Weihnachten - Ostern - Jahr schon wieder um...... brisante Zeitfrage

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33 Antworten

Mit der Zeit ist das so eine Sache- wenn du auf etwas wartest und dich freust, vergeht sie dir nicht schnell genug und wenn du am Jahresende zurückblickst, fragst du dich jedesmal, wo sie geblieben ist. Und schaue dich nur um.... jeder Mensch ist in Stress und Eile; keiner hat mehr Zeit, um sich auf sich selbst und die wirklich wichtigen Dinge zu besinnen und.... blicke in die Gesichter dieser gestressten Leute- dort findest du keine Zufriedenheit und kein Glück. Denn Zeit muss mam sich einfach manchmal nehmen und bewusst damit umgehen. Das ist etwas, was manche Mensch (leider) nicht mehr können und dann ist das Leben plötzlich vorbei und alles unwichtige vergessen. Ich wünsche dir, dass du allzeit die Zeit findest, dich auf das Wesentliche zu besinnen.

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OnkelBerni 19.12.2010, 11:35

sehr wahr - und wunderbarer Chanson vom grossen Herman van Veen

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Humpelschtilz 19.12.2010, 12:57
@OnkelBerni

bei HvV hat meine NGSW immer Blick auffe Tempotaschentücherschublade sicherheitshalber.

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... die Frage stelle ich mir auch oft, manchmal kommt es mir so vor, als hätten die Tage früher mehr Stunden, vor allem als meine Kinder noch klein waren, es keinen Vollwaschautomaten, keine Pampers und Fertignahrung gab. Man ist trotzdem zur Arbeit gegangen und hatte noch Zeit für Familie und Freunde. Vielleicht liegt es wirklich am allgemeinen Stress der heutigen Zeit.

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Humpelschtilz 16.12.2010, 08:49

genau das mein ich!! ich sag immer ich hab Lebenserfahrung und Können von mein Kram angehäuft über die Jahre - müßte ich meine Sachen doch eingtlich aus sone Gründe schneller hinkriegen un rascher fertigwerden für MERH Zeit übrig denn. Aber nee - ich schaff längs nich mehr was ich früher immer alles so nebenbei auch noch gemacht hab und trozdem reichlich Zeit für bummeln übrig war! Senil bin ich auch noch nich das ich das deswegen nichmehr auffe Reihe krieg gebacken alles. Was is mit unse Zeit passiert, ne?!

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Eine schön gestellte Frage.

Erst gestern sah ich in meinem Stammlokal eine Bekannte, die fast ein Jahr in Spanien gelebt hat, und es kam mir vor, als hätten wir uns gestern erst voneinander verabschiedet.

Als ich mir dann eine Zigarette angezündet habe, sagte mir ein Freund neben mir, dass er nun seit beinahe zwei Jahren nicht mehr raucht, und "gefühlt" haben wir noch vor ein paar Wochen zusammen draußen gesessen und geraucht.

Neulich habe ich im Kindernetz eine Erklärung gelesen, die so simpel wie wahr ist:

Mit der Zeit ist das schon eine komische Sache: Sie ist unendlich lang, aber meistens viel zu kurz. Sie ist unsichtbar, kann aber trotzdem gemessen werden. Sie erleichtert das Leben - und sie kann es erst so richtig kompliziert machen. Eins ist aber auf alle Fälle sicher: Die Zeit hat unser Leben im Griff!

Quelle: http://www.kindernetz.de/infonetz/zeit/-/id=22420/19q59d/index.html

Und das Bild vom rasenden Zug ist ein sehr gutes. Und mit zunehmendem Alter nimmt er an Geschwindigkeit zu, so dass wir gut daran tun, unsere Zeit bewusster zu erleben.

Praktische Beispiele hat Bernstorffi ja schon reichlich genannt.

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...also lieber Humpel, nun krabbel mal aus Deinem Hängeteil raus und fang mal an Dich zu bewegen! Nicht langsam nein, es darf ruhig ein wenig schneller sein!

Schildkröten und Deine Frage haben eins gemeinsam. Beiden vergeht die Zeit wie im Fluge. Nur das Schildkröten nicht fliegen können und DU hoffentlich, nicht mal aus der Kneipe oder von GF, bei den vielen lecker Verschonungshofffragen...;-)))

Solltest Du für 2011 mal ein wenig Entschleunigung brauchen/suchen, kann ich Dir nachfolgendes ans ♥ legen:


Nach dem Willen von Planern soll die Insel um rund zehn Hektar wachsen und als “Helgoland 3.0″ bewusst konsumierende Touristen ansprechen.

