Weigerung sich selbst zu helfen, was tun?

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3 Antworten

In solchen Fällen kann man Kontakt mit dem Amtsarzt aufnehmen, zumindest in Österreich. Der wird vor Ort sich ein Bild machen und kann bei Selbstgefährdung gegen den Willen des Betroffenen eine Einweisung in die Psychiatrie veranlassen. Eine andere Möglichkeit in Österreich über den psychosozialen Notdienst einen Hausbesuch vereinbaren. Arzt und Sozialarbeiter werden mit der Person reden und sich ein Bild über den aktuellen Zustand machen. Je nachdem können die weitere Vorgangsweise mit der Betroffenen besprechen, aber auch falls notwendig die Einweisung in die Psychiatrie veranlassen. Wünsche dir, dass du die entsprechende Hilfe bekommst, denn es ist ganz schlimm, wenn man in einer solchen Situation hilflos ist, weil man so gut wie nichts tun kann, außer eben über Institutionen.

Eine "Entmündigung" ist per Definition "der Antrag beim Vormundschaftsgericht für eine andere Person die Betreuung anzuordnen."

Das geht nur unter ganz bestimmten Veoraussetzungen: Der zu Betreuende wir nach dem Antrag durch das Gericht oder einen beauftragten Gutachter "begutachtet". Wenn bei diesem Termin eine "erhebliche Gefahr" für den im Antrag benannten zu Betreuenden festgestellt wird, kann das gericht die Betreuung anordnen. Der Betreuer soll möglichst aus dem sozialen Umfeld des zu Betreuenden kommen. Findet sich dort niemand, wird vom Gericht ein professioneller Betreuer bestellt.

Zu b) Ich gehe mal davon aus, dass Du Kind bist. Dann schau einmal unter der Seite http://www.elternunterhalt.org/elternunterhalt-rechner.php nach. Da kannst Du den Satz, der für Dich in Betracht kommen würde selbst errechnen. Es gibt noch weitere Kriterien. Dazu gibt es Urteile.

Eine Sammlung der Urteile gibt es unter finanztip.de Suchbegriff:elternunterhalt-schonvermoegen/

Aber auch "Ein zerrüttetes Verhältnis" kann zur Befreiung von der unterhaltsverpflichtung führen. Dazu solltest Du jedoch einen Rechtsanwalt fragen.

Hier darf und kann niemand seriöser Weise dazu einen Rat geben. siehe dazu §2 RDG (Rechtsdiensteistungsgesetz) Rechtsdienstleistung ist jede Tätigkeit in konkreten fremden Angelegenheiten, sobald sie eine rechtliche Prüfung des Einzelfalls erfordert.

Und ein Verstoß kann da wirklich TEUER werden.

Gruß Uli

Der erste Ansprechpartner ist sicher der Hausarzt der betreffenden Person. Dazu müsste aber der nächste erwachsene Verwandte der Dame hin. Wenn er die Lage auch so sieht wie du, solltest du dich an das nächste Amtsgericht wenden, an die Betreuungsstelle. Dann läuft alles von selbst an. Wegen evt. anfallenden Kosten kannst du dich dann mit dem Betreuer, wenn einer eingesetzt wird, besprechen. Es gibt viele Möglichkeiten, das Richtige zu tun.

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