Weihnachtsgeschenke in Gegenwart des Schenkenden auspacken oder beiseite legen?

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6 Antworten

Knigge

Auspacken

Wenn irgend möglich werden Geschenke sofort ausgepackt, um sich gezielt dafür zu bedanken und seine Freude gerade über dieses Geschenk erkennen zu lassen.

Muss man davon ausgehen, dass dies dem Beschenkten nicht möglich sein wird, so legt man eine Visitenkarte in die Verpackung, damit das Geschenk später zugeordnet werden kann.

Quelle: http://www.knigge.de/themen/festliche-anlaesse/auspacken-2605.htm

danke für den Stern

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Ich finde es extrem unhöflich die Geschenke anzunehmen, um sie dann später alleine auszupacken. Ich packe sie gleich aus, ich freue mich über das Geschenk (meistens kann man die Geschenke schon gebrauchen) und bedanke mich nochmals beim "Schenker"..

In manchen (europäischen) Ländern ist es sogar üblich bei Hochzeiten, Taufen etc. die Geschenke vorzuzeigen und die Geldsummen laut anzusagen. Meine Meinung ist aber, dass man bei Geldgeschenken je nach Situation abschätzen sollte ob man es vor den anderen oder alleine auspackt. Wichtig ist, dass man sich hinterher bedankt.

Ich packe Geschenke immer in Gegeenwart des Schenkenden aus, denn ich möchte diesem auch Freude machen wenn er sieht, dass er das Richtige getroffen hat. Und sollte ds einmal nicht sein, dann spiele ich hat einmal die Freude. Es ist doch Weihnachten

Mir ist es immer wichtig, jedes Geschenk zu würdigen, egal, was es ist. Das heißt auch, dass ich es nicht zwischen Tür und Angel auspacke und dass ich es in Anwesenheit des Schenkenden öffne. An meinem Geburtstag waren sehr viele Leute da und ich war ziemlich in Hektik, um allen gerecht werden zu können. Ich habe das dann so gelöst:

Ich habe einen "Geschenketisch" eröffnet, habe die Geschenke entgegen genommen und dem jeweiligen Schenkenden gesagt, dass ich es dort auf den Tisch lege und öffne, wenn mehr Ruhe eingekehrt ist. Damit hatte niemand Probleme, im Gegenteil: Der Schenkende fühlte sich und sein Geschenk gewertschätzt.

Es hinterher auszupacken, wenn die Gäste weg sind, finde ich ungünstig, denn manche geben sich echt Mühe und möchten dann eben auch gern die Reaktion des Beschenkten sehen.

So denke ich auch. Denn zu manchen Geschenken ist ja auch noch das eine oder andere Wort zu sagen.

Allerdings ist es als würde man die Hosen runterlassen, wenn alle heimlich tun und ihre Gefühle verbergen und man selbst packt aus ...

Wenn allerdings abzusehen ist, dass "nur" Pralinen und ein Geldschein drin sind, lasse ich die Packung zu, denn die Höhe des Geldbetrages könnte schon wieder zu Konkurrenzgedanken unter den Schenkern führen - oder zu langen Gesichtern, wenn der Vergleich zum Vorjahr ungünstig ausfällt ;-)

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@HerrDeWorde

Stimmt, bei Geldgeschenken sehe ich das auch anders. Da ist es mir sehr unangenehm, sie vor anderen und auch vor dem Schenkenden zu öffnen. Bei meinem Vater z.B. nehme ich den Umschlag entgegen und sage ihm "Vielen Dank, ich schaue später rein", verbunden mit einem Augenzwinkern und dann versteht er schon :)

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@HerrDeWorde

Stimmt, bei Geldgeschenken sehe ich das auch anders. Da ist es mir sehr unangenehm, sie vor anderen und auch vor dem Schenkenden zu öffnen. Bei meinem Vater z.B. nehme ich den Umschlag entgegen und sage ihm "Vielen Dank, ich schaue später rein", verbunden mit einem Augenzwinkern und dann versteht er schon :)

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Ich würde es vor dem schenkenden auspacken. Mich persönlich würde es freuen, die reaktion auch zu beobachten, und zu wissen ob es denn auch gefällt :)

"Bei manchen Leuten ist Hopfen und Malz verloren und JEDES Geschenk ist nur ein Platzwegnehmer und Gewohnheitsstörer." Dieser Satz zeigt nicht gerade Respekt gegenüber den Personen, die da beschenkt werden.

Ich würde einfach etwas zu essen oder trinken verschenken, und zwar etwas, von dem ich weiß, dass es der betreffenden Person normalerweise auch schmeckt. Ob das nun Pralinen sind, Likör, Tee, Kaffee, oder was auch immer, ist mehr oder weniger egal. Die Geste zählt. Ich bekomme jedenfalls lieber ein paar Tafeln Schokolade geschenkt als irgendeinen Plunder, den ich dann erst mühsam auf eBay verkaufen muss.

Prinzipiell richtig. Allerdings möchte man sich nicht Jahr für Jahr wiederholen. Und Fresskorb sowie Gutscheine haben wir alles schon durch ... hinzu kommt eine gewisse Mäkelichkeit bei älteren Leuten nach dem Motto: "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht."

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@HerrDeWorde

Möchte an dieser Stelle gern einen Vorschlag machen, da ich dein Problem selbst kenne in Bezug auf meine Schwiegereltern, die keinen Bedarf mehr an Deko haben und leider auch nicht mehr alles Essbare vertragen und mögen. Wir verschenken an sie gemeinsame Ausflüge, wo wir unterwegs zu Mittag essen oder Kaffeetrinken gehen auf unsere Rechnung. Darüber freuen sie sich wirklich. Vielleicht wäre das ja auch eine Alternative für dich?

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