Die Insel Helgoland verändert ihr Gesicht und erfindet sich neu – bereits zum dritten Mal: Im 19. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg war Helgoland Seebad für Erholungssuchende, Gesundheitstouristen, Künstler und Prominente. Nach dem Wiederaufbau Mitte der 50er-Jahre wurde die Insel bis heute Ausflugs-, Einkaufs und Freizeitparadies für Tagestouristen. Doch die werden immer weniger – es muss etwas geschehen. Jetzt soll der rote Felsen zum “übernachtungstouristischen Ganzjahresparadies” für “Naturerlebnis, Entschleunigung, Erholung und Nachhaltigkeit” werden. Arbeitstitel: “Helgoland 3.0″

Quelle:

http://www.maritimheute.de/helgoland-wird-groser/


Pack Deine Helga´s und NGSW´s und natürlich den Stilz und rauscht da mal rüber. Ostern ist ja bald, sehr bald sogar. Gleich also...;-)

Lass Dir ruhig Zeit mit nem Kommentar, ich muss noch fix ein paar Eier färben!

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Das Empfinden des Verstreichens der Zeit ist abhängig von der Reizaufnahme und -verwertung. Der Mensch lebt in Routinen. Nimmt die Menge der Reize infolge der gleichförmigen Lebensführung ab, wird die Zeit als schneller fließend vernommen. Schafft der Mensch es sich immer wieder neuen Reizquellen zuzuwenden, die Meldungen dann verarbeitend, wird das Vergehen der Zeit als nicht mehr so schnell empfunden.

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Humpelschtilz 16.12.2010, 15:12

oder auch - werden wir nich grade immer mit neue Reizquellen noch un nöcher beschmissen un kann sein davon rennt die Zeit denn extraschnell??? Alles relativ wie der Eine Stein immer sagte...

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Das ist nun mal eine wirklich gute Frage!

„Zeit“ ist etwas so Relatives und wird von mir – je nach Situation – sehr unterschiedlich empfunden. Wenn ich auf etwas warte, mich auf etwas freue, dann scheint die Zeit schier still zu stehen. Sie will einfach nicht vergehen. Wenn ich hingegen etwas zu erledigen habe, etwas tun muss oder möchte, dann rennt die Zeit und ich hechele einfach nur noch atemlos hinterher.

Ich habe für mich festgestellt, dass die Zeit durchaus langsamer vergeht, wenn ich sie bewusst wahrnehme, wenn ich das, was ich gerade mache, in vollen Zügen genieße. Je intensiver ich meine Zeit gestalte und ausfülle, desto „mehr“ habe ich von ihr. Lasse ich sie aber nur so dahin fließen, entrinnt sie mir förmlich.

Für mich ergibt sich daraus die logische Schlussfolgerung: Wenn ich bewusst lebe, wenn ich den Augenblick wahrnehme und wenn ich nicht einfach nur so dahin dümpele, sondern meine Tage nicht nur mit Pflichterfüllung, sondern auch mit angenehmen Dingen fülle, dann habe ich auch mehr von meiner Zeit!

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tischbein 16.12.2010, 22:39

Wahrlich schön geschrieben, und auch nachvollziehbar! Gedäumt! beinchen

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Entdeckung 17.12.2010, 08:04

Da kann ich nur mit tischbein sagen: "Wahrlich schön beschrieben..."

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@Humpelchen, ich nehme an, dass du in der glücklichen Lage bist, nicht mehr arbeiten gehen zu müssen?!

Dann hast du nämlich die Muse, wirklich wach und bewusst hinzuschauen.

Tust du das, wirst du bemerken, dass sich alle „Maßeinheiten für Zeit“ tatsächlich „kürzer“ anfühlen. Ob du ein Jahr, einen Monat, oder auch nur eine Woche, einen Tag nimmst. Und du hast auch schon sehr richtig bemerkt, dass dies völlig unabhängig vom Alter desjenigen ist, der da hinfühlt.

Es sind gravierende Veränderungen im Gange, die auch unser gewohntes Zeitgefüge nicht verschonen. Das heißt, dass es gar nichts mit dem Einzelnen zu tun hat und keiner etwas „tun“ kann, um wieder „mehr Zeit“ zu haben. Denn dies ist ein Fakt. Und es wird sich noch viel mehr beschleunigen.

