Wegen Umfirmierung den Arbeitgeber verlassen?

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2 Antworten

Um einen neuen Job bemühen, kannst du viel besser, aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus. So toll ist das AlG nicht, dass du dich darum bemühen solltest.

Du solltest aufpassen, dass Du Dich da nicht verrechnest! Ich habe schon einige Umformierungen/ Änderungen der Rechtsform mitgemacht. In allen diesen Fällen wurde bei einer Kündigung wegen der Verweigerung eines Arbeitnehmers das auch in die Kündigung reingeschrieben, um nachher belegen zu können, dass nicht das Unternehmen ursächlich für die Kündigung war und keine Ansprüche geltend gemacht werden können. Demzufolge würdest Du vom Amt sicher eine berechtigte Sperre bekommen, da ein anderer Name sicher kein Kündigungsgrund ist!

Hi RBM,

danke für den Hinweis. Ich war noch nie in der Sit. arbeitslos zu sein daher weis ich nicht wie oder wonach die BA den ALG 1 Antrag bearbeitet. Ich hab mir einfach gedacht wenn ich betriebsbedingt gekündigt werde (ich muss wenn ich der umfirmierung widerspreche ja auch keinen Grund angeben) das Amt dem nicht groß nachgeht weil der Grund ja auch nicht benannt ist sondern nur das Ergebniss... und zwar der Widerspruch;) Wahrscheinlich zu einfach gedacht ?

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@DerDudee

Es ist halt so (heute sicher mehr denn je), dass sowohl das Amt als auch der Arbeitgeber alles dafür tut, von irgendwelchen Ansprüchen befreit zu werden. Suche Dir doch dennoch in Ruhe eine andere Stelle und kündige dann selbst. Zur Sicherheit bezüglich der Finanzen kommt dann auch noch das gute Gefühl, die Sache selbst gemanagt zu haben.

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@DerDudee

Du musst zwar keinen Grund angeben, aber beim AlG-Antrag musst du eine Bescheinigung des Arbeitgebers beifügen. Darin wird ER nach den Gründen befragt., wie es zur betriebsbedingten Kündigung gekommen ist. Die Bundesagentur wertet das als zumindest fahrlässige Inkaufnahme der Arbeitslosigkeit. Also 12 Wochen Sperre Wenn du dir das leisten kannst ......

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