Weimarer Republik (wehrhafte Demokratie)

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Wehrhaft ist nix anderes, als dass ein solcher Staat militaristisch auftritt - nicht grade verlockend für alle Nicht-Besitzenden, also der Mehrheit.

Die Gründe für den Untergang der W.R. wurden hier erst vor Kurzem aufgeführt - einfach mal recherchieren.

naja, das ist jetzt schon etwas platt ausgedrückt von dir. Eine wehrhafte Demokratie weist auch viele Vorteile auf. Und ich bin noch nicht wirklich vom Gegenteil überzeugt, dass eine wehrhafte Demokratie das Ende der Weimarer Republik verhindert hätte.

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@aacceeggii

Das Ende der Weimarer Republik und die darauf folgende Katastrophe ist doch gerade der Grund, dass wir heute in einer wehrhaften Demokratie leben.

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@aacceeggii

Dann nenn sie doch die vermeintlichen Vorteile deiner wehrhaften Demokratie, statt nur flach sie anzudeuten! Dann erklär mir doch bitte, was an meiner Feststewllung platt sein soll, werde daher inhaltlich!

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@aacceeggii

Dak ann mal sehn, dass du keinerlei Ahnung über den Untergang der Weimarer Republik hast, sonst würdest du nicht so unbearft drauf los schwadronieren. Näheres zum Untergang der W.R. findest du hier bei gf, einfach mal die suchfunktion anklicken. Ein entsprechender Beitrag von mir ist auch dabei.

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@Saatgut

einer von vielen Vorteilen ist, dass antidemokratischen oder rechts- und links- extremistischen Kräften kein bzw. weniger Spielraum eröffnet wird. 

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@aacceeggii

Ich muss dabei noch hinzufügen, dass ich für den Parteienverbot der NPD bin. Wenn ich sehe, was da teilweise für Plakate aufgehängt werden und dann dran denken muss, dass ich und alle Anderen diese Partei mit unseren Steuergeldern auch noch unterstützen, dann wird mir schon schlecht.

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@Saatgut

natürlich gibt es mehrere Gründe für den Untergang der W.R. Aber all diese Gründe hängen mit dem Mangel an Wehrhaftigkeit der damaligen Demokratie zusammen.

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@aacceeggii

deine Argumentation gegen die wehrhafte Demokratie ist übrigens auch nicht gerade überzeugend muss ich sagen.

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@aacceeggii

dabei übersiehst du geflissentlich, dass linke Aktivitäten von deisem Staat mehr gedeckelt werden, als die der Rechten. Was daran demokratisch sein soll, ist dein persönliches Geheimnis.

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@Saatgut

das stimmt einfach nicht. Ich weiß ja nicht wie du auf so einen Quatsch kommst, aber wenn man sich die derzeitige Situation in Deutschland anschaut, dann sieht man doch ganz klar, dass deine Aussage einfach nicht richtig ist. 

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@aacceeggii

Du siehst den Begriff "wehrhafte Demokratie" völlig abstrakt, also losgelöst von seiner real-konkreten Auswirkung, so wie wir sie nun mal vorfinden. Wenn du die Zeitungen einigermaßen aufmerksam verfolgt hättest, wäre dir aufgefallen, dass der Terminus "wehrhafte Demokratie" imm er dann von staatstragenden Politikern und deren Medien benutzt wurde und wird, wenn denn mehr militärisches Engagement nach Außen angemahnt wird. Dann auch noch, wenn weitere Gesetzesverschärfungen anstehen, so z.B. bei Einschränkung des Demonstrations, - und Streikrechts usw. Der Begriff wehrhaft kann recht unterschiedlich in seiner auswirkung sein, hier in Deutschland ist er jedenfalls negativ konnotiert, da mit seinem "Anklingen" meist reaktionäre Maßnahmen vorgesehen sind bzw. umgesetzt werden.

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@aacceeggii

Nun sei mal nicht gar zu unsubstantiiert, also hol, sondern liefere uns jetzt einfach mal ein paar Beispiele, auf dass nicht alles nur auf Sand gebaut ist.

