Wegerecht/Gewohnheitsrecht?

2 Antworten

Ja, sehr gute Chancen. Da es nur eine mündliche Vereinbarung war - irgendwelche Nutzungsrechte an Grundstücken, die gerichtlich durchsetzbar wären, müssen im Grundbuch stehen oder irgendwie notariell vereinbart worden sein.

Ich würde jedoch zunächst das Gespräch mit ihm suchen bzw. vielleicht einen Brief schreiben, den möglichst alle der 10 Eigentümer mit unterschreiben, und diese Nutzung widerrufen. Mit Fristsetzung.

Und nach Ablauf der Frist, das Grundstück irgendwie so zumachen, daß er nicht mehr durchkommt. Zaun, Steine Blumenkübel usw. Und natürlich den Holzschuppen muß er ausräumen

Danke!

Ein Gespräch ist leider nicht möglich! Einen Beschluß innerhalb unserer Gemeinschaft haben wir ja gemacht, diesen auch schriftlich festgehalten und ihnen auch eine Frist gesetzt. Dieser wird dann zugestellt und dann warten wir mal ab was passiert!

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@rotti996

Genau! Und dann eben den Durchgangsweg nach der Frist absperren. Da wird es ja Möglichkeiten geben, um das deutlich zu machen!

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Gute Chancen. Da nichts im Grundbuch eingetragen ist. Diese Eintragungen könnte auch nur der Eigentümer vornehmen. Vergleiche $ 1018ff. BGB

Wegerecht - Verpflichtung ein Tor aufzustellen? - Privatgrundstück

Guten Tag zusammen,

wir haben vor Jahren ein Reihenendhaus erworben. Hinter unserem Grundstück befindet sich ein Weg mit dem Maßen 1,50 x 20 m. Im Grundbuch wurde vermerkt: Wege- und Fahrrecht für die Anschlussgrundstücke.

Auf unserem Grundstück befindet sich ein Zaun und in der Vergangenheit war am Anfang unseres Grundstücks/Weges auch ein Gartentor vorhanden.

Das Tor wurde massiv beschädigt und von mir daher demontiert.

Laut diverser Nachachbarn wird mir nunmehr mittgeteilt, dass ich dort ein neues Tor errichten muss, da angeblich das uralte Tor von der Gemeinschaft bezahlt worden ist. Entsprechende Vereinbarungen/ Belge sind mir nicht bekannt und liegen mir seit Haus- und Grundstückskauf auch nicht vor.

Meine Frage: Können die Nachbarn von mir verlangen, auf meinem Grundstück ein Tor aufzustellen?

Vielen Dank für Ihre Antworten.

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Auf was ist bei einem Pachtvertrag fürn Grundstück zu achten?

Ich will mir evtl. ein Freizeit Grundstück pachten, wo bisher noch kein Bungalow oder Freizeit Holzhaus drauf steht. Dies will ich selber drauf bauen, habe aber die Befürchtungen daß der Verpächter viell. irgendwann das Grundstück verkaufen will. Was ist dann mit den von mir gebauten Häuschen, was ja einige Euros kosten wird. Habe ich das Vorkaufsrecht? Was darf ich alles als Pächter veranstalten ohne mir ein OK zu holen ?? (z.Bsp. nen neuen Zaun ziehen zur Straße oder nen Holzschuppen abreißen, der sich bereits drauf befindet) Wer hat nen paar Tipps....

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Grundstück +Gemeinschaft Zufahrt?

wir haben ein Immobilien-Angebot bekommen. Es geht hauptsächlich um ein Gründstück im neuen Wohngebiet. Interessanterweise gehört auch eine große Gemeinschaft Zufahrt/Weg (c.a. 120 m2) dazu. Des Weiteren hat die Gemeinschaft Zufahrt denselben Preis wie das Grundstück. Ich würde wissen, ob es schon üblich so ist, dass man Gemeinschaft Zufahrt beim Anlegen eines Grundstücks mitkaufen muss. Darüber hinaus, würde ich erfahren, mit welchen möglichen Kosten ich bei Grundstückhandel noch rechnen sollte.

vielen Dank im voraus!

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Grundstück über grenze ?

Hallo Liebe Community,
ich habe ein großes Problem.
Ich wohne seit 18 Jahren in einer Doppelhaushälfte die auf der grenze des Grundstückes gebaut ist. Vor 2 Jahren sind neue Nachbarn unterhalb unseres Grundstückes eingezogen die auch das nebenstehende Grundstück gekauft haben.
Jetzt haben sie einen Brief geschickt mit der Vermessung unseres Grundstücks.
--> sie meinen das wir nicht auf unsere grundstücksseite gebaut haben sondern auch auf ihrer. Was kann jetzt schlimmstenfalls passieren ? oder kann überhaupt was passieren da die schon 18 Jahre her ist wo wir gebaut haben ?
Vielen dank für eure Hilfe

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Gewohnheitsrecht bei nicht im Eigentum befindlichen Grundstück

Es liegt folgender Sachverhalt zu Grunde.

Mein Schwiergervater hat ein Grundstück am See/im See worauf sich ein Bootshaus befindet. Das Bootshaus steht nahe dem Seeufer im Wasser. Das Grundstück ist seit 1958 im Eigentum des Vaters und im Grundbuch eingetragen. Mit den Jahren wurd auch ein kleines Stück Boden am land wo der Steg anfängt mitgenutzt. Sprich es wurde zunächst der Rasen gemäht und später nen kleiner Holzschuppen aufgestellt..mittlerweile fungiert das Stück schon als eine Art "Vorgarten" vor dem Steg der zum Bootshaus führt. Sogar eine Hecke zur Abgrenzung wurde gepflanzt. Nun Jahre später meldet sich die Stadt mit Luftaufnahmen und sagt, dass Land,was ja wirklich damals nicht miterworben wurde, sei zu Unrecht in Nutzung. Nun wird dem Vater dieses Stück Land zur Pacht durch die Stadt angeboten.

Nun frag ich mich, ob nach über 40-50 Jahren der Nutzung dieses Stück Landes nicht eine Art Gewohnheitsrecht auf diese Nutzung entstanden ist oder alternativ ob ansprüche der stadt auf dieser Land nicht verjährt sein müssten???

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