Das Problem an der Sache ist, dass Mensch an seinen alten, gewohnten Strukturen festhält.

Weil… es kann ja nicht sein, was nicht sein darf.

Und so versucht Mensch sich trotz dieser ganz offensichtlichen Veränderung, sich noch immer so zu verhalten, als ob es diese nicht gäbe.

Er versucht dasselbe Pensum zu schaffen, die gleichen Aktivitäten hinein zu packen und verfällt zusehends in Stress und Hektik. Und auch dies wird noch härter werden.

Was also tun?

So weit es jeweils in der persönlichen Situation möglich ist, den Faktor Zeit heraus nehmen! Mit dem Fluss des Lebens gehen. Selbsterkenntnis verhilft zu mehr Gelassenheit und innerer Ruhe.

Sich bewusst werden, welche Lebenssituationen eventuell verändert werden müssen.

Ich höre schon den Aufschrei… „Ja, aaaaber…!“ „Aber ich kann doch nicht…!“

Dafür ist jeder selbst verantwortlich… und jeder muss sich über kurz oder lang die Frage stellen:

Bestimme ich die Umstände, oder bestimmen die Umstände mich?!

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Ist ja schon ganz richtig, was Onkel BERNI da von sich gegeben hat! Entschleunigung funktioniert tatsächlich nur über Veränderung...!

Damit mein Leben sich auch mal bissi entschleunigt, habe ich jetzt mal richtig reichlich Veränderungen eingebaut... kurz: bei mir geht derzeit alles drunter und drüber - aber meine Tage werden dafür auch immer länger....!! o.O

Ob das als Erfolgsmeldung ausreicht???


"Das Phänomen, dass die Zeit und die Jahre mit zunehmenden Alter scheinbar immer schneller vergehen, hat auch die israelische Psychologin Prof. Dinah Avni-Babad untersucht. Nach ihren Forschungsergebnissen liegt die Ursache mit in der täglichen Routine begründet. Zwar gibt es auch bei Kindern ein gewisses Mindestmaß an Routine, wie der tägliche Weg zur Schule an den Wochentagen, doch während des Unterrichts bekommt ein Kind stetig neuen Stoff vermittelt und während Freizeit erlebt ein Kind stetig Neues. Mit zunehmendem Lebensalter bestimmt die Routine dagegen immer mehr das Leben eines Menschen.

Was der Mensch jedoch rein routinemäßig erledigt, dass bleibt kaum noch in der Erinnerung haften und hinterlässt keine nennenswerten Eindrücke und Spuren in der Zeitwahrnehmung mehr. Um diesen Kreis zu durchbrechen, müsste ebenfalls die alltägliche Routine durchbrochen werden. Nur wer sein Leben oftmals auf den Kopf stellt und sich ständig neuen Erfahrungen aussetzt, könnte die Zeitwahrnehmung wieder dehnen. So in etwa ist zumindest die Meinung von Prof. Dinah Avni-Babad und ihrer Kollegin Ilana Ritov, wie in einer Ausgabe des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau nachzulesen ist."

http://www.wolkengold.de/lebenszeit/lebenskreis-08.htm

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tischbein 16.12.2010, 22:22

Tolle Antwort!

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Ach Humpilein..da bist Du nicht allein auf weiter Strecke und denkst nun, wir könnten Hilfestellung geben. Weit gefehlt..es geht dem Einen wie dem Anderen so..ob jung oder alt, jeder stöhnt im Hinblick auf die rasende Zeit. Es war doch gerade erst Weihnachten..und nun schon wieder? Das verstehe wer will, ich auch nicht und wenn dann am 24.01. aus Jux und Dollerei von Heilgabend in 11 Monaten gesprochen wird..schon sind die 11 Monate rum und es schon wieder da die Weihnachtszeit mit all seinem Streß.

Einen einzigen Trost den ich anbieten kann..Du bist nicht allein in der rasanten Zeit, wir begleiten Dich wohl fast alle und sprechen/fragen/lesen uns in 12 Monaten wieder.

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Humpelschtilz 16.12.2010, 09:51

un dazwischen??? ;o))

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amdros 16.12.2010, 10:31
@Humpelschtilz

Humpi..was für eine Frage..wir lesen uns oft..zwischendurch.. oder? Oder vllt. auch Hansesail???

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Wo ist unsere Zeit geblieben ?

