Weg zur Erleuchtung Hinduismus

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7 Antworten

Es gibt im Hinduismus unterschiedliche Wege des Yoga. Neben dem körperlichen "Hatha Yoga" und dessen unterschiedlichen Ausprägungen, das hier am bekanntesten ist, gibt es noch weitere Yoga-Wege die weniger mit Gymnastik zu tun haben

Da wären eben "Bhakti Yoga", was meist vereinfacht als ein Weg der emotionalen Hingabe an eine Gottheit beschrieben wird, der intellektueller ausgerichtete Jnana-Yoga oder auch der "Karma Yoga" des selbstlosen Handelns, um nur einige Yoga-Wege kurz genannt zu haben

Ein bekanntes Beispiel für Bhakti-Yoga dürfte die Vaishnava-Bewegung sein, deren moderne Anhänger meist als "Hare Krishnas" bezeichnet werden. Sie üben sich in der Wiederholung des Krishna-Maha-Mantras auf einer Gebetskette (Japa-Mala) und in religiösem Gesang (Kirtan).

Alle diese Wege haben letztlich ein ähnlich abstraktes Ziel, das jedoch unterschiedlich beschrieben wird, etwa als "Einheit", "Verschmelzung mit dem Göttlichen", erreichen des "Zustands der Nicht-Dualität"

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Das Ziel des Weges ist für alle Hindus gleich: die Befreiung und Erlösung aus dem Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt.

Die Hindus sind davon überzeugt, dass die Seele eines Menschen ewig ist. Sie wird nach den Gesetzen des Karmas mehrfach wiedergeboren, mit dem Ziel im Göttlichen aufzugehen.

Alle Taten im jetzigen Leben wirken sich auf das zukünftige aus. Um im nächsten Leben ein glücklicherer Mensch zu sein, muss ein Hindu im jetzigen Leben nicht nur gut leben, sondern vor allem gut handeln. Das heißt, dass er tagtäglich seine Pflichten (z. B. Alltagsriten: lesen heiliger Texte (brahmayajna), Ausgießen von Wasser zu Gunsten der Vorfahren (pitryajna), Verbrennung von Milchprodukten und Reis im Feuer (devayajna), das Füttern der Tiere (bhútayajna), die Gastfreundschaft (nryajna)) gegenüber der Familie, der Gesellschaft und dem Göttlichen erfüllen muss.

hier: http://www.rainbow-spirit.de/SEITEN/Hinduismus.html kannst Du weiterlesen ...

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es gibt keinen kurzen, knappen weg zum hinduismus. ich empfehle dir, zuerst möglichst viel literatur dazu zu studieren, dann erst - falls du das dann immer noch willst - den weg suchen. ich selber wollte dies auch einmal, bin sogar nach indien gereist und sehr enttäuscht zurückgekommen. das kastenwesen, die machstellung durch das karma-denken sind nicht nur problemlos. ich habe erlebt, dass hinduisten neben menschen picknick machten, die kurz vor dem verhungern waren. ihnen wird nichts abgegeben, weil sie ja ein schlechtes karma haben. nächstenliebe ist im hinduismus ebeen kein thema.

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SwamiShankara 18.09.2014, 20:10

Nein, No, Nahi, Ille!

Ich lebe Teilweise in Südindien. (4 Monate jedes Jahr) Es gibt viele Menschen die helfen. Mildtätigkeit ist für viele sogar ein Gebot im Hinduismus. Außerdem erwirbt man dadurch gutes Karma. Nächstenliebe erfahre ich in Indien oft mehr als in Österreich. Ich bin nach einem Unfall körperlich eingeschränkt und komme dadurch immer wieder in Situationen wo ich Hilfe brauche. Es bedarf meist nichteinmal um Hilfe zu bitten. Wenn die Leute sich bewußt werden das ich Hilfe brauche kommen sie sogar von selbst. Das krasse Gegenteil von meinen Erfahrungen hier in Ö. Kenne auch genügend Inder welche sich in Hilfsorganisationen engagieren. Mein tamilischer Freund Sankar hilft sogar regelmäßig bei einer Organisation welche sich unter anderem auch um kranke Straßenhunde kümmert und diese gesundpflegt. Ein Bettler ist für den guten Hindu ein Geschenk da er dadurch die Chance hat gutes Karma zu sammeln. Gerade in Indien habe ich in den gesammt fast 5 Jahren dort viel direkte Nächstenliebe erlebt. Wie oft und wie lange warst du schon dort und wo? Fast jeder Ashram macht auch tägliche Armenspeisungen. Der Quality of Life Trust in Tiruvannamalai z.B. kümmert sich um die mittellosen Alten und gebrechlichen Menschen. Indien hat viele Seiten. Sehr sehr schöne aber auch extrem hässliche. Es lohnt nicht nur in eine Richtung zu schauen. Namaskaram.

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wunschgemäß nachfolgend kurz und knapp erklärt:

  1. Erlangung strikter Selbstbefreiung aus dem Reinkarnations-Kreislauf des Leidens bzw. der geistige Ausstieg bis hin zum ausschließlichen Frieden.

  2. Streben nach umfassendem Wissen sowie endgültigen Erwachens im Sinne der Beendigung sämtlicher falscher Daseinsvorstellungen

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In der Vedanta Lehre gibt es den Weg des Jnana (Wissen, Erkenntniss). Das ist sozusagen der Highway zur Mukthi (Befreiung). Für jemanden der noch keine Ahnung vom Hinduismus hat kann es evtl. nicht einfach zu verstehen sein. Vertreter waren Ramana Maharshi, Nisargadatta Maharaj und Adi Sankaracharya. Gibts genug im I-Net.

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Das Leben eines Hindus ist von Geburt bis zum Tod mit der Ausführung bestimmter Zeremonien verbunden. Fasten, Kasteiungen, die Einhaltung bestimmter Gelübd sowie die meditative Versenkung dienen dazu, das Herz zu läutern und ein gutes Karma zu erlangen.

Dabei geht es im Hinduismus nicht um Erleuchtung, sondern um die Erlösung von der Wiedergeburt ( moksha).

Der Hindu kennt vier Lebensziele:

-Sinnengenuß ( kama )

--Gewinn weltlicher Güter ( artha )

--die Erfüllung der bürgerlichen und religiösen Pflichten ( dharma )

-die Erreichung der Erlösung ( moksha)

Von diesen vier Zielen ist jeweils das folgende besser als das vorhergehende .

Die Auffassuung darüber, wie das Heil erlangt werden kann, sind verschieden.Die vorwiegend emotional eingestellten vishnuitischen und shivaitischen Sekten glauben, dass die gläubige Ergebenheit ( bhakti ) gegen den Weltenherrn die Erlsöung durch dessen Gnade ermöglicht.

Die mehr philosophisch orientierten Systeme sehen in der selbständig zu erreichenden Erkenntnis den einzigen Weg zum Heil.

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vergiss es !!! "Hinduismus" und "kurz u. knapp" das geht nicht !!!

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