Weihnachten einfach zuhause (alleine) ohne Familie verbringen?

7 Antworten

du darfst schon weg bleiben. Meine Tochter wohnt auch so weit weg, ich würde mich freuen, wenn sie da wäre, aber das ist der Lauf der Dinge. Irgendwann muss jeder seinen eigenen Weg gehen und nur weil Weihnachten ist und die verordnete „wir sind Familie und hab dich lieb Zeit „ ist albern. Man kann sich das ganze Jahr sehen wenn man mag. Eigentlich ein Fest der Ruhe und jeder hat Stress und Hektik. Die einen, die alle am Tisch beköstigen wollen/sollen/müssen und die anderen die auf der Straße sind.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich denke, meine Mama würde auch sagen, dass es bei 2-3 Monaten vorher auch sehr früh ist um zu planen. Aber ich weiß auch, dass sie trotzdem wollen würde, das ich komme. Ich bin mir sicher, ihnen ist das nicht so egal wie du denkst, aber sie nehmen die Situation einfach locker :-)

Wenn man wo ganz anders wohnt, ist es wirklich mühsam alles spontan zu organisieren.

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@Gutefrage31166

Ja aber ich denke vielleicht sind sie sich dessen gar nicht mal so bewusst.. ich würde mir da nicht all zu viele Gedanken machen. Kündige dich einfach an und gut ist. Das ist deine Familie, die werden dich nicht rausschmeisen :D

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@Gutefrage31166

Natürlich nicht. Ich müsste es nur mit meinem Arbeitgeber klären - und das wars auch. Für mich wäre die Tür immer offen, ich müsste nur wissen, ob jemand an den Tag, wo ich kommen will, auch jemand da ist, um mir die Tür zu öffnen!

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Auch mein Sohn wohnt weit weg. Trotzdem hat er es geplant, dass er über die Feiertage daheim ist. Er kommt also am 4. Advent und bleibt bis Neujahr.

Bei uns wird nichts mehr geplant, da wir seit Jahren immer den gleichen Plan haben. Somit kann sich jeder rechtzeitig darauf einstellen und auch mit der restlichen Familie so planen.

Meinen Bruder interessiert nichts?

Meine Mama hat seit ungefähr 2 Jahren Krebs, seit ihrer Chemo übernehmen mein Papa und ich die Hausarbeit, er eher halbherzig aber er tut's wenigstens. Ich bin in meinem Maturajahr und habe echt Stress wegen der Schule und diversen anderen Dingen die ich für außerschulische Aktivitäten planen muss und probiere, die ganze Sache irgendwie zu schaukeln. Meine Mama liegt jeden Tag nur auf der Couch und tut nichts (ist verständlich in dieser Zeit). Und dann gibt es noch meinen Bruder... der macht weniger als meine Mama. Letztes Jahr ist er sitzen geblieben mit der Ausrede 'mir ist es so schlecht gegangen wegen der ganzen Situation'. Er saß das ganze Jahr vorm Computer, hab ihn kein einziges Mal HÜ machen sehen, und hat mit seinen Freunden Minecraft oder andere Spiele gezockt und man hat deutlich gehört, dass er sehr viel Spaß hatte (bei seinen Freunden ist er der coole und lacht immer mega laut). Er hilft kein bisschen im Haushalt, er schafft es nicht einmal selbst duschen zu gehen ohne dass man ihn dazu zwingen muss. ER IST 15 JAHRE ALT. Außerdem ist er wählerisch beim Essen, wir müssen uns jeden Tag nach ihm richten oder extra für ihn kochen (und mit wir meine ich mich, das Kochen hab nämlich ich übernommen). So nebenbei, am liebsten hat er Süßigkeiten, das heißt, neben dem ganzen anderen gesunden Zeugs wie Nudel, Schnitzel und Pizza (das sind so ziemlich die einzigen 3 Sachen die er isst) isst er so oft wie es geht irgendein Gummizeugs. Und das beste an dem ganzen: meine Mama interessiert es kein Stück. Er ist ja noch so jung, das wird schon besser. Das kann ich mir jeden Tag anhören, wenn ich etwas an seinem Verhalten ändern will. Ich habe mit 16 angefangen, den Haushalt zu übernehmen, ich kann mir nicht vorstellen, dass er in einem Jahr komplett anders wird weil er ist sein ganzes Leben über schon so ignorant. Gestern am Abend haben wir gestritten, weil er den Katzen Wasser geben sollte. Er hat sich stur geweigert, obwohl das das einzige wäre, was er zu dieser Familie beitragen könnte. Der Rest ist zu anstrengend oder zu ekelig (z.B. Katzen füttern, er findet das Futter widerlich und will die Packung deswegen nicht anfassen) für ihn. Dann hab ich ihm gesagt, dass ich viel mehr mache als er und dass er uns damit wenigstens irgendwie helfen könnte. Was er darauf gesagt hat, hat mich so wütend gemacht 'was machst du denn? Du hast ja nur die Dinge übernommen, die Mama gemacht hat'. Er hat das ernst gemeint. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich tun soll. Ich will nicht mehr für ihn aufräumen, für ihn kochen oder ihm in der Schule helfen, weil es ihn sowieso nicht interessiert. Wenn ich das anspreche, sagen alle nur, dass ich mich nicht einmischen soll. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken auszuziehen, meine Mama hat aber gesagt, dass sie die Chemo abbricht wenn ich ausziehe. ICH BIN AM VERZWEIFELN.

