Wegeunfall versichert auf dem direkten Weg von Arbeitsstelle zur Freundin?

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6 Antworten

Hoi.

Entgegen der Vorredner kann hier trotzdem Versicherungsschutz vorliegen:

http://www.vbg.de/risiko-raus/arbhilf/ib/ib_unfallversicherungsschutz.htm

"Der Weg zur Arbeit kann auch von einem dritten Ort aus angetreten oder dort beendet werden. Er ist versichert, wenn er in einem angemessenen Verhältnis zum üblichen Weg steht und man sich nicht nur vorübergehend (unter zwei Stunden) an dem dritten Ort aufhalten wird oder aufgehalten hat. Will man also zum Beispiel nicht zu Hause, sondern bei der nur unwesentlich weiter entfernt wohnenden Freundin übernachten, ist dies grundsätzlich möglich, ohne dass der Versicherungsschutz auf dem Weg entfällt. Gleiches gilt, wenn man von dort zur Arbeit fährt. Welche Entfernung angemessen ist und ob gegebenenfalls noch weitere Anhaltspunkte für einen Zusammenhang dieses Weges mit dem Ort der Tätigkeit herangezogen werden müssen, hängt allerdings vom Einzelfall ab und lässt sich pauschal nicht beantworten."

Also erstmal abwarten....

Ciao Loki

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Da die Adresse der Freundin wohl kaum der gemeldete Wohnort deines Freundes ist, er sich somit nicht auf dem direkten Heimweg von der Arbeitsstelle zu seiner Wohnung befand,ist dieser Unfall nicht von der Berufsgenossenschaft abgesichert.

Da er aber nicht an dem Unfall schuld war,kann er Ansprüche an den Unfallverursacher stellen.

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Im Arbeitsvertrag steht als Wohnort deine Meldeadresse und nicht die Adresse der Freundin, das Schwimmbades usw. in manchen Situationen kann es aber Aufgrund von Baustellen, Unwetter und Polizeieinsatz usw. dazuführen, dass eine andere Bleibe bevorzugt werden muss.

In diesem Fall ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass das die Begründen sein wird...

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Kommentar von piobar
03.11.2012, 13:02

z.B.: Staudam ist geplatzt und der Wohnort steht überschwämmt, so das es durch Wasser und Polizeieinsatz ein beziehen bzw. erreichen nicht möglich ist.

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Kein Versicherungsschutz besteht grundsätzlich auf Umwegen und Abwegen, die aus eigenwirtschaftlichen (persönlichen Interessen dienenden) Gründen gewählt werden.

Es gilt also NICHT als Wegeunfall!!!!

Wird der unmittelbare Weg aus privaten Gründen kurz unterbrochen, besteht für den Zeitraum der Unterbrechung kein Versicherungsschutz. Wird der unmittelbare Weg innerhalb von 2 Stunden dann fortgesetzt, besteht wieder Versicherungsschutz. Diese Grenze hat die Rechtsprechung herausgebildet. Bei einer Unterbrechung aus eigenwirtschaftlichen Motiven von mehr als 2 Stunden hat sich der Versicherte vom Betrieb gelöst. Der folgende Weg ist dann nicht mehr versichert.

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Ja aber es handelt sich um seine Lebenspartnerin d.h. er bleibt da auch über Nacht und tritt nach dem Besuch keinen Weg zu seinem Wohnort an.

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Ich bin der Meinung es gilt nur die Strecke von Arbeitsstelle Richtung nach Hause und umgekehrt! ( der direkteste Weg)-also kein Wegeunfall!

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