Weg zum Medizinstudium?

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7 Antworten

also Bei einigen Hochschulen zählen neben dem Abi-Schnitt noch weitere Kriterien. Sie berücksichtigen zum Beispiel ein gutes Abschneiden im Medizinertest, führen Auswahlgespräche  oder vergeben Bonuspunkte, zum Beispiel für eine abgeschlossene Berufsausbildung. Das heißt, auch mit etwas schlechteren Noten kann man eine Chance haben. An der Universität Freiburg beispielsweise wurde im vergangenen Wintersemester ein Bewerber mit einem Abi von 1,9 zugelassen: Er konnte seinen Schnitt auf die Note 1,1 verbessern, und zwar durch eine Ausbildung als Rettungsassistent (minus 0,4), durch ein gutes Abschneiden beim Medizinertest (minus 0,3) und einen Freiwilligendienst (minus 0,1). Um seine Chancen nutzen zu können, ist es also wichtig, das Auswahlverfahren der jeweiligen Uni genau zu kennen.Wer trotz Bonuspunkten keinen Platz ergattert, der kann auf Wartesemester setzen. Dann allerdings muss er sich lange gedulden: In allen drei Medizinfächern kamen im vergangenen Wintersemester nur Bewerber zum Zug, die bereits zwölf Semester Wartezeit vorweisen konnten. Bei Pharmazie waren es mit zwei Wartesemestern deutlich weniger.Eine Alternative kann ein Medizinstudium im Ausland sein. Deutschsprachige Studiengänge gibt es in Österreich und Ungarn, englischsprachige auch in anderen osteuropäischen Ländern.Bis zu sechs Wunschuniversitäten können Bewerber auf der zentralen Bewerbungsplattform hochschulstart.de angeben. Achtung: Mehr als die Hälfte der Unis berücksichtigen nur diejenigen Bewerbungen, bei denen sie auf den vorderen Rängen der Wunschliste stehen (meist auf den Plätzen 1 bis 3). Bei etlichen Hochschulen ist sogar jeder aus dem Rennen, der diese nicht an erster Stelle genannt hat. Bei Tiermedizin etwa wollen von den fünf Unis, die das Fach anbieten, drei auf dem ersten Rang stehen.   

eine Ausbildung MachenManche Universitäten rechnen den Bewerbern auch eine Berufsausbildung positiv an. Die Uni Mainz beispielsweise hat 23 Ausbildungsberufe – von Altenpfleger bis Zahnarzthelfer – aufgelistet, für die es jeweils einen Bonus von 0,4 auf die Abiturnote gibt. An der Universität Halle- Wittenberg hingegen verbessert man seinen Schnitt durch eine Ausbildung nur um 0,1. Weiterer Pluspunkt: Die Ausbildungszeit wird gleichzeitig als Wartezeit angerechnet.An einigen wenigen Hochschulen bekommt man zusätzliche Punkte durch Freiwilligendienste oder Auszeichnungen bei Wettbewerben. An der Uni Würzburg kann man zum Beispiel mit einem ersten bis dritten Preis bei "Jugend forscht" auf Landes- oder Bundesebene seinen Abi-Schnitt um 0,2 verbessern.

An einigen wenigen Hochschulen bekommt man zusätzliche Punkte durch Freiwilligendienste oder Auszeichnungen bei Wettbewerben. An der Uni Würzburg kann man zum Beispiel mit einem ersten bis dritten Preis bei "Jugend forscht" auf Landes- oder Bundesebene seinen Abi-Schnitt um 0,2 verbessern.

Hey ictus


Ein Medizinstudium mit Fachabitur erfordert jede Menge Geduld,Ehrgeiz und Flexibilität!

Du musst die Allgemeine Hochschulreife nachholen! und Wartesemester einlegen. Diese solltest du sinngemäß im medizinischen Bereich verbringen etwa durch eine Ausbildung. 

Ausbildung und Wartesemester werden in der Regel bei der Auswahl berücksichtigt. 

Insgesamt kann der es aber-mit dem Abitur und Wartesemester-bis zu neun Jahre und sogar länger dauern.


Naja, sie hat selbst nie Abitur gemacht und hatte nur zwei Jahre Wartezeit. Allerdings ist das schon Jahre her

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@ictus

Hey ictus

Dann hat sie eine medizinische Ausbildung gemacht+geforderte Berufserfahrung+Wartesemester. 

Das ist heute etwas-komplizierter,denn die Konkurrenz an den Universitäten ist groß. 

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Wenn die Allgemeine Hochschulreife sehr gut ist, brauch man oft  keine Wartezeit. Kommt natürlich auf die Anzahl der Bewerber an. Vor Abitur gibt es keine Wartezeit. Die Wartezeit begimmt erst nach dem Abitur.

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@herzilein35

Hey herzilein35

Die Wartezeit beog sich auf der Stand "nur Fachabitur". Geht man hier in eine medz. Ausbildung+Berufserfahrung (+allg. HsR) muss man stets mit vielen Wartesemestern rechnen. 

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Warum willst du nicht Abitur machen? Das dauert auch mit Wartesemestern nicht länger als dein geplanter Weg. Mit etwas Glück kannst du dann auch übers Auswahl- oder Losverfahren reinkommen.

Das traue ich mir nicht so recht zu. Jedenfalls nicht mit einem Durchschnitt von 2,0 oder höher

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@ictus

Mach's trotzdem, es kostet dich nur ein Jahr. Dann hast du die allgemeine Hochschulreife. Du verbaust dir ja nichts, hast nur mehr Möglichkeiten als mit Fachabitur. Auch den Radiologieassistenten kannst du noch machen.

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Du brauchst Abitur oder nach der Ausbildung und dem Fachabitur mehrjährige Berufserfahrung. Wenn man aber mal ehrlich ist, geht es mit einem vollwertigen Abitur schneller.

Wie viel Berufserfahrung?

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@ictus

Mit mind.  4 Jahren nach deiner erfolgreich abgeschlossen Ausbildung kannst du schon rechnen. Also lege lieber noch mal ein Jahr drauf. Mein Rat mache Vollabitur und das sehr gut. Anders hast du  kaum eine Chance überhaupt ansatzweise genommen zu werden auch wenn du dich qualifizieren würdest. Es sind einfach zu viele sehr gute Abiturenten da.

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Du solltest besser zur Berufsberatung gehen. Was sie sagen hat mehr Gewicht als das was wir hier von uns geben

Ich würde eher auf ein Berufliches Gymnasium gehen dann hast du die allgemeine Hochschulreife.

Quark, mit fachabi stehen deine Chancen mies.

Du brauchst richtiges abi, idealerweile mindestens 1,6 für Deutschland. Ansonsten führt der Weg ins Ausland.

Meinst du Ausland, wenn nicht 1,6 oder Ausland, wenn kein volles Abi?

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@ictus

Mit 1,6 bekommst du in Deutschland keinen Studienplatz ohne Wartesemester. Für Österreich brauchst du auch die allgemeine Hochschulreife.

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