Die grosse, alte und gute Frage nach der SUBEKTIVEN ZEIT - hier gelassen und lustig gestellt.

Vorweg: Hier können NUR die Älteren ab 45 oder so wirklich mitreden. Für die Jüngeren erscheint das wieder als eine unserer Dadaismus-Fragen. Ist es nicht.

Berni heute mal ernst:

Die am längsten empfundene Zeit unseres Lebens (insgesamt !) ist die Zeit bis zum 18. Lebensjahr. Danach kommt der Zug schon langsam in Fahrt. Ab 40 rast er schon - ab 60 hat er die subjektive Lichtgeschwindigkeit erreicht.

Das Problem: Wenn das Leben bestimmten Gewohnheiten nachgeht und man ohnehin in der Jugend sehr viele Erfahrungen gesammelt hat, merkt sich unser Geist "subjektiv" nichts mehr und die Zeit scheint zu rasen , was sie ja in Wirklichkeit nicht tut.

Es gibt Hilfe:

  1. Viel Urlaub und Kurzurlaube machen sowie neue Menschen kennenlernen und besuchen etc.... Die Zeit vergeht subjektiv wieder langsamer - wegen der vielen neuen Eindrücke.

  2. Aus den festgefahrenen Gewohnheiten häufiger aussteigen - heisst auch abundzu aus dem Zeitzug aussteigen. Dazu gehören auch kleine Projekte wie Wohnung verändern, in Teilen renovieren, Möbel ändern und und..... Neue Stadtteile aufsuchen, neue Geschäfte zum Einkaufen suchen usw usw..
    Man ist in einem Hausmacher-Urlaubszustand - und die Zeit vergeht wieder subjektiv langsamer.

  3. Auf etwas dringend warten bedeutet deutliche Verzögerung der subjektiven Zeit. Tja, schwer Beispiele zu nennen. Sich einen Wunsch erfüllen und etwas bestellen, ein besonderes Geschenk für die Frau anfertigen lassen, auf den Familienbesuch in Paris doll freuen (bei mir) und aufs Frühjahr/Ostern (JA!) warten. Auf das erwartete Kind der Nichte warten und freuen....Das Warten auf etwas bringt schon was. Dieser 3. Teil = Zustand ist wohl am schwersten herstellbar .

FAZIT:

Es ist ganz schön anstrengend, den "Rasenden Zug der Subjektiven Zeit" langsamer zu machen.

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Humpelschtilz 16.12.2010, 12:07

och Bernsdorffi...... EXTRA hab ich doch das Beispiel von unsen gans jungschen Spund den Schornschti hergeschrieben! Das is NICH ausgedacht!!! Nenee hat iwie nich direkt mit seine altgewordenen Jahre oder Jahrenden zu tun....

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OnkelBerni 16.12.2010, 12:16
@Humpelschtilz

Aber mit den IMMER WIEDERKEHRENDEN Gewohnheiten !!!

Ich glaube nicht, daß ich am Thema vorbei geantwortet habe .

Nun mach´mal meine Antwort nicht kaputt !

Lies sie nochmal in Ruhe durch - manchmal dauert´s bißchen bei Dir - kenne ich ja schon..... grien...

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Lilly2643 16.12.2010, 13:25
@OnkelBerni

Lieber Onkel Berni, deine Antwort ist sehr gut und genau richtig.

Das ist so, als wenn der Zug geradeaus fährt ohne Kurven. Da sieht der Lokführer auch immer dasselbe und -schwupps- ist die Fahrt (sprich: ein Jahr) schon wieder zuende.

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auchmama 16.12.2010, 14:28
@OnkelBerni

tröst...ich mag sie auch ein wenig, die Seniorenantwort...;-)

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Humpelschtilz 16.12.2010, 14:50
@auchmama

trööööst - ich MAG doch Deine Antwort Du (Em)Findling!! Siehst doch, hast doch eh wieder die allermeisten Pünkte hier eingesackt ;o)) Aber mal bischen hin un her un wieder zurückfabulieren kriegen wir doch noch ohne vollgeweinten Taschentuch hin, ne?!

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Humpelschtilz 16.12.2010, 17:39
@Humpelschtilz

Hier Berni, kriegs von mir fix ma nen steifen Grog hingemailt un Schneeketten für bei Dir untere Schuhe bei Euern Blitzeis da. Belib schön senkrecht un gut zu Hause!! Un denn hier bei GF durchwärmen richtig!!! Immer auffe Seite vonne Wind-Gejagten! herzlichst old H.

