Weisen die darwinsche Evolutionstheorie und der biblische Schöpfungsglaube Gemeinsamkeiten auf?

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9 Antworten

Der Schöpfungsbericht aus der Bibel ist ein Plagiat aus dem Zweistromland. Mehrere Textstellen, wie zum Beispiel die "Trennung der Wasser von oberhalb & unterhalb der Erde" sind aus einem sumerischen Gedicht, dem Gilgamesh-Epos, kopiert. Das Original ist möglicherweise tausende Jahre älter als der Text aus dem 1. Buch Mose.

Die Frage nach der Historizität dieses Berichtes sollte sich somit erübrigen. Das Werk hat auch keinen wirklich wissenschaftlichen Anspruch, angefangen vom "Urmeer" bis hin zur Erschaffung der Welt in "sieben" (korrekt: sechs) Tagen. Es ist ein religiöser Mythos, der vermutlich irgendwann nach der Steinzeit entstanden ist - nichts weiter.

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Die einzige Gemeisamkeit ist der Versuch, die objektive Existenz der Natur zu erklären.

Die ET, Astrophysik, Thermodynamik, Geologie und viele andere machen das aufgrund konkreter Beobachtungen und tausender von wissenschaftlicher Belegen.

Der Schöpfungsbericht macht das so, wie sich das ungebildete Ziegenhirten in der Antike ohne wissenschaftliche Kenntnisse vorstellten. Das ganze allerdings ohne jeglichen wissenschaftlichen Beleg, basierend auf reiner Spekulation. Und wie in der Antike allgemein üblich, auch bei Griechen und Römern, wurde alles, was man sich nicht direkt erklären konnte, dem jeweils angebeten Gott in die Schuhe geschoben. Bei den Juden war das halt Jahweh.

Inhaltlich widersprechen sie sich, auch wenn es genügend teils ziemlich
lächerlicher Versuche gibt, den Schöpfungsbericht so hinzubiegen, dass
er irgendwie doch zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen passt.

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Da es sich um alternative Erklärungen für die Artenvielfalt handelt, kann man nicht von Gemeinsamkeiten sprechen. Man kann höchstens sagen, dass sie sich nicht gänzlich gegenseitig ausschließen, denn es könnte ja sein, dass Gott steuernd in den Prozess des Wechselspiels von Mutation und Selektion eingegriffen hat und noch immer eingreift. Allerdings gilt einschränkend, dass es den Biologen in vielen Fällen gelungen ist, zu zeigen, dass die Sprünge nicht so groß sind, als dass die Artenbildung nicht durch Kumulation kleiner zufälliger Variationen zustande gekommen sein kann mit der Schlussfolgerung, dass die Schöpfung gänzlich ohne Gott abgelaufen ist. Das wiederum führt zu der Vermutung, dass es gar keinen Gott gibt und die Bibel, die die Existenz Gottes voraussetzt, nicht glaubwürdig ist. Dann hätten wir eine völlige Unvereinbarkeit von Schöpfungsgeschichte und der Evolutionstheorie nach Darwin.

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Streng genommen nur die Ansicht, dass neue Arten aus bestehenden hervorgehen. Aber sogar da gibt es Unterschiede. Die biblische Version lehrt die gemeinsame Abstammung aller Lebewesen, während Darwin an voneinander unabhängige Urgruppen glaubte. Mit der modernen synthetischen Evolutionstheorie hat die Schöpfungsgeschichte mehr gemein als mit der traditionellen darwinschen Lehre. Wenn ich die Wahl zwischen der Bibel und Darwin hätte, ich würde mich immer für die Bibel entscheiden. 

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Da werden Dir Hardcore-Theologen erzählen, dass nach der "Schöpfung" der "Schöpfer" die Evolutionstheorie in Gang gesetzt hat!

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mir ist lediglich bekannt, dass Darwin am Ende seines Lebens gesagt haben soll "  ich wollte, ich haette dieses Buch nie geschrieben", da er zurueck zum Glauben gefunden hat, und sein Buch Bibelwidrig war. Mara natha!

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Kommentar von Termobar
18.06.2017, 18:37

Fromme Legende, ist falsch.

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nein, die gibt es nicht

-erkenntniks = ein gott denkt, und ein mensch entsteht

-darwinismus = der mensch stammt vom tier ab


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Nein, denn der Schöpfungsbericht stimmt (1.Mose 1,3-31; Joh.17,17).

Der "Gott dieser Welt" jedoch verdummt die Menschheit (Offb.12,9) und führt sie ins Verderben (Offb.17,1-14).

Jesu aber rettet uns (Röm.6,23).

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Kommentar von dadita
18.06.2017, 19:02

Wenn hier etwas die Menschheit verdunmt dann sind dies antike Märchen wie jenes welches du hier zu exzessiv zitierst. Nein der Schöpfungsbericht stimmt nicht...und dein "Jesu" ist nichts als ein antiker Sektenführer der schon lange zu Staub zerfallen ist. 

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Kommentar von MrsMau
18.06.2017, 19:17

ein bisschen mehr Respekt bitte. wenn du nicht an die Bibel glaubst, ist das okay

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Nein. Ehrlichgesagt gar keine. 

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