Weiler und Gehöft?

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2 Antworten

Mein Vater ist in einem Weiler in einem Gebirgstal in einer waldreichen Gegend aufgewachsen, in welchem ursprünglich nur Leute gewohnt haben, die in der Wald- und Forstwirtschaft tätig waren (Holzknechte, Jäger. Förster, Sägewerksarbeiter, Zimmerleute). Die Ansiedlung hat aus ca. 1 Dutzend Häusern bestanden, die teilweise den Bewohnern selbst gehört haben, oder in denen sie zur Miete gewohnt haben.

Im Unterschied dazu würde ich unter einem Gehöft ein Anwesen verstehen, welches einem einzigen Eigentümer gehört und wo einzelne Zweckgebäude unterschiedlich genutzt werden (Wohnhaus, Gesindehaus, Stall, Geräteschuppen, Heu- und Getreidelager, Werkstätte etc.)

Danke. Ich dachte ursprünglich, dass Weiler die Vorstufe zum Gehöft sind, aber scheint ja doch anders herum zu sein.

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Nein, sicher nicht. Ein Weiler ist eine Ansiedlung mit Dorfcharakter, ein Mini-Dorf sozusagen.

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So hab auch mal ein bisschen Wikipedia durchgelesen und ist eigentlich relativ interessant. Ein gehöft ist normal ein Grundstück das bebaut wurde, oftmals leben dort dann nur Menschen von einer Familie. Ein weiler ist kleiner wie ein dorf aber größer wie ein gehöft, dass heißt der weiler hat keine zentralen Gebäude, wie Kirche, Rathaus oder Wirtshaus. Jedoch hat der weiler mehr wie ein Grundstück. Die weiler haben im normalfall ein gelbes Ortsschild. Und die gehöfte ein grünes ortshinweisschild. Jedoch sind dies alles keine klaren Definition, so kenne ich einen weiler der eine Kirche hat. Und ein gehöft mit gelben Ortsschild kenne ich auch.

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