Weiß die Wissenschaft denn alles und ist der Glaube an Gott durch dieses Wissen völlig ausgeklammert?

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11 Antworten

Die "Wissenschaft" weis noch lange nicht alles, sonst gäbe es keine Forschung mehr. Der Glaube an Gott hat mit Wissenschaft nichts zu tun und ein Wissenschaftler darf und wird Gott nicht in seine Forschungen einbeziehen.

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Kommentar von Netie
12.02.2016, 18:04

Meinst du sie stehen 100 pro hinter der Wissenschaft oder ist das nur ein ungeschriebenes Gesetz, dass man Gott nicht in die Forschung einbringen darf.

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Kommentar von Aliha
19.02.2016, 16:45

Danke für den Stern.

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In den Anfängen der Aufklärung hat man gehofft, die Wissenschaft könne irgendwann einmal alles erklären und/oder voraussagen.

Seit man die Erkenntnistheorie erfunden hat, ist man von diesem Glauben abgekommen.

Nicht einmal die Mathematik kann als absolut betrachtet werden, spätestens seit Gödels Entdeckung.

Abgesehen davon - selbst wenn wir dieses Universum vollständig untersuchen könnten, könnten wir immer noch nicht sagen, ob es z. B. eine simulierte Welt in einem Computerspiel ist, und noch weniger, ob jemand von außen ab und zu eingreifen kann.

Um die Frage, ob ein Gott existiert, zu beantworten, brauchen wir also andere Quellen.

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Kommentar von realsausi2
12.02.2016, 17:11

Um die Frage, ob ein Gott existiert, zu beantworten, brauchen wir also andere Quellen.

Am einfachsten wäre doch, der alte Zausel würde mal sein Exil verlassen und ein paar brennende Dornbüsche raushauen. Oder eine Wiederbelebung vor laufenden Kameras.

Auch den Bodensee in Bier verwandeln wäre ein eindrucksvoller Auftritt.

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Nein, die Wissenschaft weiß nicht alles. So einige Menschen haben die Meinung, dass Wissenschaft und Glaube sich nicht widersprechen. Es gibt die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Wenn jemand heilig gesprochen werden soll und es eine Bedingung ist, dass ein Wunder passiert sein muss, dann wird das von Ärzten geprüft und, wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurden, dann wird das Wunder auch bestätigt. Man kann auch mal nach "Mensch Gott" im Internet suchen, dort berichten auch Menschen z. B. davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Auch hier gibt es keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden.


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Kommentar von realsausi2
12.02.2016, 17:08

Gibt es hier eigentlich nur Wunder, die sich auf die Heilung von Menschen beziehen? Gibt es Belege, dass schon mal ein abgetrenntes Bein nachgewachsen ist?

Oder gibt es auch andere Wunder. Z.B. dass ein schrottreifes Auto plötzlich wieder intakt in der Garage stand. Oder das in einem 10ner Eierkarton tatsächlich 75 Eier drin waren. Oder die Sonne einen Tag in Grün geleuchtet hat.

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Ja, das fasst das ganze zusammen.

Das Wort Wissenschaft sagt schon alles über sich aus, sie schafft Wissen. Und zwar indem sie Fragen stellt und Antworten findet, die durch Beweise und Logik gestützt sind. Sie hat nicht immer Recht, oft geschehen Irrtümer, die später eingesehen und korrigiert werden.

Zum Glauben gibt es ein gutes Zitat aus dem Volksmund: "Glauben heißt nich wissen." und genau das macht den Unterschied aus. Glaube basiert weder auf Logik noch Beweisbarkeit, sondern allein aus der Selbstüberzeugung. Ein glaubender Mensch überzeugt sich, entgegen aller Logik und aller Beweise davon dass das woran er glaubt so richtig ist.

Deshalb können gläubige Menschen ihren Glauben auch nicht logisch verteidigen oder erklären (ganz wenige Ausnahmen bestätigen die Regel), denn ihr Glaube ist nur eine große Lüge, die sie sich selber so lange erzählen, bis sie sie glauben.

In der Wissenschaft wird nicht geglaubt. Kein Wissenschaftler sagt z.B. "Ich glaube an die Evolution." Glauben bedeutet überzeugt zu sein, entgegen aller Erkenntnisse. Wissenschaftler vermuten und beweisen. Ist etwas bis zur Unabstreitbarkeit bewiesen, glaubt man nicht daran, man weiß es.

Niemand glaubt an Steine, weil jeder weiß dass es sie gibt. Warum glaubt man dann an Gott anstatt zu wissen dass es ihn gibt? Und wenn jemand behauptet es zu wissen, warum kann diese Person dass dan nicht beweisen?

Gott ist eine 3.000 Jahre alte Erfindung, nichts weiter.

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Die Wissenschaft wird niemals Alles wissen. Aber das muss sie auch nicht.

Sie weiß aber mit der Zeit immer mehr. Und es fügt sich immer mehr zusammen, was in seiner Gesamtheit ein gutes Bild gibt, wie die Welt aufgebaut ist.

Über Götter macht die Wissenschaft keine Aussagen. Allerdings macht die wissenschaftliche Betrachtung der Welt klar, des es zur Erklärung der Dinge keine Götter braucht. Alle Antworten sind ohne Annahme göttlichen Wirkens in sich schlüssig.

Die Wissenschaft macht also weder positive noch negative Aussagen über Götter, sie braucht sie aber auch einfach nicht.

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Der glaube an Gott ist natürlich nicht ausgeklammert. Viele Wissenschaftler sind selbst gläubige, nur darf man die Religion eben nicht Wörtlich nehmen.

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Nö...die Wissenschaftler wissen nicht alles...bei vielen Dingen wissen die sogar ziemlich wenig.

Und nur weil man z.B. weiss wie das Universum entstanden ist heisst das ja nicht unbedingt das es keinen Gott geben kann...vieleicht hat der liebe Gott ja nur geniest und hat so denUrknall ausgelöst...Wissenschaft und Glaube schliesst sich also nicht unbedingt aus.

Allerdings weiss man inzwischen sehr viel über die Natur des Universums und nach allem was man weiss benötigt das Universum gar keinen Gott...klappt auch so. ; )

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Kommentar von pilot350
13.02.2016, 08:16

Wenn ein Gott nach Deiner Antwort ja nur geniest hat und so ist das Universum entstanden würde er den Rotz Mensch nicht kennen.

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Die Wissenschaft erscheint mir mehr so, dass, wenn eine Frage beantwortet wird, sich fünf neue Fragen auftun...

Es gibt wahrscheinlich einige Menschen, die die Wissenschaft über alles stellen und meinen, dass sie alle bzw. die meisten Fragen beantworten kann. Doch es gibt auch gläubige Wissenschaftler wie beispielsweise Prof. Werner Gitt und die Mitglieder der Studiengemeinschaft "Wort und Wissen".

Sehr interessant sind auch folgende Zitate berühmter Naturwissenschaftler:

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

In 1. Korinther 1,20 und 21 steht: "Wo ist der Weise, wo der Schriftgelehrte, wo der Wortgewaltige dieser Weltzeit? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht? Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben."

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Das Problem ist nicht Gott. Das Problem ist die Religion.

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Kommentar von meinerede
13.02.2016, 08:11

Dickes DH!

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Die Wissenschaft weiß nicht alles, aber die Religion weiß überhaupt nichts.

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Nein ist er nicht nur sollte man Glaube und Wissenschaft nicht mischen das kam noch nie gut...

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