Weisheitszahn ziehen zahnfleisch wegschneiden und zunähen wie schwerhaft ist das und wird das im KH. Gemacht oder Praxies?

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6 Antworten

Das muss nicht in Vollnarkose gemacht werden, wenn nicht ZWINGEND psychologisch notwendig. Medizinisch auch eher ein erheblich verschärftes und somit unangebrachtes Behandlungsrisiko für lediglich einen Zahn.

Wenn Du ein ordentliches Pfund an Betäubungsmittel in den Wurzelnerv des Zahnes und des umgebenen Zahnfleisches erhalten hast, so merkst Du während der Behandlung auch nur mehr oder weniger den Druck, welchen der Zahndoc zum ziehen auf den Kiefer samt Gegenhaltung ausüben muss. 

Wenn die Betäubung weg ist, so merkst Du in der Regel nur noch ein wenig Wundschmerz. ( ein klein wenig drücken und brennen...aber DEUTLICH weniger als Zahnschmerz ) Die Fäden selbst spürst Du eher nicht und auch einen Schnitt mit dem Skalpell nicht. 

In der Abheilung unangenehm wäre nur ein Schnitt mit dem "Ultraschall- / oder Thermoskalpell" gegen wucherndes Zahnfleisch.

Das scheint bei Deiner Behandlung aber nicht geplant zu sein, weil " normal " geschnitten und genäht werden soll.

Aber ein gezogener Zahn ist DEUTLICH angenehmer in der Behandlung und im "Abgang" nach quälenden Zahnschmerzen...eher eine Erlösung...😊

Musst bis zur Abheilung nur vorsichtig beim Essen und kauen sein, damit die Wunde nicht geschädigt wird und sich keine Speisereste reindrücken. Der "Rest" ist erträglich mit erwartbar täglicher Besserung. ( grob vergleichbar mit dem Empfinden der Abheilung einer nicht zu grossen Schürfwunde )

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Der Bereich um den Zahn wird ausreichend betäubt. Du solltest dabei keine Schmerzen haben. wenn ja, kannst du dich bemerkbar machen und es wird etwas nachgespritzt.

Im  KH muss man danach nicht bleiben.

Wenn du eine Narkose bekommst, musst du so lange dort bleiben bis diese abgeklungen ist. Danach darfst du mit Begleitung nach hause. Ohne Begleitung , die dann auch zu hause bei dir bleibt, lassen sie dich nicht weg.

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Kommentar von mariontheresa
04.10.2016, 14:02

Im Krankenhaus werden keine Zähne gezogen, allenfalls in einer Zahnklinik

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Da macht der Kieferorthopäde für gewöhnlich in seiner Praxis und man bekommt eine örtliche Betäubung. Du merkst also gar nichts davon.

Lediglich wenn die Betäubung nachlässt könntest du leichte Wundschmerzen bekommen. Dafür gibt der Kieferorthopäde aber normalerweise Schmerzmittel mit, die du nehmen kannst, wenn es zu schlimm wird.

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Kommentar von mariontheresa
04.10.2016, 14:00

Der Kieferorthopäde macht nur Zahnspangen. Der Kieferchirurg zieht die Zähne. Du würdest einen Blinddarm doch auch nicht von einem Orthopäden operieren lassen.

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Ich muss auch diese Woche die Weisheitszähne ziehen und wurde darüber informiert, dass die Behandlung schmerzlos ist. Erst im nachherein wirst du etwas Schmerzen haben aber dafür bekommst du Medikamente.
Ich mache das in der Praxis, denke das ist der übliche Vorgang. :)
Wenn du alle gleichzeitig entfernen musst hast du meistens eine Vollnarkose, wenn du nur einen oder zwei raus nehmen lässt gibt es ziemlich sicher nur eine örtliche Beträubung... gibt aber vermutlich Ausnahmefälle

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Während des Eingriffs wirst du wohl weniger Schmerzen haben. Du wirst aber mitbekommen, wie der Arzt hebelt und zieht. 

Die Mundschleimhaut, Zahnfleisch ist stark durchblutet, Wunden und Nähte heilen schnell ab. Das Wegschneiden des Zahnfleisches wird das kleinste Problem sein.

Solche Eingriffe werden in der Praxis gemacht.

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Nein, ich musste das auch machen. Das einzige was daran weh tut ist die Spritze die dein Zahnfleisch beteubt, der schmerz der spritze hält max. 2 minuten an dannach schmertzt nichts. Du brauchst keine Angst zu haben :)

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Kommentar von Wischkraft1
04.10.2016, 11:45

Wie stark man die Betäubungsspritze spürt ist eine Sache der Nadel. Wird eine feine, dünne Nadel verwendet, so spürt man sehr wenig. Je dicker die Nadel, desto stärker fühlbar ist der Einstich - eigentlich normal.

Jetzt der Arzt bevorzugt eine dickere Nadel, ist für ihn einfacher, das Mittel einzubringen.

Mein ZA nimmt eine ganz dünne Nadel, dafür eine riesengrosse Spritze, damit er mit grossem Kraftaufwand, das Mittel überhaupt ins Fleisch einbringen kann. Je feiner Die Nadel, desto mehr Kraftuwand für den Arzt.

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