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Liebes Humpelchen, wir alle leiden wahrscheinlich mehr oder weniger unter der "schnellen Zeit". Wir sollten, denke ich, die guten und wertvollen Zeiten mehr genießen. Dazu fand ich einen schönen Text:

Die wichtigsten Dinge im Leben

Autor: unbekannt

Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Als der Unterricht begann, nahm er ein großes leeres Mayonnaiseglas und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei. Sie stimmten ihm zu.

Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen, schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Zwischenräume der größeren Steine. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei. Sie stimmten wieder zu und lachten.

Der Professor seinerseits nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand die letzten Zwischenräume im Glas aus. „Nun“, sagte der Professor zu seinen Studenten, „Ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie Ihr Leben ist! Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Gesundheit, Ihre Kinder. Dinge, die – wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben – Ihr Leben immer noch erfüllen würden.

Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge wie z.B. Ihre Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto.

Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine. So ist es auch in ihrem Leben. Wenn Sie all ihre Energie für die kleinen Dinge in Ihrem Leben aufwenden, haben Sie für die großen keine mehr. Achten Sie auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit für Ihre Kinder oder Ihren Partner, achten Sie auf Ihre Gesundheit. Es wird noch genug Zeit für Arbeit, Haushalt, Partys usw. geben. Achten Sie zuerst auf die großen Steine, sie sind es, die wirklich zählen. Der Rest ist nur Sand.“

Sinniger Text, oder nicht?

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Lilly2643 16.12.2010, 23:00

Ein sehr sinniger Text, meine Liebe.

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Entschleunigen... hmmm.... musste mal Piet Klocke oder Rudolf Scharping fragen. Die können das scheinbar.... ....nee mal im Ernst. Ich denke, je mehr man auf etwas wartet, desto länger dauerts gefühlt, bis der Zeitpunkt erreicht ist... Denn: Die Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Und als Kinder gabs halt viel mehr Sachen, auf die man sich gefreut hat: 4 lange Ferien, Weihnachten, Nikolaus, Geburtstag, Ostern, Urlaub, und und und... Dazu kommt, dass man als Kind meistens ja schon am frühen Nachmittag zu Hause war... So kam einem als Kind diese "Zeitraserei" nicht so schlimm vor...

Heute geht man Arbeiten, ist erst am späten Nachmittag zu Hause, der Haushalt macht sich auch nicht von alleine, Stress kommt auf und man ist froh, wenn man Feierabend hat. Und man erwartet spezielle Zeitpunkte nicht mehr so sehnsüchtg, wie damals...

So vergehen die Tage einfach schneller... und ehe man sich versieht, ist ein Jahr schon wieder um... ...xD

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Humpelschtilz 16.12.2010, 12:02

Zitat oder Ozon R.S. : Jaaaaaaaaaaaaa, sooooooo iiiiiiiis daaaaaaaaaas deeeeeeennnnnnnnnnnnnnn woooooooohl.

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ach Humpelchen..... Du bist nicht allein!!!

Es geht uns irgendwie wohl allen so.

Ich sag schon immer - wir sind ja nur ein Rattenversuch und unser Laborleiter hat die Zeituhr eben etwas schneller eingestellt.

Die Ratten in den medizinischen Forschungsstätten können auch nicht erkennen wieso die Lichter statt wie früher im 12-Stunden-Rhythmus nun alle 8 Stunden an und ausgehen. Ihr Gehäuse und alles drumrum bleibt dasselbe dabei. Sie kriegen allerdings ihr Futter in kürzeren Zeitabständen und sie gewöhnen sich daran, ihre Verrichtungen schneller zu absolvieren. Sie hecheln rum und suchen den Ausgang und die nächste Generation findet diesen dann schneller und in vorgeschriebener Neu-Geschwindigkeit.... Wie ihr Laborleiter das veranstaltet können sie aus ihrer Perspektive logo nicht raffen!

Wir Menschen können auch nur drei Dimensionen erkennen und die Zeit als vierte so halb und halb.... alles ist relativ und die Zeit eben auch.

Der Laborleiter über uns (dessen Handeln wiederum wir nicht ergründen können) weiß da mehr, was er an Versuchsprogrammen mit uns anstellt und dabei seine Mensch-Verhaltensforschung absolviert. ;))

So, nu haste ne Humpel-gerechte Erklärung Deines Problems.... oder???

