Wegen der Religion ausziehen?

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13 Antworten

Hallo Toni,

die drei abrahamitischen Religionen sind das Judentum, das Christentum  und der Islam. 

Rein  aus deiner etwas undurchsichtigen Schilderung heraus habe ich das Gefühl, dass du zum Islam konvertiert bist. 

Du hast Recht damit, dass dies deine Entscheidung ist. Schließlich bist du ja schon 18 und es gibt die Religionsfreiheit in unserem Land. 

Was ich anzweifle ist, dass du nun der bist, der alles über beide Glaubensrichtungen weiß und deine Eltern gar nichts wissen. Das ist eine sehr überhebliche Einstellung. 

Wenn du der Meinung bist, dass du deine Religion frei ausüben möchtest, deine Eltern dies in ihrem Umfeld in dieser, wie auch immer, Form nicht haben wollen, dann ist das auch ihre freie Entscheidung. 

Warum sollen sie es akzeptieren oder gar dulden, wenn es nicht mit ihrem Weltbild übereinstimmt? Du sagst ja auch, dass sie nur alles glauben was in den Medien dran kommt, wie ist das bei Dir? Glaubst du, dass das alles Lügen sind?

Achte darauf, was du wirklich tust, hinterfrage deine neue Religion auch in Bezug auf unsere demokratischen Grundrechte. Lies mal die Grundgesetze und schau, ob das noch alles konform geht, was du gerade so in deinem Kopf hast.

Und wenn du das Gefühl hast, dass es zu Hause nicht geht, dann kannst du ausziehen, was ist so schlimm daran, für sich selbst zu sorgen, wenn man so tief in einem Glauben steht, dass das Zusammenleben mit andersgläubigen nicht funktioniert?

Werde erwachsen, mach dich selbständig, lebe deine Religion, aber erwarte nicht, dass dir dafür  alle um den Hals fallen und es toll finden. 

LG Mata

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Kommentar von GuteFragenToni
08.05.2016, 14:01

Ich wäre nicht Konveniert, wenn ich mich über alle 3 Religionen aus allen Perspektiven intensiv auseinander gesetzt hätte, mich mit gelehrten unterhalten hätte und mir Zeit gelassen hätte. Sie müssen, es nach nicht akzeptieren. Jedoch, stört es den Hausfrieden und Engt mich in meinen Grundrecht ein. Ich weiß, auf welchen Zug du aufspringst, ein Sachen Grundgesetz. Aber die Religion, auch wenn man es nicht glauben mag, ist auch mit dem Grundgesetz vereinbar. Ich möchte nicht, dass man es toll findet. Ich möchte nur frei sein und nicht eingeschenkt.

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Wenn ich deinen Roman recht verstanden habe, willst du, dass deine Mutter sich mit deiner Religion auseinandersetzt und dich gewähren lässt. Wenn sie es nicht tut, nennst du sie "sture Besserwisserin". Und was will deine Mutter? Sich nicht mit deiner Religion auseinandersetzen und sie hält dich für den "sturen Besserwisser".

Dann müsst ihr beide halt noch lernen, dass die Welt nicht nur aus eurer Weltsicht besteht und man andere in ihrer Eigenheit gelten lassen muss. Der Klügere macht den Anfang.

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Kommentar von GuteFragenToni
08.05.2016, 13:52

Meine Mutter, hat sich mit meiner Religion auseinandergesetzt, jedoch mit den Flaschen Quellen. Ich versuche sie, darauf anzusprechen und zu korrigieren, doch sie kehrt mir den Rücken und ist von Ihrer falschen Meinung, fest überzeugt. Ihre Meinung ist so absurd, als ob man einen Blauen Kuchen vor sich sehen würde aber man behauptet er sei Grün. Sie hört, einfach nicht zu. Ich kann nicht mal mit Ihr reden, sie schenkt anderen Quellen mehr vertauen und wenn diese nicht stimmen lässt Sie sich nicht mehr überzeugen. Sie hat irgend wo, irgend was gehört und hört mir nicht zu. In diesen Sinne stur. Ich möchte Es Ihr beibringen, erklären so das frieden herrscht. Jedoch, herrscht Krieg, aufgrund dieser Sturheit, das nicht gegenseitige zuhören.

