Wehrdienst auf 4 Jahre Zeitsoldat(Panzergrenadier), Beamter?

4 Antworten

Hallo Baron10.

du bist Zeitsoldat mit truppenärztlicher Versorgung, aber kein Beamter.

Die Versorgung für einen Berufssoldaten ist vergleichbar mit der eines Beamten.

Ein Zeitsoldat kann aber nicht bei einem Dienstunfall in den Ruhestand versetzt werden, dieser wird entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert.

Wenn du als Zeitsoldat nach 4 Jahren aus der Bundeswehr ausscheidest, wirst du ebenfalls in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Möglich ist auch, dass du für ein paar Monate/Jahre eine Übergangsgebührnis erhältst und die Möglichkeit hast in eine zusätzliches Ausbildung oder Studium machen kannst.

Solltest du Mitglied im Deutschen Bundeswehrverband (DBwV) sein, benötigst du keine zusätzliche Diensthaftpflicht, denn diese ist in dem Mitgliedsbeitrag enthalten.

Ansonsten solltest du eine Diensthaftpflichtversicherung abschließen, denn die Bundeswehr kann dich bei Schäden die du der Bundeswehr oder einem anderen grob fahrlässig zufügst in Regress nehmen.

z.B. wenn du im Schießtraining einem Kameraden in den Fuß schießt. oder wenn du ein Fahrzeug der Bundeswehr auf ebener Straße in den Graben fährst. Außerdem bist du für deine Uniform verantwortlich und müsstest wenn diese abhanden kommt dafür aufkommen. Auch dies wäre über die Diensthaftpflicht abgedeckt.

Eine Dienstunfähigkeitsabsicherung ist wichtig, für den Fall dass du bei einem Einsatz der Bundeswehr verletzt wirst und die Tätigkeit in der BW nicht mehr ausüben könntest. Unter Umständen könntest du auch keine Arbeit anderswo mehr verrichten.

Dazu gilt auch zu beachten, dass Versicherungsunternehmen bei kriegsähnlichen Einsätzen die Leistung komplett ausschließen.  Daher empfehle ich die Dienstunfähigkeitsabsicherung über den Rahmenvertrag der Bundeswehr abzuschließen, denn darin sind auch Kriegseinsätze versichert.

https://www.rv-bundeswehr.de/

Hier findest du auch den Rahmenvertragsbeauftragten, der für deine Kaserne zuständig ist.

Ergänzend solltest du auch eine Unfallversicherung abschließen. Dabei muss dieser Vertrag auf deinen Namen als Versicherungsnehmer laufen.

Denn nur in diesem Fall, würde bei einem Kriegseinsatz, das Verteidigungsministerium in die Leistung des Unfall-Versicherers eintreten und die entsprechende Leistung übernehmen.

Wenn du noch weitere Fragen hast, oder auch Info-Material der Bundeswehr oder vom Bundeswehrverband benötigst, kannst du dich auch an mich wenden.  Eine Email-Adresse von dir genügt.

Kontakt über mein Profil

Viele Grüße,

Norbert Uhrig

Empfehlungsvertragsbeauftragter des DBwV

Nein, Sie sind selbstverständlich kein Beamter. Sie sind Zeitsoldat.

Bezüglich der Versicherungen bietet es sich an nicht gleich das Erstbeste zu nehmen was einem oft über am Standort tätige Vertreter angedreht wird. Nehmen Sie sich diesbezüglich sehr viel Zeit und überlegen Sie was genau Sie brauchen und was rausgeschmissenes Geld wäre. Oft wird von vielen Versicherungen auch nicht alles abgedeckt. Man sollte sich die Konditionen genaustens eröffnen lassen. Bezüglich Diensthaftpflicht habe ich beste Erfahrungen mit dem DBwV gemacht.

Für das Leben danach werden Ihnen während der Dienstzeit noch jede Menge Anlaufstellen begegnen. 

Nein, ein Soldat auf Zeit i(SaZ) st kein Beamter. Der Rechtsstatus des SaZ ist im Soldatengesetz geregelt.