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Humpelschtilz 16.12.2010, 09:21

ich bin ja gans un gar gegen Versuchstiere (das können die inzwischen alles mit ihre Computer stimulieren - und unsinnige Versuchereien sowieso nich nötig)

Muß ich ab getz un immer nu auch gegen uns sein weil wir auch welche sind womöglich... ¿ ¿ ¿

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Momo1965 16.12.2010, 09:32

Ich frage mich gerade, was wohl eine Humpel-gerechte Erklärung ist... hmmm...

Ich denke, Dein Vergleich hinkt gewaltig! Was uns Menschen von den von Dir erwähnten Versuchs-Ratten unterscheidet, ist die Tatsache, dass wir durchaus Einfluss auf unsere Zeit-Gestaltung haben, und somit auch auf das Empfinden von Zeit.

Insofern empfinde ich mich auch nicht als "Opfer" eines "Versuchsprogramms", sondern in einem gewissen Maße als selbstbestimmendes Wesen.

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forbiddendogs 16.12.2010, 09:42
@Momo1965

die schlauen Ratten - aus sich selber und von Innenher gesehen - also die nehmen durchaus auch Einfluß auf ihr Tun und lassen....

Wir haben halt unsere höherstufige Menschensicht. Aber so richtig wissen wissen wir auch nur vage bis nix...... oder??

grübelgrübelnocheinweilchen...

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Angel84 16.12.2010, 10:17
@forbiddendogs

Ich finde dein Beispiel absolut genial! Du hast es perfekt erfasst!

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Momo1965 16.12.2010, 12:21
@forbiddendogs

Nun ja, da ist ohne Zweifel etwas Wahres dran, dass wir Menschen auch längst nicht alles wissen und / oder steuern können.

Aber zumindest habe ich im Vergleich zu den Ratten durchaus Einfluss auf die Intervalle, in denen bei mir das Licht an und wieder aus geht. ;-))

Hier jetzt die zeitliche Wahrnehmung oder das subjektive Empfinden einer Ratte zu erörtern, halte ich insoweit für relativ aussichtslos, als dass uns das für uns selbst ja noch nicht einmal zu gelingen scheint.

So gerne ich auch über philosophische Fragen diskutiere (müssten wir dafür nicht ins Forum?), so sehr sehe ich dieses Thema betreffend auch schon meine Grenzen, zu einem wirklichen Ergebnis kommen zu können.

(Danke für Dein Kompli! Ich halte in der Tat überhaupt nichts von unsachlichen oder gar destruktiven Diskussionen!)

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Momo1965 16.12.2010, 22:44
@Humpelschtilz

Nein, auf die Sonne haben wir natürlich keinen Einfluss! Das ist wohl klar!

Es war aber doch die Rede davon, dass die Labor-Ratten sich auf den veränderten Licht-Turnus einstellen mussten. Die Zeiten der Sonne haben sich aber meines Wissens nach nicht verändert, oder irre ich mich da?

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forbiddendogs 17.12.2010, 07:53
@Momo1965

für die Ratten ist die Labordecke das Firmament und das Licht dort die Sonne - wenn sie im Labor geboren wurden (wohl alle dort?) So und für uns ist der Himmel über uns das einzig Gewußte.....

Andere Sache zum Thema Zeit läuft schneller bei eingefahrenen Gewohnheiten.

Also, wir sind freie Künstler - Tourneen durch Städte und Länder. Viele Eindrücke, ständig was Neues. Zurückgezogen im Landhaus mit den Hunde. Dann wieder Betriebsamkeit u. Unterhaltung in der Stadtwhg.

Kein Tag wie der andere - aber die Zeit - die rauscht auch bei uns nur so durch..... ???

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Denk an deine Kinderzeit zurück: Du hattest nichts. Keine großen Eigentümer, fast keine Verpflichtungen außer dem Kindergarten oder der Schule. Stimmts da war die Zeit länger???!

Also sag ich immer - ab an die Uni, Vorlesungen besuchen...(gibbet auch für Rentner) Deinen Eltern, so sie noch leben liegste zwar ein wenig auf der Tasche - dafür hast du nix und endlos Zeit vor allem abends in der Kneipe. Früh wird geschlafen und 10 geht die Vorlesung an...

