Wegen Urlaubsabgeltung nicht Krankenversichert?

3 Antworten

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Hier sind mehrere Faktoren zu beachten:

  1. Nach § 10 SGB V steht die kostenfreie Mitversicherung in der Familienversicherung (u.a.) nur denjenigen offen, deren regelmäßigen Einkünfte nicht die zulässige monatliche Höchstgrenze von einem Siebtel der Bezugsgröße nach § 18 SGB IV (das wären in 2011 € 365.--) übersteigen. Es ist daher zu bezweifeln, ob Du die Voraussetzungen überhaupt erfüllen würdest.

  2. Die Mitgliedschaft muss bei einem Statuswechsel des Familienmitglieds neu beantragt werden.

  3. Der Herr von der KK hat völlig Recht; die Leistungspflicht der KK bei Aufgabe der Arbeitsstelle währt zwar 4 Wochen über das Ende der Beschäftigung hinaus, es besteht aber keine Mitgliedschaft mehr.

  4. Rein rechtlich dürfte die Kasse m.E. hier korrekt vorgegangen sein. Du hättest unverzüglich zum 1.7.11 die Mitgliedschaft in der Familienversicherung neu beantragen oder eine neue Kassenmitgliedschaft aufnehmen müssen.

Vielen Dank für deine aufschlussreiche Antwort. Die Kasse hat mich dann aus Kulanz zum gewünschten Termin gehen lassen. Schade eigentlich, war eine gute Kasse, aber hat leider nicht die Leistungen die ich brauche^^

Eine Frage noch, hätte man mir dann aber nicht bescheid geben müssen, dass ich nicht mehr versichert bin? Oder frei nach dem Motto "unwissenheit schützt vor Strafe nicht"

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@Axomonster

Naja, das ist natürlich auch wahr, allerdings kann die "alte" Kasse ja nicht wissen, wie sich Dein Versicherungsstatus ändert. Eine Kündigung beim AG beendet stets auch automatisch zum Kündigungstermin die durch die Beschäftigung bestehende Krankenversicherung (ist ja eigentlich auch logisch). Mehr als eine Abmeldungsmitteilung "sieht" die abgebende Kasse nicht; es wäre in Deinem Fall ratsam gewesen, sich über ggfs. zu erfüllende Aufgaben im Zusammenhang mit der Kündigung z.B. beim Betriebsrat (oder bei der Agentur für Arbeit) zu informieren - und zwar vor dem Kündigungstermin.

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Hallo,

durch die Abmeldung des Arbeitgebers zum 30.06.2010 endete die Mitgliedschaft. Eine Durchschrift dieser Abmeldung erhält der Arbeitnehmer.

Zum 15.7.2011 meldet die Arbeitsagentur den Arbeitlosen bei der Krankenkasse, die neu gewählt wurde, an. Wenn keine Krankenkase gwählt wurde, wird man bei der bisherigen Kasse angemeldet. Die Krankenkase steht auch auf dem Bewilligungsbescheid der Arbeitsagentur.

Für die 14 Tage Lücke wurden keine Beiträge gezahlt. Es besteht aber ein Leistungsanspruch nach § 19 SGB V für längstens einen Monat. Wenn man es unbedingt möchte, kann man aber innerhalt von 3 Monaten bei der Kasse eine freiwillige Versicherung beantragen (Beitrag für einen vollen Monat 143-145 Euro). Da die allermeisten für diese Lücke keine Beiträge zahlen wollen, aber dennoch Leistungen beziehen können, verzichten die Kassen auf eine schriftliche Mitteilung. Durch die Meldungen von Arbeitgeber und Arbeitsagentur sollte dem Versicherten auch die "Versicherungslücke" bewusst werden.

Gruß

RHW

In einer gesetzlichen Krankenkasse gibt es nur zwei Arten der Versicherung:

  • eine eigene Mitgliedschaft

oder

  • eine Familienversicherung über Angehörige

Für die 18 Monate Bindungswirkung zählen nur Mitgliedszeiten (§ 175 SGB V). Familienversicherungszeiten sind hierbei ohne Bedeutung.

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Du bist bis einschl. 25 Jahren automatisch in der Familienversicherung deiner Eltern wenn du nicht versichert bist

Dann ist ja meine Mitgliedschaft nicht unterbrochen oder? Meine Mutter ist ja bei der selben Kasse.

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@Axomonster

Wirklich automatisch? Oder muss noch was beantragt oder sonst irgendwas gemacht werden?

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Frage zum Krankenkassenwechsel

Hallo,

ich will meine Krankenkasse wechseln und habe schon bei Kasse A gekündigt und Kasse B einen Antrag auf Mitgliedschaft geschickt.

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Kann ich obwohl ich schon Kasse B einen Mitgliedsantrag geschickt habe Kasse C einen Antrag schicken und die Kündigungsbestätigung von Kasse A nur an Kasse C zu der ich will schicken?

Danke für eure Hilfen

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Würd mich sehr freuen wenn ihr mir helft!

 

Lg

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