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Ich werde aus deinem Beitrag nicht schlau. Deine Eltern scheinen nicht intolerant zu sein,  da sie deine Konversion offenbar ohne größere Diskussion hingenommen haben. 

Nun zu deinem Problem - was verstehst du unter 'einen Tick freier' ausüben? Wenn du dich mit Menschen aus deiner Religionsgemeinschaft unterhalten möchtest, worum geht es da? Lädst du sie nach Hause ein? Wenn ja, woher kennen deine Eltern ihre Religion?  Sind halt deine Freunde. Oder treten sie offensiv als Vertreter einer Religionsgemeinschaft auf? Und was verstehst du unter 'lernen möchte'? Wenn du ein Buch in deinem Zimmer liest, werden deine Eltern das kaum mitbekommen. Oder meinst du lernen in bestimmten Kreisen? Dann kommt's wohl auf die Kreise an, ob deine Eltern das akzeptieren oder nicht. Dasselbe mit Gebetshaus - kommt ganz darauf an, welches. Und welche Pflichten deiner Religion kannst du nicht verdecken? Wenn du in deinem Zimmer betest, bekommt das niemand mit. Fasten? Da das ungesund ist, verstehe ich schon, wenn deine Eltern was dagegen haben. Verbieten können Sie es dir nicht, aber sie "dürfen" sauer sein.

Akzeptanz freier Religionsausübung beinhaltet allerdings nicht, dass deine Mutter auf deine Diskussionsversuche eingehen muss. Sie will über deine Religion nichts wissen,  das ist ihr gutes Recht. Vermeide dieses Thema einfach.

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Ich glaube sagen zu können, das Religionsfreiheit ein
 Recht ist, dass jeden zusteht.

Hat dies was mit deiner Frage (eigentlich langer Einlassung wegen nix) zu tun ?
Wo wird dir dein Recht genommen ?
Wenn deine Mutter kein Verständnis für deine "religiösen Übungen" aufbringt so ist dies auch ihre Freiheit - und ihr Recht, daß ihr zusteht.
Wenn du also mit deinen häuslichen religiösen Übungen (falls dies der Fall ist) erheblich in ihre religiöse Befindlichkeit eingreifst - ohne Rücksicht ! - dann ist ihre Anregung einer räumlichen Trennung wohl angebracht.
Falls dies nicht so krass der Fall ist, solltest du sie über christliche Toleranz
ansprechen. Dem könnte sie sich wohl weniger verweigern. Du solltest aber auch Verständnis dafür haben, daß deine religiöse Kehrtwendung nicht so ruckzuck von ihr akzeptierst werden kann, das braucht Zeit.

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Deswegen auszuziehen müsste nicht sein, oder eben nur, wenn es absolut nicht anders geht. Religionsfreiheit ist ein Grundrecht, dass deine Eltern dir zugestehen müssen, aber um zusammen leben zu können, gehören auch Toleranz und Verständnis dazu.

Ihr solltet also darüber reden, um das Verständnis zu fördern, aber ohne den anderen bekehren zu wollen. Vielleicht kannst du jemanden aus deiner neuen Gemeinde mitbringen, damit deine Eltern noch mal einen anderen Standpunkt hören und sich abseits von den Medien eine Meinung bilden können. 

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Kommentar von GuteFragenToni
08.05.2016, 13:54

Das, ist eben das Hauptproblem. Sie möchte sich keine andere Meinung Bilden und auch keinen Treffen. Sie möchte auch nichts davon hören und schenkt ihrer Meinung viel mehr glauben. Es gab mal die Option, jemanden aus meiner Gemeinde bringen zu können, doch als das zu Wort kam, wusste ich schon das dass nicht funktionieren wird.