Manche verbringen in dem Zustand fast 40 Jahre. Die habens erkannt! :o)

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Böse Frage - kalt erwischt !! Eben hatte ich noch einen quirligen Welpen und die Wuff schaut mich neulich an (ich war gerade so in Gedanken), und erschrecke fürchterlich, weil ich meinte, meine alte Fussel steht vor mir (seit 4 Jahren in den ewigen Jagdgründen). Jetzt --boing!-- hat die "junge" bereits eine graue Schnauze. Da habe ich mir vorgenommen, die anfallenden Tätigkeiten nicht mehr einfach so abzuarbeiten, sondern zwischenzeitlich auch innezuhalten, um die Umgebung so zu betrachten, daß man sie auch jemanden beschreiben könnte. Außerdem liegt recht viel an der modernen Lebensweise. Was gestern galt, ist heute schon obsolet. Es ändert sich alles zu schnell. Was mich aber nicht daran hindert, einiges für mich Unverzichtbare zu behalten, was andere belächeln, weil "altmodisch" oder "kindisch". Man muß sich eben so gut es geht seinen eigenen Kosmos schaffen und die Hektik, die von draußen kommt nicht zu oft reinlassen.

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Humpelschtilz 17.12.2010, 07:58

dicken DH der Dich hoffentlich herzlichwarm erwischt ;o))

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koch234 17.12.2010, 14:58
@Humpelschtilz

am schnellen Hundeleben sieht mans mal wieder, der freut sich jedesmal wenn er mich neu wieder sieht, und wenn ich nur kurz auf Clo war, der weiß, das jede seiner Zellen glücklich sein soll und nutzt einfach frech jede Gelegenheit dazu :))

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Birgitwunder 17.12.2010, 15:30
@Humpelschtilz

Herzlich warm ist einfach wunnebar, da kann man doch besser mit allem um ^^! Auch sehe ich gerade die graue Schneeschnauze, der es wieder einmal nicht schnell genug gehen kann, obwohl ihr in ihrem Alter einen Gang runterschalten wohl bekäme :-)))

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koch234 17.12.2010, 14:56

das mit der grauen Schnauze hat mein Hund auch neuerdings,

.. . . . . .. könnte allerdings auch am Schnee liegen ;-)

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Humpelschtilz 17.12.2010, 15:22
@koch234

meinst mein grauer Schnauzer liegt auch nur in Schnee wenn ich den nich rasiere ¿

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Birgitwunder 17.12.2010, 19:25
@Humpelschtilz

Schnäuzer über Schnee rasieren birgt Gefahr, ihn zu verlieren. Auch bei Rasur im Badezimmer ist er fort und sträubt sich nimmer...

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je mehr ich zu tun hab, desto länger ist der Tag und desto mehr hab ich von der Zeit

hab ich nichts getan außer zu konsumieren (ZB HIER!) dann gehen die Tage ungenützt schnell vorbei

und wenn das deinem Jungen "Bw"ler so schnell gegangen ist mit dem Bund, dann liegt es einerseits daran, dass die (Regimisten)dauernd was von der Bundeswehrzeit weggekürzt haben (jetzt isses sogar auf "NULL"!) andererseits daran, dass dieser junge Spund nicht den "Magischen Spielzeugladen" gesehen hat.

Dort gibt nämlich der scheidende Ladenbetreiber seiner Nachfolgerin die mit ihm auf sein Scheiden "warten" will eine Weisheit mit:

Nicht warten, ATMEN!

Tief und bewusst genießen, dass man es kann und mit jedem Atemzug Glückseligkeit in sich aufnehmen.

Und dann sagte doch neulich noch eine auf ner Weihnachtsfeier, gugelt doch mal bei youtube

"jede meiner Zellen ist glücklich"! Da ist einer, der einem auf den ersten Blick albern erscheint, aber der hatte wohl so eine "Spontanheilung" nach einem Unfall mit Lähmung etc

und bringt nun mit einem einfachen Mittel der Menschheit seinen einfachen Segen -

und es wirkt wirklich wenn man mitmacht, sagte mir diese Frau :)

vielleicht ist es einfacher, wenn man damit alleine anfängt, vielleicht beim Waschen oder Fegen oder so.

Jedenfalls wär dem Soldaten die Zeit nicht so kurz und sinnlos erschienen,

wenn er die Zeit mit Meditaionen oder "ATMEN" mit Sinn erfüllt hätte, wie mit Sand zwischen den besagten Kieselsteinen.

