Himmel (vgl. https://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus24,36 ).

Ich Frage weil wenn er es wissen sollte könnte er kurze Zeit vorher noch einmal versuchen den Menschen größtmöglichen Schaden zuzufügen wenn er weiß das seine Herrschaft endet ?

Das wird er der Bibel nach auch versuchen, aber erst nach den 1000 Jahren der Herrschaft Christi (vgl. https://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung20,7-8 ).

Danke dir 👍🏻 ich weiß das die Ereignisse 1000 Jahre auseinander liegen daher ja meine Frage ob Satan bereits weiß welches Schicksal ihn in Zukunft erwartet

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@Crusaderofgod

Vielleicht weiß er, dass es ihn laut der Bibel erwartet, aber mit Sicherheit weiß er laut der Bibel nicht, wann es ihn erwartet, nur dass er gut 1000 Jahre vor seinem Ende gefangen genommen wird, aber auch nicht wann er gefangen genommen wird.

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