Eine Diensthaftpflichtversicherung ist optional. Im Normalfall braucht man die nicht. Bei Dienstunfähigkeit kann man entlassen werden; bei einer anerkannten Wehrdienstbeschädigung gibt es ein "Schmerzensgeld" oder in besonderen Fällen eine Rente.

Nach Ablauf der Dienstzeit geht man wie im Zivilleben wieder in seinen erlernten Beruf zurück oder sucht sich eine Arbeitsstelle. Daher ist die Stellensuche bereits während der Dienstzeit sehr zu empfehlen.

Für die Dauer des SaZ-Denstverhältnisses trägt der Bund die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Krankenversicherungsbeiträge entfallen während der Dienstzeit, da der Soldat freie Heilfürsorge in Anspruch nehmen kann.

Du solltest dich hinsichtlich Versicherungsschutz von Zeitsoldaten etwas mehr beschäftigen.

Dir fehlen viele Kenntnisse.

Eine Diensthaftpflichtversicherung ist optional. Im Normalfall braucht man die nicht.

Tatsächlich, und wer zahlt die Schäden die der Zeitsoldat grob fahrlässig verursacht?

Übernimmst du diese Kosten?

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@Apolon

Bei grob fahrlässig verusachten Schäden, welche Versicherung bezahlt dann? Also ich kenne KEINE. 

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@CyberHorst

Dann zahlt die Diensthaftpflichtversicherung die im Mitgliedsbeitrag des Deutschen Bundeswehr Verbandes beitragsfrei besteht.

Und dieser Vertrag besteht bei der DBV.

Und wer kein Mitglied im DBwV ist, kann bei uns in Ergänzung zu seiner Privathaftpflichtversicherung eine Diensthaftpflichtversicherung abschließen.

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Angestellter oder Beamter - Was ist besser?

Ich bin 35 Jahre alt und seit 8 Jahren als Angestellter im öffentlichen Dienst. Habe also alles in trockenen Tüchern und meine Ruhe.

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Private Krankenversicherung Diabetes Typ 1 Beamtenanwärter?

Hallo zusammen,

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Beamter im gehobenen Dienst in Baden Württemberg: Verwendungsaufbau und Sabbatjahr?

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zur Zeit bin ich Soldat bei der Bundeswehr. Ich werde nach 12 Jahren dienst in ein paar Jahren ausscheiden und überlege mir die Laufbahn als Beamter im gehobenen Dienst in Baden Württemberg einzuschlagen. Hauptsächlich in der Verwaltung. Bei der Bundeswehr wird man alle paar Jahre versetzt um in seiner Verwendung aufgebaut zu werden. Ist das ähnlich als Beamter? Kann man auch die Behörden, den Job, die Abteilung wechseln? Zum Hintergrund, ich kann mir nicht vorstellen 30 Jahre das gleiche zu arbeiten bis zur Pension. Dennoch möchte ich beamter bleiben und nicht kündigen.

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Ist das eine echte Dienstunfähigkeitsklausel?

Hallo, ich bin Beamter auf Widerruf und werde in 3 Jahren auf Lebzeit verbeamtet, wenn alles gut geht. Nun habe ich mir Gedanken um eine Dienstunfähgkeitsversicherung gemacht und mir ein Angebot der Axa(DBV) eingeholt. Meine Frage ist es, ob es sich bei der Klausel um eine echte Dienstunfähgkeitsklausel handelt. Also ich nicht Berufsunfähig sein muss um Leistungen zu erhalten sondern auch im Falle der Dienstunfähgkeit.

Ich bitte nur um qualifizierte Antworten die sich mit dieser Thematik auskennen, alles andere hilft keinem weiter. VIelen dank.

"Sind Sie Beamter, Beamter im Kirchenrecht oder Richter, leistet die vorliegende Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung auch bei Dienstunfähigkeit. Daher gelten, wenn im Folgenden von Berufsunfähigkeit gesprochen wird, die entsprechenden Regelungen ebenso für die Dienstunfähigkeit. Bei Eintritt der Berufsunfähigkeit vom 01.08.2016 bis zur Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit, längstens bis zum 01.08.2021 wird bis zum 01.08.2056 eine monatliche Berufsunfähigkeits-Rente in Höhe von garantiert 1.500,00 EUR fällig"

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Angestellter oder Beamter im öffentlichen Dienst (Kommunalverwaltung)?