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Das alte Lied mit der subjektiv erlebten Zeit. Die wird je nach Tagesform und Emotion anders empfunden. Gesteuert durch den biologischen Schrittmacher, der im Gehirn sitzt. Das scheinbar schnell empfundene Ablaufen der Zeit liegt in der klassischen Konditionierung begründet. Man kann ihr allerdings ein Schnippchen schlagen: Indem man bewußt lebt, und hin und wieder Dinge anders macht, als man sie gewohnt ist. Dann hat man die Chance den "Größten Feind im Leben des Menschen" (Zitat von Mark Stein, Verfasser des Werkes "Der Zeitfaktor")zu besiegen.

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ursula39 16.12.2010, 17:09

Ich stelle zum Beispiel Samstagabend den Wecker in den Kleiderschrank!

Ist es das, was Du meinst?

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Timeoscillator 16.12.2010, 17:54
@ursula39

Eine supertolle Idee...der erfolgreiche Versuch Zeit zu verdrängen...sie sogar einzuschließen... um sie gegebenenfalls ohne viel Mühe wieder auf die Menschheit loszulassen...

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andisazi 16.12.2010, 19:58
@Timeoscillator

...Zeitsparkasse...;-) Ich war mir fast sicher, dich hier zu finden. Und dein Nick paßt gut zu dem, was mir dazu einfiel: Wenn man wirklich so alt ist, wie man sich fühlt, habe ich für mich die Existenz des Lebens nach dem Tod schon mehrfach bewiesen. Zum Entschleunigen bedarf es bei mir stattdessen nur eines Handgriffs: Armbanduhr ab. Für mich sind Tage ohne Armbanduhrzeit fast doppelt so lang.

Außerdem - wenn ich Humpel recht verstand, kam nur ihm die Zeit bis zum Wiedererscheinen des Schornschtis kurz vor. Für den Jungen ist sie zwar gerannt, aber eher, weil er in wenig Zeit viele neue Leute kennengelernt hat. Und für Humpel war die Zeit vllt. kurz, weil er wieder nächtelang mit e an der Bar stand und tagsüber mit Onkel Berni Haarwildjägerlatein gedrechselt hat...;-)

LG andisazi

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Ja lieber Herr Humpel,ich bin erst 17 geworden.Für mich war es ein langes Jahr.Viel ist geschehen.Das nächste Jahr wird wohl noch länger.Meine Mama sagt immer,dass die Zeit ab dem achtzehnten Lebensjahr schneller vergeht.

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Humpelschtilz 16.12.2010, 15:15

frag ma schullezwei was seine Zwerge da für Erfahrung gemacht haben ;o))

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Die Zeit ist immer dieselbe: Ticktack, ticktack, ticktack...

Allerdings glauben wir, dass sie schneller vergeht, wenn wir älter werden und wenn wir die Zeit mit Kurzweil verbringen.

Umgekehrt glauben wir, dass die Zeit nicht vergehen will, wenn wir unbedingt auf etwas warten und es scheint, als vergehe die Zeit überhaupt nicht, auch dann, wenn wir Langeweile haben (wann und wer?).

Also, wir müssen uns entscheiden: Langeweile oder Kurzweil?

Aber: Die fortschreitende Zeit ist immer dieselbe...

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Humpelschtilz 16.12.2010, 12:20

och bitte lies nochmal mein UNGELOGENES Schornschti-Beispiel. Er is n gans JUNGSCHEN Spund un er hatte lange Zeit mit WARTEN verschmettern müssen bein Barras

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ursula39 16.12.2010, 17:07

Ach was?

Die Zeit bis zum nächsten "Ersten" ist verdammt lang.... :-((

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Ach Humpi, du hast ja so Recht.

Und Onkel Berni hat schon alles gesagt, was es zu sagen gibt.

-

Früher, vor langen Jahren, als wir noch Kinder waren, dauerte es doch immer sooooo lange, bis wieder Weihnachten war. Es passierte so viel in Kindergarten und Schule. Die Sommerferien dauerten immer sehr lange, weil jeden Tag irgendwas anderes passierte.

-

Heute sind meine Kinder schon fast groß und ich weiß gar nicht mehr, wo die letzten Jahre geblieben sind.

-

Mir fällt da ein Zitat ein, ich weiß nur nicht von wem:

Du musst nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben.

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Humpelschtilz 17.12.2010, 12:48

DAS is ein Zitat, ne Leute?!!! Dankesehr für diese Info an uns allezusammen!

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