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Ja, so sind sie, die lieben Religionen. Sie bringen die Menschen seit ewigen Zeiten näher zusammen. Sie stehen für Toleranz und fördern eine bessere Gesellschaft. ;) Was genau ist daran jetzt neu?

Was du machen kannst? Wenn reden nicht hilft, dann kann man wohl nur ausziehen.

PS: Du hast dich natürlich nicht intensiv mit Religion auseinandergesetzt. Sonst wärst du nämlich Atheist.

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Es gibt's Religion Freiheit auf dem Welt natürlich aber nicht jede passt zusammen mit die andere besonderes wenn es eine ab Stamm ist ( zB eine Sekte ) nicht alle Sekten sind auch eine Religion und durch Menschen rechte geschützt . Du schreibst hier das du es neutral halten willst was bedeutet das du Mitglied eine Sekte bist sonst hättest du offen schreiben hier . Du erwartest das dir hier jemand hilft aber du bist nicht ehrlich . Wie kann Mann dir einen guten Rat geben in dem Fall ? Du muss schon etwas mehr schreiben über Religion deine Eltern und deine auch warum du gewechselt hast wenn du guten Rat erwartest

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Kommentar von Abahatchi
09.05.2016, 11:37

nicht alle Sekten sind auch eine Religion

aber jede Religion ist genau genommen eine Sekte. 

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Kommentar von Borowiecki
10.05.2016, 16:31

Definition eine Sekte aufrufen dann kommentieren .

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Du hältst doch jetzt auch an deinen neuen Glauben fest ohne dir die Frage zu stellen, ob das alles so richtig ist was du da glaubst.

Genauso ist das mit Anderen auch,die an irgendetwas glauben wollen. Egal, ob das nüchtern betrachtet Sinn macht oder nicht.

So ist das eben. :)

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Unabhängig davon, ob die Einstellung deiner Eltern nun richtig oder falsch sein mag, rate ich dir auszuziehen. Deine Eltern haben dir scheinbar ohnehin nie wirklich Halt im Leben gegeben oder dir die Richtung gezeigt, denn sonst hättest du in so jungen Jahren keine Zuflucht in einer andere Religion gesucht.

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Sicher hat man ein Recht auf Religionsfreiheit. Aber meistens auch mehr Probleme dann. Wenn sie schon sagt, Du sollst Dir eine andere Bleibe suchen würde ich freiwillig gehen. Dann kannst Du machen, was Du willst. Vor allem Deine Religion ausleben. Bei Mensch Gott gibt es ein Video, der Moderator (ein Christ) hatte das gleich Problem. Ist bei you tube drin.

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Religionsfreiheit ein Recht, damit hast du vollkommen recht (kleines wortspiel haha ) Aber deine Eltern haben auch rechte ,wenn sie nicht wollen das du es in ihren räumen auslebst, musst du dir was eignes suchen.

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Kommentar von GuteFragenToni
08.05.2016, 14:05

Und was für Möglichkeiten gibt es den für einen Eigenraum, als Schüler?

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Es gibt ja Leute, die behaupten, trotz Abraham hätten die Religionen wenig gemeinsam und zur Religion würden mehr als nur ein Teil der Glaubensschrift gehören.

Ich enthalte mich da.

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Dann zieh aus und du hast deinen Frieden

Gibt auch genug Leute die durch die Religion der Familie unterdrückt werden und deshalb ausziehen

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Kommentar von Abahatchi
09.05.2016, 11:45

Gibt auch genug Leute die durch die Religion der Familie unterdrückt werden und deshalb ausziehen

Gibt auch genug Leute, die der Familie die eigene Religion aufnötigen und sie ihn deshalb ausschlieszen.

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