Wegen Krankenkassen Prämie nicht zum Arzt gegangen - Tod! Was kann ich tun?

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6 Antworten

Deine Oma ist ein mündiger Mensch gewesen. Als solcher weiß man, daß man zum Arzt oder in ein Krankenhaus gehen muß, wenn es notwendig ist. Ich gehöre auch zu der Generation und mache, wenn es geht, einen großen Bogen um diese Institutionen. Trotzdem ist es manchmal unumgänglich.

Wenn sie wegen einer Prämie nicht zum Arzt gegangen ist, dann kannst Du doch das nicht der Kasse anlasten! Wenn Du von Deiner Autoversicherung in einer Woche eine Rückerstattung bekommen würdest, bei Unfallfreiheit, würdest Du dann nicht mehr Auto fahren? Das nenn ich mal geldbezogen. Deine Oma hat die Schmerzen gehabt, nur sie konnte entscheiden, was sie macht, weder die Kasse noch das Krankenhaus. Sie hat sich dagegen entschieden, daß es jetzt so ausgegangen ist, war nicht vorhersehbar aber man muß damit rechnen, daß etwas passiert, wenn man krank ist und nicht zum Arzt geht.

Das Krankenhaus hat sicher alles versucht, bei multiplem Organversagen ist man fast immer unrettbar, da kannst Du an zig Geräten angeschlossen sein und 1000 Ärzte um Dich haben. in jedem Krankemnhaus wird nur mit Wasser gekocht, auch auf der Intensivstation. Sicher ist da die Btreuung engmaschiger, aber deshalb können die auch keien Wunder vollbringen!

Es tut mir leid, daß Deine Oma gestorben ist, aber dafür den Fehler bei anderen zu suchen und über eine Klage nachzudenken, halte ich für unsinnig und verkehrt. Du wirst nichts erreichen und zusätzlichen Streß haben. Das bringt Dir Deine Oma auch nicht zurück.

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Deine Großmütter war eine mündige Erwachsene. Es war ihre Entscheidung wegen dieser Prämie ihr Leben aufs Spiel zu setzen, dass Krankenhaus und auch die Krankenkasse können hier nichts dafür.

Ein Multiorganversagen ist nicht auszugleichen, egal wie viele Ärzte und Maschinen man anschließt. 

Ich verstehe den Drang jemanden die Schuld zu geben. Und wenn es dir Frieden verschafft, kannst du Einsicht in ihre Akten nehmen und damit zu einem Patientenanwalt gehen. Aber ich denke nicht, dass du dort etwas anderes zu hören bekommen wirst...

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du kannst gern zu einem anwalt gehen, der sich patientenrecht spezialisiert hat, der sich anschaut, ob das krankenhaus fehler gemacht hat.

der sagt relativ schnell, ob es sich lohnt vor gericht zu gehen und nur dann wird er auch für euch tätig.

ich persönlich denke, gehe davon aus, das es sich nicht lohnt, weil deine oma zu lang gewartet hat und entsprechend der körper schon vor der krankenhauseinlieferung schwer geschädigt war.

ich weiss von einer person, die nicht zum arzt ging, nichts mehr aß und trank, keine lebenslust mehr hatte und der hausarzt feststellte, der spielt mit seinen leben, als er es hörte. also notarzt angerufen, der konnte die person nicht mitnehmen.

also haben die angehörigen das amtsgericht aufgesucht, wegen entmündigung, so das das polizei, notarzt und sanitäter die person mitnahmen. allerdings auch zu spät, sie verstarb am selben tag.

aus dieser erfahrung heraus, die krankenkasse hat keine schuld, aber ihr als angehörige an dem tod. ihr wusstet von dem gesundheitszustand und habt zugeschaut.

auch wenn man euch nicht anklagt oder bestraft.

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warum sollte die Krankenkasse hier irgendeine Schuld tragen? solche Prämientarife sind freiwillig und nicht verpflichtend. wenn sie deswegen nicht zum Arzt gegangen ist, dann ist das ihre persönliche Entscheidung gewesen. mündige Menschen können ihre eigenen Entscheidungen treffen, mit allen Konsequenzen die daraus resultieren.

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Hallo,

man stirbt nicht an Gallensteine!

Viel wahrscheinlicher ist, daß sie aus irgendeinen Grund eine Blutvergiftung bekommen hat.

Ihr könnt verlangen, Einsicht in die Akte des Krankenhauses zu bekommen.

Das bringt eure Oma nicht zurück, aber es kann euch helfen, den Verlust zu verarbeiten/ zu verkraften.

Hat denn der behandelnde Arzt euch nicht informiert über die Todesursache? Er muß es tun und erklären, warum jegliche Hilfe zu spät gekommen ist.

Mein Beileid.

Emmy


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Hermeshimself 24.02.2016, 19:44

Stimmt, an den Steinen direkt stirbt man nicht. Allerdings an den Giften die diese Steine beinhalten und die in den Körper geschwemmt werden können. Dann kommt es schnell zu einem Multiorganversagen. Das ist oft tödlich.

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minguin 24.02.2016, 19:53

Hallo, danke euch für eure Antworten. Sie hat die Steine höchstwahrscheinlich schon den Monat, in denen sie die Bauchschmerzen hatte. Das Gift hat bereits beide Nieren + Leber vergiftet. In der Nacht ist sie dann am gesamten Körper blau angelaufen. Der Arzt hat uns erklärt das wäre das Gift, dass nun den gesamten Körper befallen hat und ins Blut in alle anderen Körperteile gelangt ist. Allerdings geht es einfach nicht in meinen Kopf hinein das auf einer Intensivstation mit engmaschiger Betreuung so etwas passieren kann. Klar, wo Menschen arbeiten werden Fehler gemacht aber wenn man selbst damit Konfrontiert wird schmerzt sowas am meisten.

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emily2001 24.02.2016, 19:56
@minguin

Ihr habt ein Recht auf Einsicht in die Krankenakte!

Emmy

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larry2010 24.02.2016, 20:03
@minguin

deine oma hätte es auch nicht gerettet, wenn man schneller gearbeitet hätte.

man wird ihr sauerstoff gegeben haben und wird entsprechend das ehrz massiert haben, aber wenn der körper nicht reagiert und den sauerstoff transportiert, kann man als arzt nichts machen.

zu dem zeitpunkt waren nicht nur leber und niere betroffen, sondern es hat schon den ganzen körper betroffen und wenn man blau anläuft, dann ist alles zu spät.

wenn ihr einen monat vorher alles gemacht hättet, das sie behandelt wird, hätte man etwas machen können.

so wurde reagiert, als alles zu spät war und da kann selsbt auf der intensivstation nciht mehr reagiert werden.

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minguin 24.02.2016, 21:55

Danke!;)

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Zu1: nein, eine solche Erfahrung habe ich nicht gemacht.

zu2: nein, macht es nicht. Was kann das Krankenhaus dafür wenn Oma nicht früh genug kommt? Woher weißt Du das das Gehirn 3 Minuten ohne Sauerstoff war? 

Zu3: Es macht auch keinen Sinn die Kasse zu verklagen. Worauf denn? Das Deine Oma nicht ins Krankenhaus gegangen ist? Da kann die Kasse nichts dafür. Das hat etwas mit gesundem Menschenverstand zu tun. Hinweisen das dieser Vorfall stattgefunden hat kann man aber schon.

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