Weiss jemand Rat bei endogener Depression ohne Medikamente nehmen zu müssen?

8 Antworten

das mit den medikamenten ist immer so ne sache. leider werden diese heute viel zu früh verschrieben, ohne das der patient vorgängig andere methoden ausprobiert hat. allerdings, kommt es auf die schwere der depression an. bei leichten und mittelschweren depressionen war ausdauersport (min. 20min pro tag voll ans limit, jeden tag) den medikamenten überlegen. die wirkung der sportlichen betätigung setzt nach ca. 1 monat ein.

hinzu kommen komplementärmedizinische behandlungen wie chinesologie, enstpannungsübungen, polarity, akupunktur usw. auch ein geregelter tagesablauf ohne reizüberflutungen und ohne totalen rückzuck hilft meistens.

ab einer gewissen schwere der depression gehts dann leider auch nicht ganz ohne medikamente. diese sind meist mit vielen nebenwirkungen verbunden. darum würde ich zuerst die neuste methode ausprobieren: botox. botox hat keine nebenwirkungen, es verändert deine hormone im gehirn nicht direkt und lässt sich mit allen anderen medikamenten kombinieren. ansonsten werden vorwiegend antidepressiva der neueren generation (SSRI/SSNRI) eingesetzt.

versuchs unbedingt zuerst ohne medikamente, doch fall es wirklich nicht anders geht stehe diesen auch nicht total ablehnend gegenüber. schlussendlich musst du entscheiden, bis zu welchem punkt du dieses horror ohne medikamente managen kannst.

Es kommt natürlich darauf an ob du viel Stress und druck im Leben hast. Dies ist bei meisten der fall da hilft einfach oft raus zu gehen entweder alleine oder in gesellschaft. Vor allem an ruhigen orten wie wäldern aknn man einen klaren kopf fassen. Musik ist bei vielen leuten schon ein heilmittel und kreative beschäftigung wie zb Instrumente spielen oder zeichnen helfe da auch. Es geht vor allemn darum auch an andere gedanken zu kommen und abwechslung zu haben. Druck und Stress muss man ebenfalls reduzieren und gegenbenenfalls eine langzeit beschäftigung suchen wie zb VolleyballVerein :)

es kommt auf den schweregrad an: wenn die depression schwer ist, wird man um die medikamente nicht herumkommen; sie helfen dann, um überhaupt mal therapiemotivation aufzubauen, da man das gefühl hat, dass sowieso alles sinnlos ist und nichts hilft. auch der bisherige verlauf der erkrankung spielt eine rolle: hat man schon das x-te rezidiv durch, sollte man sich vielleicht einmal überlegen, ob man nicht mal eine medikamentöse prophylaxe-therapie machen möchte, um rezidive zu verhindern.

die 2 behandlungsmöglichkeiten bei depression sind: a) medikamente-willst du nicht, und b) psychotherapie. du kannst mit einem psychotherapeuten besprechen, wie sinnvoll er bei dir eine unterstützung mit medikamenten hält, verschreiben würde die dann der psychiater. oftmals finden beide therapien parallel statt; aber man sollte auf keinen fall nur medikamentös behandeln, sondern immer auch psychotherapie machen.

Danke für die Antwort.Hab schwere Depression. Ja das mit der Psychotherapie will ich machen aber komme da erst fast in nem jahr dran aber brauche halt jetzt hilfe..habe schon viele antidepressiva ausprobiiert aber nie hat eins gut geholfen.dann hat meine psychologin letztens zum 1.mal ein neuroleptikum verordnet was ganz gut gewirkt hat,kann es nur leider gottes nicht weiternehmen, war nur noch am fressen hab stark zzugenommen, akne bekommen, prolaktinerhöhung und dadurch brustschmerzen und milchausfluss.zum anderen möcht ich ja gern irgendwann schwanger werden und dann dürfte ich das eh nicht nehmen.das ist mein Problem. Hab viel nachgelesen darüber und man sollte nichts in der art einnehmen dann, aber wie gesagt ohne komm ich nicht zurecht und pflanliche mittel wie Johanniskraut zb.schlägt bei mir auch nicht an.was mach ich bloß wenn ich schwanger werden will?! :(

0
@MarryGo

wenn du nicht gerade 52 jahre alt bist, dann solltest du die schwangerschaft vielleicht um 1-2 jahre verschieben.

man kann oft nicht alles gleichzeitig haben, sondern muss prioritäten setzen.

