„Wegfall der Arbeitgeberbeiträge im Rentenalter“?

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5 Antworten

Damit ist gemeint das bei noch arbeitenden Menschen die das Rentenalter erreicht haben für diese der Arbeitgeber nicht mehr seinen Teil der Beiträge der Sozialbeiträge wie die für Krankenkasse,Rentenkasse,Arbeitlosenkasse zahlen soll.Die Forderung ist absolut unsinnig,da liegt das Problem ganz woanders.Wenn dann sollte dafür gesorgt werden das keiner der das Rentenalter erreicht hat mehr voll arbeiten muss.

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Ganz einfach, bisher ist es so, dass Arbeitgeber weiterhin die Arbeitgeberbeiträge zahlen müssen, damit die Anstellung von Rentnern, die ja sowieso eine Einkommen haben, nicht für den Arbeitgeber billiger werden, als jüngere Arbeitskräfte.

Solange es Arbeitslose gibt ist diese Regelung auch ganz sinnvoll.

Sollte der Fachkräftmangel in einiger Zeit signifikant werden, könnte es schon eine Alternative sein, dann auf die Arbeitgeberbeiträge zu verzichten, um zu erreichen, dass ältere Arbeitnehmer mehr beschäftigt werden.

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Die Arbeitgeber müssen, wenn sie Rentner beschäftigen, trotzdem den Arbeitgeberbeitrag entrichten.

Das hat durchaus einen Sinn. Es soll ja nicht dazu kommen, dass in Zukunft nur noch Rentner beschäftigt werden, weil die "billiger" sind.

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Kommentar von wickedsick05
29.08.2016, 23:45

man kann den beitrag auch dem Rentner geben so sind die ausgaben für Arbeitgeber gleich... damit hat der Arbeitgeber nur den Wissensvorteil kein finanziellen anreiz. Dem Renter der nach 50 Jahren immernoch Arbeitet (muss) kähme man dann zum lebensabend entgegen ... kaum einer will noch mit 100% arbeiten zudem in Körperlich HARTEN Jobs will man das noch seltener. je früher desto besser:

http://www.n-tv.de/politik/Vor-allem-Maurer-nutzen-Rente-ab-63-article15661736.html

zudem der schwindel mit der Rente:

http://www.n-tv.de/politik/Rentenerhoehung-erfreut-Fiskus-article16409711.html

also wird durch das weiterleiten des Arbeitgeberbeitrags an den Renter wieder ein größerer Teil Steuerpflichtig und schon nimmt man wieder mehr ein... also das Geld wird nur hin und her geschoben.

Seit 1. Januar 2005 ist das Alterseinkünftegesetz in Kraft. Demnach gilt bei Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung die nachgelagerte Besteuerung, auch Rentensteuer genannt.

ab 2040 wird jeder Rentner seine Rente zu 100 Prozent versteuern müssen.

https://www.vlh.de/krankheit-vorsorge/altersbezuege/wann-muss-ich-als-rentner-steuern-zahlen-und-wie-viel.html

Getrieben in die Alterarmut...

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Wenn ein Rentner arbeitet muss sein Arbeitgeber alle Sozialversicherungsbeiträge (renten-,pflege- und krankenversicherung) zahlen, wie bei jedem anderen regulären Arbeitnehmer auch.

Die AFD will diese Kosten erlassen um Rentner zu günstigen Arbeitskräften zu machen.

Demnach scheint die AFD davon auszugehen das es in Zukunft häufig nötig bzw. gewollt sein wird, nach der während Rente noch zu arbeiten.

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Kommentar von KeX03
29.08.2016, 21:32

Aber würde das nicht heißen, dass diese Menschen dann nur versichert sind, wenn sie sich privat versichern?

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Kommentar von Nightstick
29.08.2016, 21:48

Das ist m.E. nicht ganz richtig dargestellt.

1. Zur Verdeutlichung bei den SV-Beiträgen: Hier handelt es sich um den Arbeitgeberbeitrag zur Sozialversicherung  den man in der Vergangenheit deshalb aufrechterhalten hatte, damit die Arbeitgeber bei der Einstellung von Altersrentnern (die ja kurioser Weise unbegrenzt hinzuverdienen können) keine Vorteile gegenüber der Einstellung eines "normalen" Arbeitnehmers hatten.

2. Die AfD sieht (richtiger Weise) Handlungsbedarf bei dem Problem der steigenden Altersarmut.

Ich persönlich halte die Forderung nach Wegfall der Arbeitgeberbeiträge für nicht weit genug gedacht. Man müsste vielmehr eine Sozialklausel einführen, die besagt, dass nur diejenigen Rentner hinzuverdienen dürfen, die es auch nötig haben. Es gibt nämlich auch viele Rentner, die genug haben, und trotzdem jungen Leuten den Arbeitsplatz wegnehmen.

Andererseits gibt es (leider vermehrt) auch Rentner, die aufgrund der herrschenden Verhältnisse (Euro, Rentenkürzungen, Besteuerung der Renten etc.) zuwenig haben, und tagsüber die Mülleimer nach Pfandflaschen durchsuchen.

Die AfD geht (im Gegensatz zu den herrschenden Parteien) das Problem an, nur muss man hier wegen der Komplexität des Problems eine tiefergreifende Lösung finden.  


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Kommentar von Niklaus
30.08.2016, 08:40

Es geht nur um die Beiträge für Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung. Dies müssen AG auch für Rentner zu 100 % zahlen, obwohl diese nicht mehr dafür Versicherungspflichtig sind. Das wird vom Gesetzgeber deshalb so gemacht, damit nicht Rentner anderen Arbeitssuchenden gegenüber bevorzugt eingestellt werden. Die Beiträge für die Berufsgenossenschaft zahlt der AG auch immer zu 100 % egal ob Rentner oder Normalarbeitnehmer.  

Kranken- und Pflegeversicherung werden von AG und AN bezahlt.

Das ist der Sachverhalt mehr nicht.

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Zweierlei: 1. isses schlimm genug, dass etliche Rentner auch noch im Rentenaltwer arbeiten müssen, weil sie mit der erbärmlichen Rente nicht existieren können, und 2. wird bei mWegfall der Arbeitgeberbeiträge der Rentner die volle Last der Beiträge selbst entrichten müssen.

Wie man siehtr, ist die AfD der Inbegriff der Erbärmlichkeit.

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Kommentar von Nightstick
30.08.2016, 17:36

Dein Beitrag zu 2.) ist leider falsch, da auch bei einem evtl. Wegfall der Beitragspflicht zur Rentenversicherung des Arbeitgebers der Rentner keine Beitragspflicht zur RV haben werden kann, da er schon Rente bezieht!

Die heutige Beitragslastverteilung (==> siehe hierzu meinen Kommentar zur Antwort von @MAB82) wird sich nicht ändern.

Im Übrigen ist m.E. nicht die AfD (die ja etwas ändern will), sondern es sind die jetzigen Regierungsparteien, die die Rentner immer weiter in die Armut treiben, und daher den Titel "Inbegriff der Erbärmlichkeit" verdienen.

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