Weisheitszähne ziehen lassen...Unter örtlicher Betäubung

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8 Antworten

Vor zwei Tagen wurden mir zwei Weisheitszähne gezogen. Am liebsten hätte ich eine Vollnarkose gehabt, aber da die Krankenkasse das einfach nicht so bezahlt, hab ich allen Mut zusammen genommen und es mit Spritzen hinter mich gebracht. Ich hatte die Möglichkeit eine "mir ist alles sch... egal "Spritze zu bekommen, die hätte mich 30 € gekostet. Da bekommst du zwar noch alles mit, aber es ist dir egal. Ich hab mich jedoch dagegen entschieden, weil ich es eh mitbekommen hätte. Ich hatte vorher genauso viel Angst wie du gehabt, aber alles unbegründet.

Bei mir lief es so ab: 15:00 hatte ich Termin. 15:05 bin ich ins Zimmer gerufen worden. Hingesetzt und jeweils 3 Spritzen bekommen. Den Pieks selber hab ich nicht gespürt, nur ein leicht unangenehmer Druck als er das Mittel reinspritzte. Nichtmal 20 Sekunden und die Betäubung fing schon an zu wirken. Er schaute nach den anderen Zähnen, danach ging es schon los. Ich hatte echt Angst, dass ich irgendwas merke. Tuch übern Kopf und los ging es. Am ekligsten war das Knirscheln beim Lockern des Zahnes. Dann Zahn raus und so wars auch bei dem anderen. Das Ziehen war eine Sache von nichtmal 5 Minuten. Mit Spritzen, kurz abwarten, ziehen und Belehrung was man danach darf und nicht darf bin ich 15:13 wieder draußen gewesen. Die Betäubung selber danach wurde noch ein wenig stärker, sodass sie sogar meine Nase und die Schläfen betäubte. Zu den Schmerzen nochmal: Ich verspürte beim Eingriff keine Schmerzen und auch danach nicht, als die Betäubung nach lies. Ab und an verspürte ich einen leichten Wundschmerz an einer Stelle, aber ansonsten überhaupt nix. Nach dem Eingriff war meine Wangen leicht geschwollen, aber nix blau oder ähnlich. Ich sollte jedoch vor dem Eingriff und danach noch Tabletten einnehmen, die Entzündungshemmend wirkten und auch gegen Schwellungen waren. Jetzt zwei Tage danach kann ich meinen Mund nicht soweit öffnen, weil es unangenehm ist, wie Muskelkater im Oberkiefer. Ist aber nicht so wild.

Es verlief alles super und die ganze Aufregung war umsonst.

Lg Tina

Keine Panik - so schlimm wird das sicher nicht. Meiner Meinung und eigenen Erfahrung nach ist für so eine OP überhauptkeine Vollnarkose nötig. Dein Kieferchirurg wird die örtliche Betäubung so dosieren, daß Du keine Schmerzen spüren wirst. Solltest Du trotzdem das Gefühl haben, daß die Betäubung nachlässt, kannst Du dem Arzt ein Zeichen geben, er wird dann die Dosis ggf. erhöhen. Ich fand damals weder die Operation noch die Schmerzen danach schlimm - okay, unangenehm ist sowas logischerweise, aber von den Schmerztabletten, die mir vom Zahnarzt für die Tage nach der OP mitgegeben wurden, habe ich keine einzige genommen. Ich fand das Ganze erträglich.

ich habe mir vor etwas über einem Jahr die Weisheitszähne rausmachen lassen, mein Arzt hat mir damals dringendst von einer Vollnarkose abgeraten, weil einer der unteren Zähne direkt an einem Nerv angelegen war...

Ich habe damals auch einige Spritzen bekommen, wenn einmal eine nicht gewirkt hat und ich was spürte hat der Arzt nochmal eine weitere an anderer Stelle hintergergeschoben und kurz gewartet damit sie noch wirken kann. Vor allem bei einem Zahn hat er dann am Ende sicherlich 4 oder 5 Spritzen reingehauen bis er die richtige Stelle gefunden hat, aber danach hat's dann gewirkt...

Hallo Primaverra,

ich habe diese Tortur vor 1 Jahr über mich ergehen lassen und wenn ich es nochmal tun müsste, würde ich es mit Vollnarkose tun, egal was es kostet. Was es bei mir vielleicht noch kompliziert gemacht hat, war, dass die Zähne noch im Zahnfleisch waren, sie mussten also rausgeschnippelt werden. Ich hatte an jedem Zahl zwischen 3-5 Spritzen und hatte trotzdem Schmerzen. Hinterher hatte ich noch eine Zahnfleischentzündung an der Naht, also gut aufpassen!

Mir wurden auch alle 4 gleichzeitig gezogen, ich habe dabei nichts gespürt. Solltest du etwas spüren kannst du das sofort sagen, dann wird noch mal nachgespritzt. Also keine Angst und alles Gute!

Die Spritze wirkt gut. Aber wenn die Betäubung hinterher nachlässt, braucht man Schmerzmittel. Unbedingt besorgen.

Wenn du schlau bist, lässt du durch eine Zweitmeinung erst mal prüfen, ob sie wirklich raus müssen. Das ist oft überflüssig. Das ist für Zahnärzte und Kieferchirurgen schnell verdientes Geld weil im Volksmund das Ziehen der Weisheitszähne so verbreitet ist, dass es keiner mehr in Frage stellt. Darum haben die Ärzte auch kein schlechtes Gewissen mehr wenn sie dir Zähne ziehen die gar nicht gezogen werden müssen. Es gab auch Zeiten, wo jeder seine Kinder hat impfen lassen obwohl es gar nicht nötig war. Es geht immer nur ums Geld. Wenn es bei dir wirklich nötig sein sollte, dann bitte nur mit örtlicher Betäubung. Das geht genauso gut und setzt dich nicht den Gefahren einer Narkose aus besonders bei einer Zahn OP. Das muss nicht sein. Die musst du ohnehin selber bezahlen weil es nicht nötig ist. Ausnahme sind Angstpatienten. Bei meinem Bekanten hat die Narkose 150 Euro gekostet. Wenn dein Anästhesist 250 Euro haben will frag ihn mal, ob er noch kein Haus mit Garten hat und ob in seiner Garage noch kein Porsche steht. 250 Euro sind 500 DM und das für maximal eine Stunde. Zieht man die Unkosten ab sind wir bei ca. 380 Euro. Wer verdint in einer Stunde 380 Euro??? Bald werden die Ärzte wieder demonstrieren weil sie so wenig Geld verdienen. Der Werteverfall in Deutschland schreitet immer mehr voran. Viele Ärzte verlassen Deutschland weil sie so wenig verdienen. Dafür kommen dann Ärzte die kein deutsch sprechen und verstehen.

Sorry ! Es muss heißen: Zieht man die Unkosten ab sind wir bei ca. 380 DM. Wer verdient in einer Stunde 380 DM??? Leider rechnet fast keiner um so dass auf dem Ersten Blick die Summe niedrig erscheint. Alle haben vergessen, dass unser Lohn nach der Euro-Einführung auch halbiert wurde. Die Gebühren dagegen haben ganz schnell wieder D-Mark Niveau angenommen.

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der arzt macht das ja nicht zum ersten mal. soltest du trotz spritze was merken musst du dich eben rühren, dann bekommst du noch eine spritze.

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