Wein: Prädikatsvergabe ohne Angabe der Rebsorte

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1 Antwort

Die Rebsorte muss nicht auf dem Etikett stehen:

Die Reben müssen aus einem Bereich sein und auf zugelassenen Flächen, mit zugelassenen Rebsorten stehen.

Hier die ganze Liste:

Ein Prädikatswein, früher auch „Qualitätswein mit Prädikat“, ist die höchste Qualitätsstufe bei deutschen Weinen. Nach dem deutschen Weinrecht unterscheidet man innerhalb dieser Stufe zwischen Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein. Allen Prädikaten gemeinsam sind folgende Auflagen:

• Die zur Herstellung verwendeten Trauben müssen alle aus einem einzigen Bereich stammen (ausgenommen hiervon sind lediglich die Trauben zur Herstellung der Süßreserve);

• Die Weinbereitung muss in einem deutschen, bestimmten Anbaugebiet erfolgen, auf zugelassenen Rebflächen und mit zugelassen Rebsorten;

• Chaptalisation ist nicht erlaubt;

• Die Erhöhung der Restsüße nach der Gärung mit Traubenmost mindestens gleicher Qualitätsstufe ist erlaubt (§ 16 WeinV); es ergeben sich Geschmacksrichtungen von halbtrocken bis lieblich;

• Der durch die jeweilige Landesverordnung festgelegte natürliche Mindestalkoholgehalt (Mindestmostgewicht) muss erreicht werden;

• Prädikatsweine dürfen innerhalb eines Bereiches eines Weinanbaugebietes verschnitten werden, wenn die Verschnittweine ebenfalls den natürlichen Mindestalkohol aufweisen (§ 18 WeinV);

• Der Wein darf nicht mit Eichenholzstücken behandelt worden sein (§ 21 WeinV);

• Der Wein darf nicht vor dem 1. März des Folgejahres abgefüllt und verkauft werden;

• Der Wein wird einer amtlichen Qualitätsweinprüfung unterzogen. Bei erfolgreichem Bestehen erhält er eine Amtliche Prüfungsnummer (AP-Nr.), die als obligatorische Angabe auf dem Etikett vermerkt werden muss.

(wikipedia)

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