durch eine schwangerschaft würde deine psychische verfassung sicher nicht besser- erstmal der hormonschock, dann die belastung und vielleicht auch das schlechte gewissen, wenn man sich nach der geburt über den familienzuwachs kein loch in den bauch freuen kann und überhaupt nicht glücklich ist, sondern erstmal nur platt. ich schätze, eine schwangerschaft würde dein problem zunächst verschärfen.

daher fände ich es besser, wenn du jetzt psychisch stabiler wirst und dich darauf konzentrierst.

dann sollte man sich mal sehr genau ansehen, was bisher gelaufen ist an therapie.

es gibt verschiedene wirkmechanismen für depression. man sieht es einem patienten aber nicht an, was bei ihm an medikamenten wirkt und was nicht. daher muss man in der tat herum probieren.

es müsste sich ein PSYCHIATER ansehen, was du bisher ausprobiert hast- die wirkstoffgruppen, die dosierung, die zeit, über die das medikament eingenommen wurde. hausärzte verschreiben antidepressiva oft in zu geringer dosis, dann kann so etwas nicht wirken. auch muss man 2-3 wochen geduld haben, bis sich etwas tut. und selbst dann geht es dem patienten noch nicht einwandfrei.

deine psychologin hat dir ganz sicher keine medikamente verschrieben- das dürfen psychologen nicht, nur ärzte. also gehe ich davon aus, die frau ist keine psychologin/ psychotherapeutin, sondern psychiaterin- das wäre schon mal gut, wenn du bei einem facharzt untergebracht bist.

das man nichts in der art einnehmen sollte, ist nur eine meinung- ich finde, es gibt durchaus fälle, in denen man nicht ohne auskommt.

dass zusätzlich psychotherapie notwendig ist, hatte ich schon geschrieben- du kommst erst in einem jahr dran- wende dich an deine krankenkasse, rufe weitere psychotherapeuten an- für jedes bundesland gibt es eine psychotherapeutenkammer, auf deren internet-seite man psychotherapeuten-adressen bekommt.

1 jahr erscheint mir etwas arg lange als wartezeit- normal sind 6 monate, was ja auch schon zu lange ist. daher rufe weitere psychotherapeuten an- du darfst dich bei mehreren auf die warteliste setzen lassen, ggf. sagst du denen einfach wieder ab. du darfst auch probegespräche bei mehreren gleichzeitig führen.

wenn dein problem zu schlimm ist, dann kannst du dich immer noch stationär in die psychiatrie aufnehmen lassen. vielleicht hilft das, dich etwas zu stabilisieren.

0

Sehe ich es zu dramatisch?

In meiner Ausbildung kam mir mein ausbilder immer wieder mal sehr nahe und streichte mit meiner hand über meinen Po... auch lässt er teilweise komische Sprüche fallen. Ich merke, dass es mich triggert und ich innerlich verkrampfe. Ich weiss aber jetzt nicht, was ich tun soll.. mir liegt sehr viel an meinem Studium. Jedoch bin ich dabei, drasstisch abzunehmen. In meiner Kindheit und Jugend waren sexuelle Missbräuche und weiteres der Fall... ich wiege noch 49 Kilo bei 175cm. Hab heute auch ein Gespräch mit dem Arzt bezüglich meiner Elektrolyten... ich fühle mich schlichtweg nicht ernst genommen. Auch mein Partner meinte, dass ich halt sagen müsse wenn es mir unangenehm sei.

Diagnosen von mir sind Borderline, PTBS, Depressionen die immer wieder mal kommen und eine Essstörung. Ich weiss nicht ob ich alles wieder dramatisiere.. ich brauche euren Ratschlag. Bin Ende 20..

...zur Frage

Wie kann ich meine Depression überwinden ohne diese blöden Medikamente?

Wer hat Erfahrungen gemacht und hat seine Depression erfolgreich überwunden

...zur Frage

Warum schwere Depression trotz Medikamente ?

...zur Frage

Depression, was hilft?

Was hilft gegen eine Depression außer Medikamente?

...zur Frage

Müssen Knochenmarkspender ihr Leben lang Medikamente nehmen? Müssen diese überhaupt irgendwann Medikamente nehmen?

...zur Frage

Arten von Depressionen?

Es gibt doch viele verschiedene Formen der Depression. Was genau ist manisch-depressiv? Wie verhalten sich Betroffene?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?