wegen Depression usw. beim Psychiater gewesen danach noch viel schlechter gefühlt?

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6 Antworten

Es ist tatsächlich oft so, dass man sich am Anfang einer Psychotherapie schlechter fühlt als vorher. Warum? Weil man nicht mehr verdrängen kann, was geschehen ist, weil man seiner Geschichte ins Auge blicken muss und sich nichts mehr schönreden kann. Dabei hilft dir der Psychiater. 

Was dir eiskalt vorkommt, ist seine Sachlichkeit. Du hast nichts davon, wenn er "Ach, du Armes!" ruft, dich bedauert und dir Tabletten gibt, die dir nur verdrängen helfen. Dass du dich ihm gegenüber schon hast öffnen können, ist ein Hoffnungsstrahl: denn dadurch kannst auch du dich dem verzweifelten Kind, das du einmal warst nähern und erkennen, dass du nun als Erwachsene andere Lösungsmöglichkeiten hast und nicht mehr dem Schicksal hilflos ausgeliefert bist.

Hab Mut und geh wieder und wieder hin, bis es dir besser geht. Sag ihm, wie du die Sitzung empfunden hast und sprich mit ihm darüber. Ich wünsch dir alles Gute auf deinem (oft schweren) Weg zur Heilung.

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Kommentar von Goldblau
17.07.2017, 14:11

Er ist kein Therapeut sondern Psychiater, das man beim Therapeuten alles erzählen muss ich mir bekannt... 😉

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Kommentar von Goldblau
17.07.2017, 14:32

Ich bin zu ihm ja nicht gegangen um Trost oder sonst was zu erhalten sondern medikamentöse Hilfe. Ich meine, laut Internet Bewertungen verschreiben das Psychiater ohne zu zögern und mir wird gesagt das dieses Zeug mir nicht helfen wird. Lediglich ne Psycho-Therapie, aber wie beschrieben fällt es mir extrem schwer über mich zu erzählen, meine Gedanken und Geheimnisse zu offenbaren, was ja in einer Therapie verlangt wird. Ich will mich diesem unangenehmen Druck nicht stellen. Morgen gehe ich zu meinem Hausarzt, er hatte mir nämlich schon einmal etwas verschrieben und damals ging es mir zwar schlecht aber so schlecht wie dieses Jahr noch nicht.

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Du solltest einen Therapeuten/Psychiater haben,mit dem du ein Vertrauensverhältnis aufbauen kannst.

Natürlich ist eine Therapie kein Waldspaziergang und du wirst immer wieder dabei an deine eigenen Grenzen stoßen.

Was mich etwas irritiert ist deine Aussage, dass du lieber mit Psychopharmaka als mit Therapie leben möchtest und man mit "Therapie abgewimmelt" wird.

Psychopharmaka sind bestenfalls Krücken, die dir solange helfen sollen,bis du das Laufen gelernt hast.

Es ist doch nicht in Ordnung, ständig Deine Symptome zu verarzten-hier sollte doch an die Wurzel des Übels gegangen werden-oder?

Mir scheint,du hast die falsche innere Einstellung zu Deiner Problematik.

Such Dir einen Therapeuten oder Psychiater mit dem du gut arbeiten kannst,dem du vertraust-und krempel Deine Ärmel hoch.

Nicht andere können für Dich Deine Arbeit übernehmen, das Meiste davon kann nur funktionieren,wenn du erkennst,dass nur Du Dir letztendlich  dadurch helfen kannst,indem du in einer Therapie mitarbeitest,auch wenn diese dich mal hart an Deine Wirklichkeit heranführt.

Alles Gute!

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Kommentar von Goldblau
17.07.2017, 14:43

Ich war mal beim Therapeuten vor vielen Jahren, gebracht hat es mir nichts außer unangenehme Erinnerungen über die ich echt niemals wieder sprechen möchte. Deswegen bevorzuge ich eher eine medikamentöse Therapie bevor ich mich noch mit was viiiiiel schlimmeren betäuben muss. Ich denke, weil ich das geäußert habe, wurde es vorerst abgelehnt. Hätte ich nichts gesagt dann hätte er mir das garantiert ohne zu zögern verschrieben. Ich soll ja bald wieder kommen sobald ich einen Termin beim Therapeuten ergattern konnte. Das überlege ich mir aber noch zwei mal, morgen gehts erst mal zum Hausarzt, der ist kulanter.

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Vorab, ich kenne mich mit psychischen Erkrankungen nicht aus und vermute nur: 

Könnte es nicht sein, dass dein Psychiater bei dir gerade ein Ventil gefunden hat, bei dem du endlich mal alles von der Seele redest? Er provoziert dich ein bisschen, damit du es rauslässt. Medikamente würden diese Situation wieder hemmen und du kommst mit der Lösung der Probleme ( zumindest Linderung) nicht voran.

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Dieser Psychiater hat dir nicht gut getan. ich würde einen neuen suchen, vielleicht hatb er eine nettere Methode. 

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Wie alt ist Dein Kind? Hast Du schon einmal über einen stationären Aufenthalt nachgedacht?

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Kommentar von Goldblau
17.07.2017, 14:20

acht Jahre, nein das wäre nur Geldverschwendung für die Krankenkasse. So lange mein Kind lebt, lebe ich weiter auch wenn ich oftmals den einfachsten Weg nehmen möchte, feige flüchten möchte hält er mich hier noch fest.

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normale Therapien sind meist angstrengend und bringen nicht viel, ich sehe auch du hast diese Erfahrung gemacht

ich habe eine Technik mit der kannst du deine Krankheiten loswerden, ich habe so meine Panikattacken besiegt

bei Interesse schicke mir eine Freundschaftsanfrage

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