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@Saatgut

ich will doch nur klar machen, dass es durchaus viele Vorteile der wehrhaften Demokratie gibt. Du übersiehst diese Vorteile, weil du sie nicht direkt miterlebst. Aber das ist es doch gerade. Extreme, gefährliche Gruppen kommen gar nicht erst zu einem Putsch weil das durch die wehrhafte Demokratie verhindert wird. So etwas erlebt man zwar nicht im Alltag (deswegen übersieht man so etwas auch so leicht), aber es ist Fakt und schützt das Land vor Gefahren, die in der Vergangenheit leider nicht aufgehalten werden konnten. Ich persönlich fühle mich in einer wehrhaften Demokratie auf jeden Fall sicherer.

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@aacceeggii

Bis jetzt hast du geade mal einen Vorteil genant, den eine wehrhafte Demokratie so bietet, nämlich die Verhinderung eines Putsches. Du übersiehst dabei, dass es ganz andere Gründe hat, warum es hier keinen Putsch gibt, es sind dies die nur sehr gering ausfallenden Klassenkämpfe. Dort wo die toben, da hilft auch keine sogenannte wehrhafte Demokratie, wobei ich betonen möchte, dass dieser Begriff ausgeprochen schwammig ist. Er sagt nämlich nix darüberaus, welche Inhalte die w.D. hat und Wer sie ausübt. So wie es hier läuft, bedeutet w.D. doch nix anderes, als dass der Staat scharfe Gesetze verabschiedet hat, die er in Anwendung bringt, wenn es ihm gegen das Konzept geht. Was soll daran nun demokratisch sein, wenn es so richtig autoritär zugeht, das versteh ich nicht. Es sei noch angemerkt, dass es zahlreiche autoritäre "wehrhafte" Staaten gibt, in denen dennoch geputscht wird, nämlich solche in Lateinamerika oder in Schwarzafrika. Oder würdest du sdagen, diese Staaten haben keine "wehrhaften" Gesetze? Abschließend ersuche ich dich, noch mehr Beispiele als bloß den Putsch zu nennen, über den ich mich jetzt ausgelassen habe.

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@Saatgut

es macht keinen Sinn die Vorteile zu nennen, wenn du der Wahrheit nicht ins Auge schauen und die Vorteile nicht anerkennen kannst. Die Verhinderung des Putsches ist DER Vorteil, den die w.D. mit  sich bringt. Wenn du schon diesen Vorteil nicht anerkennst ist es klar, dass du gegen die w.D. bist. Was ich an deiner Ablehnung nicht verstehe ist, dass die Geschichte es doch beweist, dass wir eine w.D. brauchen. Es geht zudem nicht um die Menge der Argumente, sondern die Stärke der Argumente. Deine Gegenbeispiele aus Amerika sagen nichts aus, da es ein ganz anderes politisches System ist- ein schwächeres. Klar ist die w.D. alleine nicht stark genug aber in einem richtigen Sytem und richtig angewendet ist sie eine Bereicherung. Das ist meine Meinung.

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@aacceeggii

Offensichtlich hast du meine Texte nicht verstanden, was mich eigentlich nicht wundert, wenn man bedenkt, dass du wie viele andere tapfere Bundesbürger auch nie was aus der Sicht von antibürgerlich-antikapitalistischen Materialisten erfahren hast. Ich bin nicht gegen eine wehrhafte Demokratie, doch besetze ich sie mit anderen Inhalten. Es kommt schließlich noch immer drauf an, vom Wem sie ausgeht. Hier in Deutschland "besorgt" das der Staat auf seine Weise, also geht es nicht vom Volk aus. Hier mal Beispiele, wie eine wirkliche wehrhafte Demokratie aussieht. 1. in Island haben Sparer verhindert, dass die Schulden der Banken auf sie abgewälzt wurden 2. es hat mehrfach in Deutschland antifaschistische Demonstrationen gegeben, die verhinderten, dass Rechte aufmarschieren konnten. 3. die Streiks in Baden Würtemberg erreichten, dass es eine Lohnfortzahlung bei Krankheit gibt 4. wehrhaft isses auch, wenn die Lokomotivführer-Gewerkschaft für höhere Löhne kämpft, gleiches gilt für Vereinigtes Cockpit und Lohnforderungen der Erzieher/innen 5. whrhaft isses auch, dass es Initiativen gegen TTIP gibt

