Weiß man am 8.11 auch schon wer gewonnen hat?

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1 Antwort

Die Wahlmänner sind an das Wählervotum gebunden. In den meisten Staaten, gibt es sogar Gesetze, die Wahlmänner mit Strafe bedrohen, falls sie im Electoral College nicht für die Kandidatin stimmen, für die sie als Wahlmänner fungieren. Deshalb steht zwar am Wahlabend nur die Zusammensetzung des Electoral College fest. Aber die Wahl der Päsidentin ist nur eine reine Formsache.

Das ist ähnlich wie bei unserer Bundestagswahl. Da weiss man am Wahlabend auch schon, wer Kanzlerin wird, obwohl die Kanzlerin ja erst durch den Bundestag gewählt wird.

Aber wir wissen ja auch jetzt schon wer Präsidentin der USA wird. Hillary führt in alllen Umfragen und hat ihren Vorsprung in der Letzten Woche auf 48 : 37 ausgebaut. Deutlicher Vorsprung.

Im Endeffekt dreht sich ja der Wahlkampf jetzt auvch nur noch um die drei Staaten Florida, Pennsilvania und Ohio. Alle anderen Staaten sind uninteressant. Kalifornien, New York und die ganzen Neu-Englandstaaten wählen traditionell demokratisch. Texas, Oklahoma, Kentucky und die ganzen Staaten des Mittleren Westens wählen traditionell republikanisch. Der Rest der Staaten ist zu klein. So habern Idaho, North und South Dakota jeweils nur 3 Wahlmänner. Zum Vergleich: Kalifornien hat 55, Texas hat 39 und New York hat  29. Der ganze Wahlkampf konzentriert sich jetzt auf die 3 Staaten Florida mit 29 Wahlmännern, Ohio mit 18 Wahlmännern und Pennsilvania mit 20 Wahlmännern. In allen drei dieser sog. "Swing States" liegt Hillary in den Umfragen vorn. Und ich glaub auch nicht, dass Trump in der 3. Fernsehdebatte morgen abend noch was bewegen kann. 

 

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