Bin für jeden noch so kleinen Ratschlag dankbar!

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Mit der Familie Weihnachten feiern - Zwiespalt?

Morgen zusammen,

normalerweise feierten meine Freundin und ich Weihnachten bisher getrennt. Wir haben noch keine Kinder und sind noch nicht verheiratet, also ist sie bei ihren Eltern und ich bin bei meinen. Dieses Jahr werden wir es zum ersten Mal spontan zusammen feiern.

Geplant war, dass meine Großeltern, ich und mein Bruder zu meinen Eltern gehen um dort zu feiern. Das haben wir letztes Jahr auch schon gemacht. Dabei hat meine Mutter gekocht und die Feier sozusagen "ausgerichtet". Da mein Großvater jedoch ungern von zuhause weg möchte, war kurz angedacht, Weihnachten bei ihnen zu verbringen. Dann wären wir alle zu ihnen gefahren und meine Großmutter hätte gekocht und sowohl meine Mutter als auch ich hätten sich um Salate, Nachtisch etc. gekümmert. So weit so gut.

Gestern bekam ich eine Nachricht, ob Weihnachten nicht in der Wohnung meiner Freundin und mir gefeiert werden könne. Wir haben uns beratschlagt und meine Freundin hat sich dafür entschieden, dann hier zu sein weil sie gerne dabei wäre, wenn Weihnachten bei uns stattfindet. Wir haben dann gesagt, dass wir uns um das Essen kümmern aber mein Bruder (gelernter Patissiere) die Nachspeise bringen kann, wenn er möchte. Jetzt möchte mein Vater allerdings gerne das Fleisch zubereiten und meine Großmutter eine Suppe beisteuern. Von meiner Warte aus eigentlich kein Problem, allerdings würde das dann alles in unserer Küche stattfinden und da meine Freundin und meine Eltern durch anfängliche Schwierigkeiten nicht so dicke sind, ist ihr das nicht recht. Sie möchte kochen, denn das Fest findet bei uns statt und somit richten wir das auch aus.

Ich bin jetzt ein wenig hin- und hergerissen. Von mir aus kann gerne jeder etwas zum Essen beisteuern aber ich weiß auch, dass das dann wieder in Stress ausartet und auch ich habe nicht mehr die super Verbindung zu meinen Eltern als dass ich es aushalten würde, die den ganzen Tag in meiner Küche rumwuseln zu haben.

Wie würdet ihr reagieren bzw. was würdet ihr tun? Einfach klarstellen "Hey Leute, wenn das Fest bei uns stattfindet, dann kochen wir auch. Ihr könnt einen guten Wein oder die Nachspeise mitbringen, um alles andere kümmern wir uns" oder würdet ihr einen Streit mit der Freundin riskieren und dem zustimmen, was die Familie vorgeschlagen hat?

Danke für euren Tipps :-)

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Mit Auseinanderziehen die Beziehung/Familie retten?

Ich (w,26) und er (m,30) sind seit 2 Jahren zusammen und wohnen seit etwa 1,5 Jahren gemeinsam in „meiner“ Wohnung. Ich habe ein Kind aus einer vorherigen Beziehung mitgebracht und ein gemeinsames kam Anfang des Jahres dazu. Er ist für beide „Papa“ und auch eigentlich kein schlechter. Zusammengezogen sind wir so schnell, da ich schwanger wurde und es sich finanziell einfacher gestaltete; wahrscheinlich war der Schritt aber zu zeitig. Nun ist es allerdings so, dass er seit der Geburt unseres Sohnes zu bequem geworden ist, gar nichts mehr im Haushalt macht, zu keinen Wegen und Unternehmungen mit den Kindern oder mir mehr mitkommt und sich auch sonst zu Familienfeiern direkt ausplant und dann genervt ist, wenn er doch mit muss. Er war davor nicht überall dabei, doch wenigstens ab und an mal. So genervt war er vorher auch nicht. Sprich: ich steh mit allem allein da während er vorm PC sitzt und zockt oder auf der Couch liegt und irgendwelche Serien in Akkord schaut. Bitte ich ihn um etwas, dann bin ich für ihn gleich wieder anstrengend oder nerve ihn. Klar, dass ich nun keinesfalls glücklich bin; das weiß er aber auch. Alle Versuche bisher darüber zu reden arten in sinnlosen Diskussionen aus und treffe ich mit einer Aussage den richtigen Nerv, dann wird er kurz lauter und ich bin wieder so „anstrengend“ und er damit noch genervter.

Da wir Kinder haben würde ich diese Beziehung ungern einfach an den Nagel hängen, sondern vorher gerne alle Möglichkeiten nutzen, die unsere Familie vielleicht doch noch retten können. Nun kam mir die Idee, dass er sich eine kleine Wohnung nehmen könnte, damit wir blöd gesagt etwas „Ruhe“ haben. So kann er sich dann entscheiden, ob er lieber vorm PC/TV sitzt oder doch lieber Zeit mit seiner Familie verbringen möchte. Ich weiß nur nicht, ob die Überlegung sinnvoll wäre oder nicht. Vorgeschlagen habe ich es noch nicht.

Was sagt ihr dazu? Kann das klappen? Hat diesen Weg vielleicht auch jemand schon durch oder ähnliches?

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