Wegen Ramadan kein Sportunterricht?

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Na es wird eben Rücksicht auf die "Religionsfreiheit" genommen.

Obwohl es eigentlich lediglich die Freiheit, einer x-beliebigen Religion angehören zu dürfen..OHNE staatlich sanktioniert zu werden.

mMn...begründet es kein Recht darauf, dass andere Menschen, Arbeitgeber, Schulen...etc...ihre Gewohnheiten und Bestimmungen ändern müssen...damit es einer Religion passt.

Konsequent verfolgt..bedeutet die "Religionsfreiheit" in diesem Sinne--vor allem im Islam-- DASS andere Menschen eben DOCH ihr eigenes Verhalten modifizieren, und ihre --eigentlichen --Regeln entsprechend anpassen müssten.

Offengestanden, würde ich als Arbeitgeber z.B.: in der Baubranche ( Maurer, Straßenbau, Dachdecker...etc...) KEINESFALLS irgendeinen Mitarbeiter wegen seiner Religion bevorzugen/benachteiligen..

Allerdings gälte bei mir:

"Jeder muss die geforderte weitgehend Leistung erbringen, sonst erwarte ich eine Krankmeldung..."

Religionsfreiheit ist ein individuelles Recht, das aber nicht soweit gehen darf, dass eine Anpassung daran erfolgen muss...

Na es wird eben Rücksicht auf die "Religionsfreiheit" genommen.

Vielleicht wird uch einfach nur Rücksicht auf die körperliche Verfassung eines Kindes genommen. Soll es ja auch geben.

Und die anderen kinder müssen sich nicht anpassen, die dürfen weiteressen...

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@Bitterkraut

naja..die Klasse, wo es EIN muslimisches Kind gibt...die kenne ich nicht...aber darum geht es ja nicht....

WENN sich "die Schule" EINEM Kind anpasst..würden die anderen Kids zurecht ihre Individualitäten einforden....

oder ?

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@Bitterkraut

Bitterkraut: "Und die anderen Kinder müssen sich nicht anpassen, die dürfen weiteressen"

Ein neuerlicher Beleg für die Toleranz der Muslime gegenüber Nicht-Muslimen. Und eine großzügige Haltung dass sich Nicht-Muslime ihnen nicht anpassen müssen. Wir dürfen den Muslimen in unserem Land, mehr als dankbar sein! Und erst die Lehrer, alle Achtung, nicht zu verlangen dass alle Schüler zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang keine Nahrung und Flüssigkeit zu sich nehmen dürfen. Dieses vorbildliche pädagogische tolerante Vorgehen gegenüber nicht-muslimischen Schülern, gehört lobend in die Medien.

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@Bitterkraut

Warum sollte er sich die Polemik sparen?

Also ich finde, das sollte er nicht...

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@Bitterkraut

Dann ist es konsequent, auch Kinder vom Sportunterricht zu befreien die total verkatert und/oder bekifft in die Schule kommen!

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Betrachte das doch mal aus der Sicht des Jungen.

Er wächst in einer Welt auf, in der das Fasten (außer in der Fastenzeit) nicht bekannt ist.

Seine Eltern leiten ihn aber zum Fasten an, mal egal was der Koran an genauen Altersgrenzen nennt oder auch nicht.

Da geht es nicht um Grenzen oder Rechte, sondern darum, wie wir das gebacken kriegen, wenn Menschen verschiedener Kulturen aufeinanderprallen.

Monokultur bedeutet Armut im Geiste, kannst du in Bayern erleben.
[Und bitte nicht meckern, es gibt auch coole Bayern und sogar Österreicher].

Und es gibt sogar Ausländer in Bayern, eingesessene und hinzugekommene. In miner Stadt wurde ein ganzes tadtviertel dank der Ausländer von diesen zusammen mit einheimischen Bewohnern saniert. Hätten Trüken und Griechen, die das miserable Quartier überwiegend bewohnt haben, nicht zugepackt und ihr Geld investiert, wär das Viertel platt gemacht worden. Jetzt ist jeder froh, das es das noch gibt.

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ThomasJNewton: "Monokultur"

Die Freistellung vom Sportunterricht für muslimische Schüler während des Ramadan, wird aufgrund von religiösen Pflichten im Islam begründet. Gibt es keine deutschen Muslime, haben die jetzt eine andere Kultur?

Wenn muslimischen Schülern der Forderung von Freistellung vom Sportunterricht stattgegeben wird, so muss auch christlichen Schülern, deren Weltanschauungsbild der Schöpfungslehre in der Bibel entspricht und die nicht an die Evolution glauben, Forderungen der Freistellung vom Biologie-Unterricht (Sexualkundeunterricht etc.) entsprochen werden, weil ansonsten eine Ungleichbehandlung in der Ausübung der Religionsfreiheit und des Weltanschauungsbild von gläubigen Menschen, vorliegt.

Auch jüdischen Schüler müssten an jüdischen Feiertagen vom Schulunterricht freigestellt werden, wenn sie das wünschen.

Buddhisten, Hindus etc. ebenfalls.

Reichtum im Geiste und wir schaffen direkt die Schulpflicht ab und Muslime dürfen zukünftig wählen, welche Schulfächer ihnen im Hinblick auf ihre freie Ausübung ihrer Religion genehm und zumutbar sind. Und um sie nicht aufgrund ihrer Religion zu diskriminieren, erhalten sie Gefälligkeitszensuren, damit sie im Reichtum des Geistes und der bunten Vielfalt unser Sozialversicherungssystem später stabilisieren und sich die Wirtschaft, Arbeitswelt selbstverständlich nach ihren religiösen Normen und Gesetzen richtet, während die Nicht-Muslime derweil für sie arbeiten, während sie uns bunt, vielfältig, kulturell bereichern. Der Islam gehört zu Deutschland !

