Wegen Inzest Behindert?

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5 Antworten

Durch gemeinsame Gene erhöht sich das Risiko für eine autosomal-rezessive Erkrankung für ein gemeinsames Kind. Bei dieser Art von Erkrankungen besteht für die Kinder aber nur dann ein Risiko, die jeweilige genetisch bedingte Störung zu bekommen, wenn beide Eltern eine Mutation im gleichen Gen für die gleiche Störung haben und diese bei der Befruchtung aufeinander treffen. Solange ein Gen eines Chromosoms intakt ist, bricht die Erkrankung nicht aus, da das unveränderte Gen auf dem anderem Chromosom, die veränderte Kopie ersetzen kann. Wenn das auftritt, ist diese Person meist ein gesunder Anlageträger einer chromosomalen Störung oder Erkrankung. Anlageträger zu sein bedeutet, dass die Person von der Störung oder Erkrankung nicht betroffen ist, aber eine veränderte Kopie des Gens besitzt.
Quelle: http://hundertdreiundsiebzig.de/2013/03/warum-inzestkinder-gesund-sein-konnen/

Ja genau. Vielleicht ist z.B.  bei jedem ein kleiner Gendefekt, den man gar nicht so merkt.

jetzt kommen diese Gene zusammen und dann wirkt das Gen sich plötzlich viel stärker aus, es kommt zu einem stärkeren defekt, das Ganze wird viel stärker ausgeprägt, das Kind kann also eine Behinderung ausgeprägt haben, die di1eu Eltern sozusagen unsichtbar in sich trugen

Wie kann das Gen sich den viel stärker auswirken? Danke schonmal für die Antwort :)

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@disg21

Beispielhaft gesprochen: vielleicht hast Du etwas zu viel Salz an der Suppe, fällt aber kaum auf, kann man essen. Dann tut nochmal einer genau die gleiche Menge Salz an die Suppe. Und jetzt merkt man es voll.

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Ja so ist die wahrscheilich keit höher das 2 Defekte Gene aufeinandertreffen => Risiko für Krankheiten steigt.

Ja

Die Erbgüter liegen zu nah aneinander 

Ja das stimmt. Weil sich die Erbanlagen zu ähnlich sind, kann es häufiger vorkommen, dass Fehler in der Meiose passieren und das Kind behindert wird.

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