Wehrlos bei Unterstellung Diebstahl am Arbeitsplatz

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Das Problem ist, daß es in diesem Verfahren nicht darum geht, zu klären, ob Du diesen Diebstahl tatsächlich begangen hast. Das wäre ja schon damit zu widerlegen, daß Du diese e-mail nicht versandt hast. Dann allerdings steht die Frage, wieso sich ein Ausdruck der Mail in Deinem Besitz befand. Und es wäre doch auch der Verdacht auszuräumen, wenn Du erklären könntest, von wem diese Mail ursprünglich stammte. Wenn sie tatsächlich von Dir ist, steht die Sache wirklich nicht so gut. Im Übrigen hätte ich an Deiner Stelle ohnehin nicht prozessiert, sondern nach einer neuen Arbeit gesucht. Selbst wenn die Kündigung aufgehoben würde, hättest Du doch in dieser Firma nichts mehr zu lachen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

wenn der "beweis" aussagt, dass du was vor 6 jahren "verbrochen" hast, hätte der arbeitgeber (wenn er von der mail schon vor 6 jahren wusste) zeitnah reagieren müssen. was ist denn der inhalt der mail?

aber wenn der richter doch schon sagt, dass eine abmahnung ausgereicht hätte, dann darfst du doch noch hoffnung haben, oder?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von tigerdame
19.10.2012, 09:57

der inhalt war ein Austausch zwischen Eheleuten, also teils sehr privat. Darin wird über ein Radio gesprochen, was ein Mitarbeiter vermißt, und die andere Partei wisse, welches gemeint wäre. Die andere Partei schlug vor, es in einen Karton zu packen und dem Mitarbeiter zu übergeben. Der AG hat erst im Dezember 2011 Kenntnis erhalten, weil er meinen Bürocontainer ohne mein Wissen geöffnet hat und auf diesen E-Mailausdruck gestoßen ist.

0

Wo findet denn der Prozeß statt, und worüber wird denn verhandelt? Es ist schon wichtig, das zu wissen, um überhaupt etwas dazu sagen zu können.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von tigerdame
19.10.2012, 09:58

Vor dem Arbeitgericht. Es wird verhandelt über eine Kündigung wegen Unterstellung von Diebstahl am Arbeitsplatz.

0

Es gilt die Unschuldsvermutung, dein Anwalt macht dir wenig Mut, weil er nicht in der Lage ist dich zu verteidigen. Das Gericht ist vom Gesetz angehalten den Sachverhalt aufzuklären, offenbar ist dein Anwalt selbst dazu nicht in der Lage. Du hättest dir den Inhalt der E-mail schon mal ansehen müssen, man kann Dir nicht kündigen, wenn nicht mindestens ein Hinreichender Verdacht vorliegt, lass Dir mal den Inhalt der Mail zeigen, evtl ist diese ja nur von einem Kollegen/innen versendet worden um Dir eins auszuwischen.

Von wem ist die Mail? Was ist Inhalt der Mail. Wer behält den 6 Jahre eine E-mail im Postfach? Wer oder was ist eigentlich dein Arbeitgeber, Privat oder Öffentlich?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von tigerdame
19.10.2012, 10:07

Die E-Mail wurde von meinem PF an meinen Ehemann gesendet, ich habe meine Mails ausgedruckt & in meinem abschließbaren Bürocontainer verwahrt. Habe nicht mehr dran gedacht, die Sachen, bevor ich in Elternzeit ging, mitzunehmen. Bescheuert, ich weiß. Aber jetzt kann ich's nicht mehr ändern. Mein AG ist öffentlich.

0

nimm einen anderen Anwalt der dir glaubt ausserdem eine 6j alte e-mail muß er dir beweisen und verjährt der Richter war doch auf deine Seite wovor hast Angst? Suche neue Arbeit nebenbei da willst doch bestimmt nicht bleiben

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von tigerdame
19.10.2012, 10:03

die nächste Verhandlung ist am 06.11. für einen neuen Anwalt ein bißchen knapp von der zeit her, oder? Und kann ich das so einfach, mitten im Fall den Anwalt wechseln? Am Anfang stand er auch noch komplett hinter mir, bis er die E-Mail zu lesen bekommen hat. Angst habe ich keine, ich bin wütend, das man so mit Menschen umgehen kann. Es ist offensichtlich, das ich "entsorgt" werden soll, aber da kann man doch vernünftig sprechen, ist meine Meinung. Schließlich war ich über 10 Jahre eine gute, fleißige Mitarbeiterin. Und wenn allein der Verdacht so stehenbleibt, ich krieg' doch nirgendwo mehr was!

0

was ist das den für ein anwalt???? nach 6 jahre ist das doch eigentlich verjährt. google das doch mal . dann hast du auch was in der hand . solange ärgerst du dir schon rum mit dem arbeitgeber ?????? ich weiss , aber such dir ne andere arbeitsstelle. was sagen deine kollegen zu der anschuldigung???? hat der arbeitgeber dir oder deinem anwalt oder dem gericht die mail mal gezeigt??????? kennst du eventuell den inhalt dieser angeblichen mail ????

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von tigerdame
19.10.2012, 10:05

Die E-Mail kenne ich , die wurde mir vorgelegt. Meine Kollegen schweigen.

0

Was möchtest Du wissen?