Hallo zusammen,

ich habe die Möglichkeit die Beamtenlaufbahn im gehobenen Dienst einzuschlagen (Landes- und Kommunalverwaltung, Public Management).

Danach bin ich umfassend aufgestellt und kann so gut wie in jedem Bereich der Verwaltung tätig werden. Des Weiteren kann ich ebenfalls als Angestellter arbeiten.

Die Frage wurde sicherlich häufig gestellt aber dennoch frage ich mich, in meinen jungen Jahren (23), ob das Beamtenverhältnis noch so lukrativ ist im Gegensatz zum Angestelltenverhältnis? Bei meinem jetzigen Arbeitgeber (Stadtverwaltung) gibt es ein paar Beamte, die sich, wenn sie könnten, eher als Angestellte arbeiten würden.

Als Angestellter hat man ja meiner bescheidenen Meinung ebenfalls einen sicheren Arbeitsplatz (betriebsbedingt unkündbar nach 15 Jahren im öD (Alter 40)). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Angestellter gekündigt wird ist gering. Des Weiteren arbeitet man 39h die Woche, erhält eine Jahressonderzahlung, Tarifvertrag (Verdi), kann nicht gegen seinen Willen versetzt werden, man kann ebenfalls langfristig planen (Finanzierung etc.).

Klar man kriegt eventuell mehr Geld und eine gute Pension. Aber als Angestellter erhält man eine Betriebsrente + die gesetzliche Rente (was nicht unbedingt garantiert ist in Zukunft). Dazu muss man sich nicht mit der Beihilfestelle rumschlagen, welche Kosten übernommen werden. So wie ich es aus meinem Umfeld mitbekommen habe, streicht die Beihilfestelle vieles. Mit dem Mehrwert an Gehalt muss man die private Krankenversicheung bezahlen (50%).

Ich bin mit der gesetzlichen Krankenversicherung bis dato gut gefahren, gehe selten zum Arzt. Bei der privaten Krankenversicherung habe ich eher die Angst, dass die Kosten, vor allem sobald die 60er/70er in Pension/Rente gehen, stark ansteigen werden.

Dazu sind die Beihilfe-Leistungen für Beamte, die ab 2013 Beihilfe beziehen, schlechter geworden (z.B. Beihilfe Rente 50% davor 70%)

Wie seht ihr es?

Vielen Dank vorab!

Viele Grüße

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Nach Austritt aus Vorbereitungsdienst erfolgte Nachversicherung in der Rentenversicherung, nun Wiedereintritt in einen Vorbereitungsdienst, muss ich etwas tun?

Hallo, folgende "Baustellen" gab es in meinem Lebenslauf. Ich war für zwei Jahre im Vorbereitungsdienst einer Bundesverwaltung, also Anwärter beim Zoll. Schied jedoch aus diesem vorzeitig aus und wurde anschließend für diese Zeit in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. "Damals" wurde ich von der Personalabteilung gefragt, ob eine Weiterbeschäftigung im öffentlichen Dienst innerhalb der nächsten zwei Jahre geplant sei. Dies verneinte ich, denn es war zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar.

Nun innerhalb von zwei Jahren(19 Monate später) habe ich erneut einen Vorbereitungsdienst(Beamter auf Widerruf) begonnen, ebenfalls beim Bund, jedoch eine andere Behörde.

Was passiert nun mit dieser Nachversicherung? Ist der nicht vollendete Vorbereitungsdienst anrechenbar auf meine mögliche spätere Pension? Wird der nachversicherte Zeitraum aus meiner Rentenanwartschaft gestrichen? Muss ich mich in irgendeiner Form tätig werden, also Anträge stellen? Der aktuellen oder der ehemaligen Personalabteilung Bescheid geben?

Danke für die Hilfe!

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