Weidels Abgang wirklich Wahlkampftaktik?

9 Antworten

Wer sich als AfD-Führungsperson einer solchen Diskussionsrunde stellt weiß doch was auf ihn zukommt. Da braucht man ein dickes Fell, muss einiges einstecken können, darf aber auch austeilen.

Genau das ist auch passiert.
Warum Fr.Weidel das nicht bis zum Schluss durchgezogen hat weiß wohl nur sie allein.

Auffällig ist aber, das im kurz nach dem Abgang verbreiteten Statement, ausschließlich die Schuld der Moderatorin gegeben wurde.

Die Reaktion von Fr.Weidel erfolgte aber offensichtlich nicht auf Fragen der Moderatorin sondern direkt nach einem Verbal-Angriff von CSU-Scheuer.
Dieser wird im Statement aber überhaupt nicht erwähnt.

Wer jetzt böses denkt könnte also vermuten das dieses Statement bereits in der Schublade lag, es dann aber verpasst wurde dieses zu aktualisieren und auf die Situation anzupassen.

Ganz einfach , hast du die ganzen anderen Talkshows gesehen wo sie war ?

Immer der gleiche Mist .

Da ist es kein Wunder das es Ihr Irgendwann reicht.

Es geht nicht um Herrn Scheuer sondern um die ewigen gleichen Torpedierungen seitens der Medien.

Ihr versteht schon gar nicht mehr wie Ihr gelenkt werdet.

Herr Schulz und Frau Merkel haben Ihre eigene 2 Leute Show und der Rest darf sich gegenseitig torpedieren.

Als Herr Bosbach die Sendung damals verlassen hat wurde er mit Lob überschüttet aber das ist ja was anderes :)

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@D2000

Da ist es kein Wunder das es Ihr Irgendwann reicht.

Hatte sie etwa erwartet das es diesmal anders werden könnte?
Ganz ehrlich, wer sich als Spitzenpolitiker darauf nicht argumentativ vorbereitet - gerade weil diese Angriffe ja zu erwarten waren, wer sich da nicht zumindest halbwegs behaupten kann und stattdessen den Schwanz einzieht, der taugt nichts als Führungskraft.

Man darf als AfD durchaus Positionen einnehmen die nicht dem Mainstream entsprechen. Darüber kann und muss man diskutieren, diese Position darf man ganz sicher auch verteidigen.
Darum ging es hier aber weniger.

Fr.Weidel verließ genau dann das Studio als sie auf die rechtsextremen Äußerungen von Hr.Gauland und Hr. Höcke angesprochen wurde - das war der ausschlaggebende Punkt.
Konnte sie nicht, wollte sie nicht auf dieses große Problem der AfD eingehen?

Ihr versteht schon gar nicht mehr wie Ihr gelenkt werdet.

Auf diese pauschale Floskel antworte ich Dir einfach mal genauso:

Du, und viele Andere auch,  bist/sind nicht mehr in der Lage zu differenzieren, kannst nicht mehr erkennen was an der AfD alles faul ist, bist nicht bereit einen kritischen Blick auf manche Aussage zu werfen, es gilt ganz pauschal: Die AfD ist gut, die anderen sind böse.

Als Herr Bosbach die Sendung damals verlassen hat wurde er mit Lob überschüttet aber das ist ja was anderes

Auch das habe ich damals kritisiert.
Wer sich auf solche Formate einlässt muss das aushalten können.

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Woher soll das irgendeiner wissen? Ich bin durch Serge Menga auf diesen Mist gestoßen und auffällig war meiner Meinung nach, dass Frau Weidel von Anfang an nicht in Top-Verfassung schien. Es schien mir, als wurde sie nur eingeladen, um als einzige Gegenposition in einem Affenzirkus vorgeführt zu werden. Das war keine Debattenkultur, sondern eher eine Zerfleischung. Nicht einmal die Moderatoren blieben neutral und die Publikumseinklatscher waren eine Farce. Ich hatte bis zu dieser Sendung kein gutes Verhältnis zu Frau Weidel, aber nach diesem Auftritt hätte ich sie selber am liebsten da raus geholt. Ich war richtig wütend auf den Rest des Studios. Dieser ganze Sender war eine komplett unnötige Scheiße, die wieder einmal zeigte, wie oppositionelle Meinungen in heutigen Tagen toleriert werden.

Es ist wohl normal für die "starke Volkspartei AfD", sich für Mitleidsstimmen in die Opferrolle zu begeben... Wäre also nicht das erste mal. (Kurz für den AfD Wähler: Nein ich bin kein Linker und auch kein Kartellwähler *shrug*)

Es mag sein, das man als die Oppositionspartei schlechthin ins Kreuzfeuer gerät, sollte einen Politiker aber nicht aus der Ruhe bringen. Einen Grund, einfach so zu gehen habe ich da nicht gesehen. Wenn ich mir ihre Auftritte in den sozialen Medien anschaue, können die auch eigentlich sehr gut austeilen, da sollte es auch möglich sein einzustecken.

Frau Weidel präsentiert sich im Alleingang immer total souverän, die starke Frau, mit der klaren Meinung. Doch sobald sie in einer Diskussion ist, vergeht ihr das wohl. Und dann danach in gewohnter Manier eine Erklärung abzugeben, bei der plötzlich alles nur von den "Kartellparteien" gestellt war, das ist erbärmlich. Medien, Politiker und Zuschauer bezahlt, nur um die AfD runterzumachen? Für wie wichtig halten die sich denn? Oder besser gefragt, für wie wichtig wollen sie gehalten werden, denn nur darum geht es ihnen doch. 

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