Weisheitszahn OP - Tiefschlaf/Narkose?

3 Antworten

Also die Pros und Cons kommen auf den individuellen Standpunkt an und hängen damit eben von deinen persönlichen Präferenzen ab. Darum kann ich auch nicht genau sagen, was für dich persönlich wohl am besten wäre.

Ich kann hier nur mal versuchen, den genauen Unterschied zwischen Analgosedierung und Vollnarkose herauszuarbeiten.

Sedierung und Narkose sind zunächst einmal zwei unterschiedliche Bewusstseinsstufen, wobei Sedierung einen je nach Ausprägung flacheren oder tieferen Schlummer oder Schlafzustand darstellt. In den allermeisten Fällen geht dieser mit einer Erinnerungslosigkeit einher. Starke Schmerzreize werden vom Körper aber noch wahrgenommen. Darum wird die Sedierung meistens mit einer Lokalanästhesie ergänzt.

Narkose ist im Unterschied dazu ein so tiefer Schlafzustand, dass auch stärkere Schmerzreize nicht mehr vom Körper wahrgenommen werden. Dieser tiefe Schlaf bringt jedoch eine Einschränkung oder gar einen Ausfall der Atmung und der Schutzreflexe in den Luftwegen (Husten-, Schluckreflex) mit sich. So muss bei einer Vollnarkose die Atmung gewährleistet und die Atemwege abgesichert werden. Das geschieht dadurch, dass dir im Fall der Weisheitszahn-OP ein Beatmungssschlauch durch die Nase in die Luftröhre eingeführt wird, über den während des Eingriffes die Atmung aufrechterhalten wird.

Medikamentös besteht der Unterschied darin, dass das Schlafmittel bei der Narkose in einer höheren Dosis verabreicht wird als bei einer Analgosedierung. Ausserdem werden bei der Vollnarkose zentral wirkende Schmerzmittel verabreicht im Gegensatz zur örtlichen Betäubung bei der Analgosedierung.

Das wesentliche Problem beim Tiefschlaf ist, dass die Patienten individuell verschieden auf die Schlafmitteldosis reagieren. D.h. Was bei einem Großteil der Patienten ausreicht, um einen schönen Schlaf ohne Erinnerung herbeizuführen, ist bei einem einen kleineren Teil zu wenig bei einem anderen kleineren Teil zuviel. Falls es zuwenig wird, kann es zu Wachepisoden führen, an die sich der Patient hinterher noch nebulös erinnern kann. Schmerzen braucht er dabei keine gehabt haben, er hatte ja Lokalanästhesie dabei. Falls es zuviel wird, kann davon die Atmung eingeschränkt werden, wie oben beschrieben und es kann zu einer Sauerstoffminderversorgung und einer lebensgefährlichen Situation kommen. Man kann dem vorbeugen, indem man sich vor einer Analgosedierung vergewissert, dass der durchführende Arzt entsprechende Gerätschaften (Sauerstoff- und Beatmungsgerät) vorhält und das für diesen Fall notwendige Personal mit entsprechender Qualifikation anwesend ist.

Da unter Umständen das Medikament für Analgosedierung und Vollnarkose das gleiche ist und sich nur in der Dosis unterscheidet, kann ich nicht ausschliessen, dass die Möglichkeit, dass du nach dem Eingriff irgendeinen Unsinn redest, an den du dich nicht mehr erinnern kannst, auch bei der Analgosedierung gegeben ist.

Ich denke, dass du bei deinen Überlegungen, für welche Betäubung du dich entscheidest, angesichts deiner bisherigen Probleme mit Betäubungen gemeinsam mit einem Anästhesisten oder Anästhesistin anstellen solltest.

Vielen Dank für die umfangreiche Information! :)

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