So, ich könnt solch eine Liste beliebig fortsetzen. Vielleicht geht dir mal langsam ein Kronleuchter auf, dass es einen himmelweiten Unterschied macht WER da wehrhaft auftritt, nämlich Teile des Volkes, oder der Staatsapparat. Das ist etwas, was du offensichtlich so garnicht begriffen hast. Hierzulande mahnen Politiker und staatstragende Medien immer dann die w.D. an, wenn sie Gesetze verschärfen wollen, wenn sie reaktionäre Maßnahmen beschließen. Darüber solltest du mal nachdenken, vielleicht geht dir dann ein Kronleuchter auf !

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@Saatgut

du meinst also, dass das Volk die w.D. richtig ausübt und der Staat die w.D. nur missbraucht?

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@aacceeggii

Staat ist nicht gleich Staat, siehe Griechenland, oder meinethalben Venezuela. Es kommt noch immer drauf an, um welchen Staat es sich dreht. Darüberhinaus isses so, dass es allemal demokratischer ist, wenn das Volk etwas initiiert, oder ob es der Staat veranlaßt. Schließlich komt das Wort Demokratie von Demos und d.h. auf Deutsch das Volk. Wichtig ist sich stets zu fragen Wer vernalßt etwas und Wem genau nutzt es, sowie Welche Absichten werden eigentlich verfolgt. Geht man so vor, dass wird es konkret, bietet zumindest die Voraussetzungen dafür, andernfalls verbleibt man im bloß Moralisch-Abstraktem. anders ausgedrückt, man beschreibt ansonsten nur eine Methode, läßt aber den Inhalt, die Absicht und den Initiator Außen Vor.

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@aacceeggii

Das ist viel zu einfach.

Die Leute (alle Deutschen) hatten die Demokratie satt, weil sie "unfähig" war zu regieren und Probleme zu lösen. Der Parteienstreit wurde als etwas negatives aufgefasst.

Die Wehrhaftigkeit hätte das damals wohl nicht verhindert, weil die damaligen Köpfe eine neues und stärkeres Deutschland wollten, wo man sich "einig" war und nicht mehr "gestritten" wurde.

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Das ist viel komplizierter. Hätte wohl nicht verhindert werden können.

Es sind sehr viele Gründe Ursachen die zur Katastrophe geführt haben.

Wehrhafte Demokratie ist das, was wir heute haben, durch die Amerikaner eingeführt, und unter deren Kontrolle.

Aber mit einer wehrhaften Demokratie müsste man solche Probleme wie damals doch eigentlich unter Kontrolle bekommen bzw. schon im Keim ersticken.

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@aacceeggii

Die Probleme von damals haben wir heute entweder nicht oder nicht zu vergleichen und in die heutige Zeit zu übertragen. Zur deiner Frage, ja und nein, weil die staatlichen Gefahren und Risiken kann man nicht vorhersehen und treten immer in neuer Erscheinungen Formen zu Tage. Mit neuen Generationen gehen neue Hoffnungen aber auch Probleme einher, dann die sozialen und wirtschaftlichen Aspekte. Eine never ending Story. Freiheit und politische Standpunkte müssen täglich auf neue verteidigt und erkämpft werden.

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Eben (leider nicht) "wehrhaft" sondern SO freiheitlich, dass solche Arschnasen wie die Nazis den "ganzen Laden" übernehmen konnten... Im heutigen Deutschland steht immerhin noch das Bundesverfassungsgericht als "Wächter" solchen Dingen entgegen....

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