Welchen Hund/welpe empfiehlt ihr mir?

14 Antworten

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Labrador ist ein Familienhund.

Aber Husky ist nichts für dich, das ist ein Arbeitshund, der muss ausgelastet werden, mit dem musst du 2 Stunden am Tag Rad fahren oder sehr lange spazieren besser noch joggen gehen, damit der artgerecht gehalten wird.

Ich würde auch keinen Hütehund wählen, die haben ihren eigenen Kopf, sind schwer erziehbar und brauchen artgerechte Haltung (Garten, Revier) und Beschäftigung.

Ich habe den husky ja nur als Beispiel genommen

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@2WWandnature

Gib bei Google mal "welcher hund passt zu mir" ein und mache einen Test! Das ist nicht schlecht, da werden dir Hunderassen vorgeschlagen

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@Katze446

Die meisten dieser Tests kann man in die Tonne kloppen. Mir wurden da schon Rassen vorgeschlagen, die ich nicht geschenkt haben wollen würde. Oder es werden völlig falsche Informationen verbreitet, z.B. das Shiba Inus gute "Familienhunde" oder gut zu erziehen sind.

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Ach herje... Labradore sind Jagdhunde, Hütehunde sind extrem führig und triefen fast vor wtp, richtig gehalten sind sie sehr leicht erziehbar wenn sie richtig gehalten werden und dazu braucht es weder Garten noch Revier.

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@Ansotica

Hmmm, ich bin ja regelmäßig zu Besuch bei Familien mit diesen Hunderassen. Der Labrador meiner Freundin hat keinen Jagdtrieb, er ist nur verfressen und will beim Gassi gehen sogar Maiskolben fressen. Sie hat auch einen schottischen Collie, der hat voll und ganz seinen Hütetrieb und ist sehr eigensinnig, muss ich sagen. Er greift ständig andere Hunde und Passanten an, weil er meint, diese würden der Familie nahe kommen. Auch kenne ich eine Familie mit Kangal, das ist ein Hirtenhund und der braucht seinen Garten, ist sehr revierbezogen und hat beim Gassi gehen einen Maulkorb um...

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@Katze446

Auch Labradore sollten rassegerecht ausgelastet werden, es sind Jagdhunde, die zum Apportieren gezüchtet wurden. Der Collie ist vermutlich nicht ausgelastet und hat sich selber eine "Beschäftigung" gesucht. Und/oder in der Erziehung ist gewaltig was schief gegangen. Das sollte sich mal ein guter Trainer ansehen. Hütehunde und Herdenschutzhunde sind zwei Paar Schuhe. Die wenigsten Deutschen können einem HSH gerecht werden.

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@Virgilia

Danke für die Antwort. Ich habe mich manchmal halt gefragt, warum manche Hunderassen sich ganz anders verhalten als "gängig". Der Labrador meiner Freundin will z.B. gar nicht apportieren. Keiner weiß warum. Als mein Mann ein Kind war, hatte seine Familie eine Dogge und einen kupierten Dobermann aus dem Tierheim, jeder hatte Angst vor dem Dobermann, doch der war ganz friedlich und zufrieden... obwohl er nicht ausgelastet war und diese Hunde ja auch sehr intelligent sind

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Deine Kriterien sind also:

  • Billig
  • Kümmert sich um mich
  • Kein Aufwand
  • Groß wie ein Husky

Wer solche Ansprüche stellt, sollte sich gar keinen Hund holen.

  • Hunde gibt es nicht billig. Rassehunde kauft man nur bei einem richtigen Züchter und da sind sie ihr Geld auch wert. Das sind 1000-1500€. Hunde aus dem Tierschutz sind natürlich billiger, die brauchen aber meistens andere Betreuung als ein perfekt geprägter Hund. Hunde vom Vermehrer sind nochmal billiger, holen das Geld aber beim Tierarzt wieder rein. Zudem hat jeder Hund um die 100€ Unterhaltungskosten im Monat.
  • Ein Hund sollte primär nicht nur existieren, um DIR Gesellschaft zu leisten. Die haben nämlich tatsächlich auch Bedürfnisse...
  • 2-3h Gassi und 1-2h weitere Beschäftigung braucht jeder gesunde Hund.
  • Vor ALLEM solche Hunde, brauchen viel Aufmerksamkeit und machen auch vergleichsmäßig viel Dreck.
Woher ich das weiß:Hobby – Hatte schon 5 Hunde aus allen Altersklassen

So leid es mir tut - gar keine!!

Wer einen Rassehund möchte, der muss immer 1500 - 2500 Euro für einen Hund aus einer seriösen Zuchtstätte einkalkulieren. Alles andere sind Hunde aus Vermehrungen, die kein verantwortungsvoller Hundehalter unterstützt.

Ein Hund ist auch nicht dazu da, dir Gesellschaft zu leisten! Einen Hund integriert man in das Familienleben, so dass jeder davon profitiert - insbesondere der Hund, dessen Bedürfniserfüllung an erster Stelle steht!!

Zeitaufwändig ist jeder Hund - denn 2 - 3 Stunden braucht er an Spaziergängen und Beschäftigung mindestens, dazu kommt noch Fellpflege, Fütterung etc. pp.

Bei einem Husky kommt man mit 2 - 3 Stunden nicht aus, denn die besonders arbeitsintensiven Rassen brauchen auch gerne noch einige Stunden täglich mehr.

Lass es bitte sein mit der Hundehaltung - denn das, was du schreibst, zeigt, dass die grundsätzlichen Voraussetzungen für eine verantwortungsvolle Hundehaltung dir gar nicht bewusst sein.

nicht zu zeitaufwendig? Wie stellst du dir das vor? Nachdem du deine 20 Minuten spaß mit ihm hattest - kurz futter ins Napf und bis Morgen in Ruhe lassen?

Es ist völlig egal, welche Rasse du dir zulegst - jede braucht genau so lange Aufwand an Zeit! Sei es das Fell - oder allgemeine Hundepflege!

Ich meine ja nicht nur 20 Minuten ich habe am Tag mindestens 4 Stunden Zeit nur zum Gassi gehen

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@2WWandnature

Und hast du auch immer Lust dazu, auch wenn es regnet?

Und hast du in 5 oder 10 Jahren auch noch die Zeit dafür?

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@2WWandnature

Ich meine das wirklich nicht böse! Dir soll einfach nur klar sein, dass ein Hund kein Spielzeug ist - ist dir wahrscheinlich schon längst klar, aber der größte Teil möchte hier einfach nur sicher gehen! Dir soll bewusst sein, dass ein Hund auch viel kosten kann! Mein Cousin hat rund 3.000€ für die Therapie seines Hundes gezahlt, weil er ziemlich Krank geworden ist. So etwas kann man nicht vorhersehen aber man muss damit rechnen können!

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Was heißt "nicht zu aufwendig"?

Die meisten Hunde brauchen eine Beschäftigung. Sei es im Hundesport oder etwas vergleichbarem. Die Kosten können schwanken. Sei es beim Anschaffungspreis oder den Folgekosten.

Es gibt eine gute 2-bändige Enzyklopädie über Rassehunde von Hans Räber. Dort findest Du sicher die ein oder andere Idee.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 20 Jahren im Bereich Rettungshunde tätig und Tierhalter

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