Weinfass von Pascal?

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3 Antworten

Angenommen, Du hast ein zylinderförmiges Gefäß mit dem Querschnitt A und füllst es bis zur Höhe h mit der Flüssigkeit. Dann hat die das Volumen 

(2) V = A·h 

und somit die Masse 

(3) m = ρ·V = ρ·A·h 

und damit die Gewichtskraft (hier mal rein betragsmäßig) 

(4) F_g = ρ·V·g = ρ·g·A·h, 

die auf den Boden wirkt. Druck ist Kraft pro Fläche, also 

(5 = 1) p = F_g/A = ρ·g·h,

der Querschnitt kürzt sich raus. Interessanterweise hängt der Druck nun nicht einmal von der Gefäßform ab, sondern ausschließlich von der Höhe, und so kann man mit vergleichsweise wenig zusätzlicher Flüssigkeit den Druck erheblich steigern, was zu, sog. hydrostatischen Paradoxon führt.

Und hier kommt das Weinfass von Pascal ins Spiel.Wenn das Fass voll ist und man einen langen dünnen, mit dem Fass verbundenen Schlauch noch zusätzlich mit Wasser füllt, wird der Druck erheblich höher, und in besagtem Experiment ist das Fass sogar geplatzt.

Das Experiment fand 1648 statt und ist u.a. hier (https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrostatisches\_Paradoxon) erwähnt.

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War das nicht das Experiment zum hydrostatischen Paradoxon?

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