Weis nicht mehr weiter... Leben widert mich an. Kennt das jemand und wie damit umgehen?

Support

Liebe/r LifeLess27Club,

Deine Situation klingt besorgniserregend. Aber auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule sein.

Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Herzliche Grüsse

Eva vom gutefrage.net-Support

4 Antworten

Mein Problem ist jetzt, dass mir die Frage fehlt, der Anhaltspunkt, die Richtung in die du mit diesem Beitrag gehen möchtest.

Das ist eine vage Vermutung, also verstehe mich bitte nicht falsch aber das was du beschreibst klingt für mich nach Apathie, die wechselt in eine dystropische Wahrnehmung deiner Umgebung und deiner Selbst. Vielleicht ist diese Apathie ein psychischer Reflex um dich selbst "funktionsfähig" zu halten für den Alltag.

Ich weiß nicht wie deine Biografie aussieht aber eine derart dystropische Wahrnehmung, die sich in deine beschriebene "Vernichtungsfantasien" äußern kommen nicht von ungefähr und wenn du von verschiedenen Traumata berichtest, dann ist es naheliegend, dass diese dich geprägt haben.

Sowas kann sich mit der Zeit auch festigen und je nachdem wie man lebt, was man sieht und was passiert ist es auch keine große Kunst den "Hass" zu schüren.

Im Kern ist das alles eine Form der Unterdrückung und so wie du schreibst, scheint das auch nicht erst seit gestern der Fall zu sein. Es ist weiter nur eine Vermutung aber vielleicht fehlte der Knackpunkt in deiner Biografie, wo du dich mit all dem begleitet beschäftigen konntest, um es auch richtig auf- und verarbeiten zu können. So bleibt es halt bei dieser Monotonie aus einem Schutz unter der Apathie, den impulsiven und gefühlsgeladenen dystropischen Momenten und der damit einhergehenden Selbstverletzung.

Ich weiß nicht ob es das ist, was du dir erhofft hast als Reaktion auf deinen Beitrag. Vielleicht nicht, vielleicht doch. In jedem Fall wünsche ich dir alles Gute und hoffe das du einen Ausbruch aus diesem Kreislauf findest.

Liebe Grüße.

Ja das kenne ich nur zu gut ...

Was mann dagegen tun kann, suche dir ein Ziel irgend eins, es ist egal was es ist ob du dir vornimmst zu reisen, weg zu ziehen,neuen Job/Umschulung, ein Projekt zu starten schreib doch ein Block, du schreibst so schön ... oder Geschichten, können ja auch Drama sein, so kannst du dein ganzen Seelen schmerz zum ausdruck bringen und aus deinem Kopf aufs Papier bringen.

Such dir ein Chat oder Forum für Menschen mit gleichen Problemen so kann man sich austauschen und auch da schreiben wie es einem geht, ab und an bekommst du nicht nur tröstende Worte sondern auch gute Ratschläge

Da ich nicht weiß welche Weltanschauung du vertrittst, lege ich dir einmal nahe dich mit Religion insbesonderen der Bibel auseinander zu setzen....ich habe seit dem ich mich mit der Heiligen Schrift befasse zwar immer noch Depression, Hoffnungslosigkeit, Selbstzweifel etc. ABER ich habe seit dem nicht einmal mehr versucht mir das Leben zu nehmen (vorher verging kein Tag wo ich nicht daran gedacht hatte) und auch das Selbstzerstörerische Verhalten hat sich etwas abgebaut, wofür ich schon sehr Dankbar bin. 

Was ich auch noch wichtig finde zu erwähnen, es gibt sicher viele Möglichkeiten, doch jeder Mensch ist verschieden und muss an für sich selbst heraus finden was einem hilft und bei mir war es auch so das es Problemlösungen gab die sich vielleicht Tage, Wochen vielleicht auch Monate bewehrt haben und dann plötzlich sogar alles schlimmer machten, also versuche immer wieder neu zu prüfen welche Möglichkeiten/Lösungen im Moment gut sind und welche aus gedient haben.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft um einen Weg zu finden der dich wieder halbwegs auf die Spur bring

Das klingt mir nach einer leichten Depression o.ä. und kann behandelt werden. Ich bin zwar kein Psychologe oder so, aber ich könnte dir empfehlen, einen mal aufzusuchen, es muss ja nicht gleich eine Therapie oder so sein, sondern einfach ein Gespräch.

Glaub mir mir gehts ähnlich und mir hat es geholfen, mein Leben mit Unterstützung der Psychologin durch Anhaltspunkte (z.B. ein bestimmtes Hobby, Traumziele, wichtige Person) wieder einen Sinn im Leben zu bekommen.

Viel Erfolg:)

Ich bin seit fast 9 Jahren in Therapie und jetzt schon seit über 7 Monaten inzwischen in der vierten Klinik am Stück (Verlegung). Ich habe gegenwärtig eine schwere depressive Episode mit Suizidalität. Die Problematik ist bekannt, das macht es ja so schwierig für mich noch Hoffnung zu schöpfen...

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