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Seit Jahrzehnten leben bei uns Moslem und seit Jahrzehnten gehen Moslems in der Schule und nehme im Ramadan teil und kein hat das interessiert.

Seit unsere deutschnational besorgten Bürger meinen sie wären die große Mehrheit und besonders laut schreien, tun einige so als wäre es mal wieder der Untergang des Abendland.

Während meiner Schulzeit konnten sich die Schüler am 31.10 bzw 01.11 befreien lassen und niemand hat sich darüber aufgeregt. Nun aber müssen unsere deutschen nationalen Burger, ach lassen wir es.

Ich denke, ich besuche heute mal wieder meinen muslimischen Bekannten. Und darfst du raten warum.

Ich denke, ich besuche heute mal wieder meinen muslimischen Bekannten. Und darfst du raten warum.

Fastenbrechen? Lekka!

Deshalb war ich immer gern im Ramandan in der Türkei - als Touri kannste sowieso den ganzen Tag essen und abends gibts Essen für alle auf der Straße ;)

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@Bitterkraut

Ich habe meinen türkischen Bekannten schon öfters geholfen und ich denke es ist seine Art Danke zu sagen und eine große Auszeichnung dass ich an diesem Ritual teilnehmen darf.

Für unsere deutschen nationalen besorgten Bürger. Er wollte mich noch nie abstechen oder zum Islam bekehren.

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@Jewi14

Beim Fastenbrechen sind Gäste immer willkommen, anderswo stellen sie Tische und Stühle auf die Straße und jeder, der sich da blicken läßt, muß mitessen. Egal, wer das ist oder woher er kommt - oder warum er da ist, kann auch mal zeitraubend sein, wenn man eigentlich was anderes vorhat ;).

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@Jewi14

Jewi14: Warum abstechen oder gar zum Islam bekehren?

Irgendwer muss ja auch in Zukunft Dhimmi zahlen!

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@Bitterkraut

Bitterkraut: Ja in Saudi-Arabien, aber wer dort lebt und arbeitet, hat sich dort den Normen und Regeln des Landes anzupassen und dort bekommen Schulkinder keine Freistellung vom Unterricht, aufgrund irgendwelcher religiöser Vorschriften ihrer Religion.

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@LancelotIV

Ja und? Sollen wir es Saudi Arabien nachmachen? Ist dieses Land etwa ein Vorbild?

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@Bitterkraut

Bitterkraut: Muslime brauchen sich also nicht unseren Normen Regeln, Schulpflicht anzupassen!

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Ich denke, ich besuche heute mal wieder meinen muslimischen Bekannten. Und darfst du raten warum.

Um mit ihm in den Deutschkurs zu gehen?

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@KillerKilian

Aber du, oder was? Kommasetzung und Groß- und Kleinschreibung am Satzanfang musst du auch noch üben.

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Jewi14: Hattet ihr am 01.11. Allerheiligen (gesetzlicher Feiertag) Schule?

Richtig der 31.10. (Reformationstag) ist nicht in allen Regionen ein gesetzlicher Feiertag.

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Ramadan fasten ja oder nein frage an alle muslime und nichtmuslime umfrage?

Sollte man Ramadan fasten. Ja oder Nein?

Ich persönlich, denke folgendes: 30 Tage lang, von 4:00 bis 22:30 nichts essen und trinken zu dürfen, ist heftig. Den ganzen Tag muss ich mir Sorgen machen, mich nicht zu überanstrengen oder richtig zu arbeiten, da ich sonst stundenlang Durst erleiden könnte. Diese Sorge, aber auch der Hunger schränken mich sehr ein. Ich habe einen sehr strukturierten Tagesablauf, der einen kompletten Monat geschädigt werden wird, abgesehen von der Zeit nach dem Fastenmonat, in der ich versuchen werde, die Struktur wieder in mein Leben zu integrieren.

Viele Muslime sagen, dass Ramadan den Körper reinigt und entgiftet. Ich kenne Haufenweise Nichtmuslime, die alle kerngesund sind. Oder gibt es hier einen Nichtmuslim, dem es schlecht geht, weil er keinen Ramadan fastet?

Ein zweites häufiges Argument, das genannt wird: Ramadan soll den Charakter zum besseren ändern. Ehrlich gesagt, verstehe ich dieses Argument nicht. Nach welchen Maßstäben wird hier gewertet? Der Monat sorgt einfach nur dafür, dass Leute nicht viel machen können, da sie erschöpft sind oder sich selbst anlügen, heilig zu sein. Sobald der Monat endet, ist jeder nach maximum 4 Wochen sowieso wieder derjenige, der er vor Ramadan war. Somit schafft Ramadan keine Charakteränderung, was auch sehr schwierig ist, das kann ich als Psychologiestudent versichern.

Ich trainiere auch sehr gerne, außerdem arbeite ich neben dem Studium.

Der Fastenmonat beeinträchtigt mich somit: In meinem Studium, in meiner Arbeit und in meinem Training. All die hart erarbeitete Muskelmasse, die ich zugelegt habe, wird wieder verschwinden. Jedes Jahr aufs Neue. Letztes Jahr habe ich 80 Kilo gewogen, als Ramadan kam, wog ich ich nur noch 71. Jetzt wiege ich 75, nach monatelangem Training.

Was denkt ihr? Fasten oder Nicht-Fasten? Ich persönlich finde nein, da mir der Monat nichts bringt.

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